TSV Grein: "Glücklich in der Position zu sein"

Für den TSV Grein verlief der erste Teil der Saison in der Gebietsliga West nach Wunsch. In neun Spielen wurde das Team von Christian Scheer nur einmal besiegt und steht verdient an der Tabellenspitze. "Leider gab es diese eine Niederlage. Ansonsten war es eine tolle Runde von uns und wir sind natürlich sehr glücklich. Dass es dann zum Abbruch kommen hat müssen ist für uns traurig", so Grein-Coach Scheer.

Mit guten Leistung des gesamten Teams steht man also an der Tabellenspitze und auch der Trainer ist über die Leistung seiner Mannen erfreut. "Wir haben körperlich gut gearbeitet und haben gegen Ende immer zulegen können. Auch auf taktischer Ebene haben wir uns entwickelt und das gepaart mit der hohen Qualität ergibt eine starke Truppe, die sicher nicht zu unrecht da vorne steht", streut Scheer seiner Mannschaft Rosen. Auch die Thematik um das Corona-Virus tat der guten Performance keinen Abbruch. "Zum Glück waren wir selbst nicht betroffen und mussten keinen Spieler vorgeben. Mit der Entscheidung zum Abbruch müssen wir leider leben. In Wahrheit geht es in unserem Bereich um nicht viel. Wenn die Kinder nicht einmal in die Schule gehen dürfen, dann sollten wir über Fußball nicht nachdenken", so der ehrliche Coach des TSV.

"Falscher Zeitpunkt für Transfers"

Um mit der ganzen Situation angemessen umzugehen, entschied sich der Verein über den Winter den Kader so zu belassen, wie er ist. Wir habe gemeinsam abgesprochen, dass es aktuell sicher nicht der richtige Zeitpunkt ist Veränderungen zu planen. Wir spielen eine gute Saison und haben keinen echten Bedarf etwas zu tun. Unsere Legionäre haben sich entschieden zu bleiben und wir sind einfach glücklich, in dieser Lage zu sein", so Scheer zum Thema Personal. Auch die Zielsetzung ist beim TSV Grein eine klar definierte. "Am Ende des Tages wollen wir unter den Top-3 landen. Unser Ziel ist es aber auch, immer wieder junge Spieler nachzubringen", so der Coach gegen Ende des Gesprächs.