SCU Kottes: "Müssen uns im Frühjahr ganz klar steigern"

Der SCU Kottes hat sich im abgelaufenen Herbst mit vier Siegen und zwei Unentschieden aus 13 Spielen im hinteren Mittelfeld der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel positioniert. Im Gespräch mit ligaportal.at äußert sich der stellvertretende Sektionsleiter des Vereins, Markus Führer, unter anderem zu den Zielen für das kommende Frühjahr.

 

"Wir befinden uns noch in einem Lernprozess"

Mit 17 Treffern - den zweitwenigsten in der gesamten Liga - hat der SCU Kottes im Herbst immerhin 14 Punkte und Platz neun errungen. Das Resümee über die erste Saisonhälfte fällt daher freilich gemischt aus. „Im Allgemeinen war das solide, jedoch mit Luft nach oben. Wir haben uns ganz klar in der einen oder anderen Situation nicht belohnt, da und dort sowohl offensiv als auch defensiv nicht konsequent genug gespielt. Im Endeffekt war es aber eine sehr solide Saison, auch im Hinblick auf den Umstand, dass wir in der Vorsaison unsere erste volle Spielzeit in der Gebietsliga absolviert haben“, so Markus Führer, seines Zeichens stellvertretender Sektionsleiter des Vereins und für die Medienagenden verantwortlich. „Unsere Mannschaft ist immer noch relativ jung, wir befinden uns noch in einem Lernprozess, müssen uns aber ganz klar steigern im Frühjahr. Auch weil sich die Mannschaften um uns herum gut verstärkt haben, die werden angreifen, das müssen auch wir machen.“

Auf dem Transfermarkt hat sich in Kottes noch nicht allzu viel getan. Mit Florian Bur wurde ein Torhüter von Ostbahn XI verpflichtet, er kommt als Ersatz für Can Beliktay, den es zum SC Mannswörth zog.

Kottes arbeitet an konkreten Themen

In der Vorbereitung werden die Mannen aus Kottes im Februar einige Trainings am Kunstrasen absolvieren, zumal der Winter zuhause ordentlich zugeschlagen hat, wie Führer aus erster Hand schildert. Im März begibt man sich dann ein Wochenende lang auf Trainingslager ins Burgenland. „Ansonsten werden wir einfach, wie in jeder Vorbereitung, darauf achten, gut reinzukommen und gute Vorbereitungsspiele zu bestreiten. Der Trainer hat sich über den Winter ein paar Dinge überlegt, wie wir das Spiel variieren wollen, etwa mit mehr Ballbesitz, den Gegner etwas mehr laufen zu lassen, die Standards offensiv wie defensiv zu verbessern.“

Bei der Formulierung der Ziele bleibt man in Kottes vorsichtig. „Unser Ziel ist es ganz klar, nicht abzusteigen. Grundsätzlich sind wir, was den Tabellenplatz anbelangt, ganz gut dabei, punktemäßig stellt sich die Situation schon gefährlicher dar, wir sind mittendrin. Dem Kampf müssen wir uns stellen. Wenn du nicht mehr gewinnst, sieht es gleich negativ aus, wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken und immer das Beste rausholen“, so Führer, dem ein Umstand besonders wichtig anzuführen ist: „Wir wollen die Mannschaft weiterentwickeln, damit wir uns nächste Saison leichter tun, dann vielleicht auch einmal in einen Lauf kommen und die Vorderen langfristig ein bisschen ärgern.“