Gebietsliga West

Suche nach defensiver Verstärkung - Oed/Zeillern will Platz 5 zumindest halten

Die Hinrunde der Gebietsliga West war für USV Oed/Zeillern ein wenig ein Auf und Ab, die Mannschaft musste mit zum größten Teil knappen Niederlagen und mehren Remis umgehen, ging auf der anderen Seite auch fünfmal als Sieger vom Platz und etablierte sich mit einem guten Finish mit 19 Zählern in den Top 5 der Liga. "Der Tabellenplatz ist grundsätzlich in Ordnung, die Punkteausbeute hätte aber noch besser sein können. Wir kassierten zeitweise unnötige Tore, gegen Wilhelmsburg erhielten wir in der 90. Minute den Ausgleich und gegen Enzersfeld und Grein führten Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespannes dazu, dass nicht noch mehr drinnen war. Unsere Mannschaft spielte ein paarmal Remis, so haben wir die Chance etwas vertan, dass das Frühjahr für uns noch interessanter wäre", blickt Oeds sportlicher Leiter Leopold Mühlböck noch einmal auf die letzten Monate zurück.

Zwei Verteidiger fehlen im Frühjahr

Ende Jänner startet der Tabellenfünfte in die Vorbereitung, im Kader von Oed wird es zu punktuellen Änderungen kommen. Peter Affengruber steht aufgrund eines Kreuzbandrisses weiter nicht zur Verfügung, zudem studiert John Bosco Uroko für ein halbes Jahr in Holland. Zwei Verteidiger sind damit derzeit nicht mit an Bord, der Verein wird nun versuchen, in der Abwehr für Ersatz zu sorgen. Es könnte zu einem Legionärstausch kommen, für Vladimir Balek ein neuer Spieler für die Defensive engagiert werden. Sonst wird es beim Kader von Oed laut Mühlböck zu keinen Umstellungen kommen.

Mitte Februar absolviert die Mannschaft in Tschechien ein Kurztrainingslager, dabei holt man sich den Feinschliff für das Frühjahr. Angesprochen auf die Ziele für die Rückrunde und die Titelkandidaten in einer ausgeglichenen Liga meint Leopold Mühlböck: "Für uns wird eine Rangverbesserung schwierig, wir wollen auf jeden Fall den fünften Platz in der Tabelle halten. Die ersten fünf Teams in der Liga haben alle eine guten Herbst gespielt, ich glaube, dass es auch im Frühjahr eine enge Geschichte werden wird. Purgstall ist eher zu favorisieren, da bei ihnen auch wichtige Spieler zurückkommen, es kann aber jede Mannschaft im oberen Bereich einen Lauf bekommen und jeder von den ersten Fünf kann am Ende noch Meister werden."

 

 

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