Klosterneuburg zu Beginn der Halbzeiten gefährlich - Hohenau holt nach torlosem Remis Herbstmeistertitel

In der 12. Runde der Gebietsliga Nord/Nordwest hatte ASV Hohenau am Samstag vor eigenem Publikum FC Klosterneuburg zu Gast. Die Hausherren standen kurz vor dem Gewinn des Herbstmeistertitels und benötigten nur einen Punkt, um als Tabellenführer zu überwintern. Klosterneuburg feierte zuletzt mehrere Siege in Folge und wollte dem Leader auswärts möglichst ein Bein stellen. Letzte Saison gewann Hohenau beide direkten Duelle und erhielt dabei keinen Gegentreffer.

Gäste treffen Außenstange

Vor 180 Fans zeigt sich das Gästeteam in den ersten 20 Minuten sehr gut auf den Gegner eingestellt. Klosterneuburg attackiert früh und setzt den Leader so unter Druck. Das Auswärtsteam ist immer gefährlich und findet ein sehr gute Möglichkeit vor, Johannes Mansbart trifft aus spitzem Winkel aber nur die Außenstange. Hohenau startet verhalten ins Match, kommt aber durch einen Volleyschuss von Stephan Hlinka zur ersten Möglichkeit.

Im Laufe des Abschnittes wird der Spitzenreiter stärker und bekommt das Match in den Griff, die Heimelf wird vor allem aus Standards gefährlich und erarbeitet sich mehrere Möglichkeiten, bei der sich aber der Gästekeeper auszeichnet. Bis zur Pause bleibt es beim torlosen Remis.

Klosterneuburgs Tormann hält Punkt fest

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ist Klosterneuburg wieder aggressiv und in den ersten zehn Minuten gefährlicher, die Gäste bleiben immer bei Konter gefährlich. Hohenau hat danach alles unter Kontrolle und kreiert wieder gute Gelegenheiten auf den Führungstreffer, kann den starken Gästekeeper aber nicht überwinden. Bei einer strittigen Situation im Strafraum der Gäste wird Sascha Mark gelegt, da Stephan Hlinka danach abzieht, entscheidet der Schiedsrichter zum Unverständnis der Heimelf auf Vorteil. Am Ende bleibt es beim 0:0, Hohenau ist damit Herbstmeister, muss sich aber mit einem Punkt zufrieden geben.

Stimme zum Spiel:

Sedat Sahin (Trainer Hohenau): "Wir sind in den ersten 20 Minuten zu verhalten aufgetreten und Klosterneuburg war sehr gut auf uns eingestellt, sie wurden immer wieder gefährlich und haben uns früh attackiert. Danach fanden wir einige Möglichkeiten vor und nach verhaltenem Beginn in Hälfte 2 kamen wir auch zu guten Chancen, der Tormann des Gegners erwischte aber einen starken Tag und parierte einige Abschlüsse. In der zweiten Halbzeit hätte es Elfmeter geben müssen, am Ende geht das Remis in Ordnung."

Der Beste bei Klosterneuburg: Alexander Aichinger (TW)

 

 

 

 

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