Grafenwörth durch ungefährdeten Auswärtssieg erster Verfolger von Raabs/Thaya

SC Hartl Haus Echsenbach und USC Grafenwörth trennten sich in der siebten Runde der Gebietsliga Nord-West/Waldviertel mit 0:3. Die Hausherren machten es den Gästen zwar von Beginn an schwer, fanden vor gut 200 Zuschauern offensiv aber keine Mittel, um ernsthaft für Torgefahr zu sorgen. Grafenwörth ist dank dieses Siegs Tabellenzweiter, Hartl Haus behält dagegen auch nach sechs Spielen noch die rote Laterne.

Grafenwörth-Trainer Hannes Tscheppen sah einen beherzten Beginn seiner Mannschaft, wobei die Effizienz vorm Tor noch nicht ganz gestimmt hat: „Die Sportanlage in Echsenbach ist ein kleiner Platz, auf dem es der Gegner vorwiegend mit hohen Bällen probiert hat. Wir sind dennoch gut gestartet und haben unser Spiel wie geplant aufziehen können.“ In der 19. Minute gab es dann den ersten Aufreger, nachdem ein Grafenwörther Spieler im Hartl-Haus-Strafraum gelegt wurde. Christoph Wieser trat zum Elfmeter an, doch sein Schuss konnte vom Gastgeber-Schlussmann Tomas Hrebejk gehalten werden. „Danach haben wir angerückt und uns etliche Chancen herausgespielt, darunter sogar ein Stangenschuss“, so Tscheppen. Quasi mit dem Pausenpfiff gelang den Gästen aber doch die verdiente Führung, als Hrebejk einen Schuss nach einem Corner zuerst parieren noch konnte, beim Nachschuss von Patrick Klaffl dann aber chancenlos war.

Nichts mehr zu holen für Hartl Haus in Durchgang zwei

Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff legten die Grafenwörther nach: Patrick Geyer setzte sich am linken Flügel durch, schlug eine Flanke auf Christoph Wieser, der im Zentrum eiskalt zum 0:2 einschoss. In der 72. Minute schürte dann Patrick Klaffl seinen Doppelpack, nachdem er von rechts schön bedient wurde und in Folge zum 0:3 einköpfeln konnte. „Nach der Pause agierten wir viel über links und kamen noch zu den beiden Toren. Und auch nach dem 3:0 haben wir uns viel Chancen herausgespielt, hätten sogar noch höher gewinnen können. In der Abwehr sind wir sehr gestanden, ich glaube, wir haben aus dem Spiel heraus gar keine Chane zugelassen. Natürlich bin ich mit diesem Ergebnis zufrieden“, meinte Tscheppen nach der Partie.

Die Besten: Christoph Wieser (ST), Patrick Klaffl (ST)

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