Leopoldsdorf im Spielrausch gegen Neustadts Amateure

Am Freitag kam es in der Gebietsliga Süd/Südost zum Aufeinandertreffen der 1. Wiener Neustädter Amateure und dem SC Leopoldsdorf. Für die Amas gab es zu Hause diesmal nichts zu holen, wobei sie wie schon in der Vorwoche gegen SC Reisenberg neuerlich fünf Gegentreffer kassierten. Leopoldsdorf hievte sich dank des zweiten Saisonsiegs in die obere Tabellenhälfte und überholt die Neustädter Amateure vorerst nur aufgrund des besseren Torverhältnisses.

Leopoldsdorf-Trainer Abraham Aurohom meinte zum ersten Durchgang: „Wir haben gut gespielt, wobei Wr. Neustadt auch kein schlechter Gegner war. Nachdem wir früh durch einen Tormannfehler in Führung gegangen sind, konnten wir kurz vor der Pause noch einmal nachlegen und haben dann sogar noch zwei Sitzer liegenlassen.“ Das 0:1 besorgte David George in der 13. Minute per Abstauber, als Richard Zeiß zuvor eine Flanke nicht ausreichend klärte. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff patzte Zeiß abermals nach einem Kopfball aus einem Corner heraus, was Marcel Hribernik eiskalt ausnützte und zum 0:2 einschob.

Tore als Balsam für die Leopoldsdorfer Seelen

Nach der Pause ließen die Leopoldsdorfer nichts mehr anbrennen. Erst brachte Manuel Gessler in der 62. Minute einen Stanglpass von der Seite mustergültig im Amateure-Tor unter. Und nur zwei Minuten später schürte George seinen Doppelpack, der einen Abpraller von der Stange zum 0:4 einschob. Fünf Minuten vor Schluss schlug Leopoldsdorf noch ein fünftes Mal zu, als ein Abraller von Gesslers Schuss vor den Füßen von Schlemoun Piro landete, der die Kugel nur mehr einzuschieben brauchte. In den Schlussminuten verschossen die Gäste dann sogar noch ein Elfer, was am Ende aber nicht mehr ins Gewicht fiel. Aurohom war nach den Schlusspfiff voll des Lobes für seine Burschen: „Das war eine deutliche Leistungssteigerung nach den letzten Ligapartien, ich muss meinem Team ein Kompliment aussprechen. Das war von Anpfiff bis Anpfiff ein schön anzuschauendes, mannschaftliches Auftreten. Endlich haben sich die Spieler für ihre Mühen selbst belohnt, Ich bin sehr zufrieden.“

Die Besten: Manuel Gessler (MF), David George (ST)