ASKÖ Luftenberg: "Wollten den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen"

Im letzten Sommer feierte die ASKÖ Luftenberg erstmals in der Vereinsgeschichte einen Aufstieg. Die Auer-Elf kam einen Stock höher gut an, absolvierte in ihrer ersten Saison in der 1. Klasse Nord-Ost eine solide Hinrunde und überwinterte als Sechster in der oberen Hälfte der Tabelle. Die ASKÖ wollte sich auch im Frühjahr anständig präsentieren und die Klasse halten, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison für die Mühlviertler aber ein jähes Ende.

 

"Es hätte auch andere Möglichkeiten gegeben"

"Ich denke, die Regierung hat schnell und umsichtig gehandelt und über weite Strecken richtige Maßnahmen gesetzt. Aber langsam wird es zäh", erklärt Trainer Philip Auer, der auch als Sportchef die Verantwortung trägt. "Nach dem ersten Aufstieg in der Vereinsgeschichte sind wir gut durch den Herbst gekommen und haben uns eine passable Ausgangsposition verschafft, wenngleich der Strich nicht allzu weit entfernt war. Wir sind stolz darauf, vorwiegend mit eigenen Spielern zu arbeiten, wollten den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen und waren zuversichtlich, dieses Vorhaben realisieren zu können. Die Entscheidung des ÖFB ist nachvollziehbar und für uns kein Nachteil, es hätte aber auch andere Möglichkeiten gegeben. So wäre die Punktemitnahme in die nächste Saison eine durchaus faire Lösung gewesen. Aufgrund der außergewöhnlichen Situation müssen alle Vereine die Entscheidung akzeptieren, die Funktionäre, Trainer und Spieler unseres Klubs freuen sich bereits auf die zweite Saison in der 1. Klasse".

 

Schwierige Kaderplanung

In Luftenberg wurde die Ankündigung über die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes mit Freude zur Kenntnis genommen. "Es ist richtig, dass ein Training unter den derzeitigen Bestimmungen nicht einfach ist, es sind aber durchaus einige Übungen möglich. Nach einer langen Pause geht es vorerst aber darum, sich wieder zu treffen und Kontakte zu pflegen. Deshalb steht am 19. Mai ein freiwilliges Training auf dem Programm", weiß der Coach, der sich einen Start der neuen Saison im Herbst nicht wirklich vorstellen kann. "Auch wenn es nicht danach aussieht, hoffen wir, dass es relativ bald wieder losgeht. Aufgrund der Ungewissheit und offenen Fragen ist eine seriöse Kaderplanung derzeit nicht möglich. Da wir einen Spieler verliehen und zwei Kicker geliehen haben und nicht wissen, wie die Leihverträge gehandhabt werden, tun wir uns mit der Kaderplanung schwer. Allerdings arbeiten wir seit geraumer Zeit vorwiegend mit eigenen Akteuren, weshalb sich das Personal nicht großartig verändern sollte. Auch ich freue mich auf das zweite Jahr in der 1. Klasse, plane aber nur von Saison zu Saison".

 

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