Exklusiv! 2. Klasse Kompakt: Runde 25

Die vorletzte Meisterschaftsrunde im oberösterreichischen Fußball-Unterhaus verteilt sich über das gesamte Pfingst-Wochenende. Aus diesem Grund fasst unterhaus.at die Samstag-Spiele bereits am Sonntag zusammen und berichtet vom Abschluss des vorletzten Spieltages aktuell und ausführlich am Montagabend. Neben weiteren Meistern bzw. Aufsteigern, Vorentscheidungen sowie Schien- und Wadenbeinbrüchen, berichtet unterhaus.at gewohnt umfangreich über alles Wissenswerte der aktuellen Runde.

2. Klasse Mitte:  ASKÖ Leonding krönt sich zum Meister

ASKÖ Oedt – ASKÖ Blaue Elf Linz   0:3
Es war das Spiel der letzten Chance für die Gäste, denn hätte die Lengauer-Elf nicht voll gepunktet, wäre der Traum vom theoretisch noch möglichen Meistertitel endgültig geplatzt. Bei den Heimischen ging es in dieser Partie hingegen um fast nichts mehr. Doch nach dem 2:0-Heimsieg gegen Neue Heimat spekulierte die Nowotny-Elf gegen den Aufsteiger mit einer weiteren Überraschung. Die Blaue Elf machte jedoch von Beginn an Druck und man merkte, dass die Gäste noch an den Meistertitel glauben. Bereits in der zwölften Minute schlug es zum ersten Mal ein. Philipp Stangl führte einen Freistoß lehrbuchmäßig aus und traf zum 1:0 für die Linzer. In der Folge verflachte die Partie zusehends. Zwar hatten die Gäste mehr vom Spiel, konnten sich im ersten Durchgang aber keine zwingenden Chancen erarbeiten. Der zweite Spielabschnitt begann mit einem Paukenschlag: Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn kamen die Gäste durch Torjäger Dominik Neuhold zur Vorentscheidung. Auf seiten der Linzer kam in der 64. Minute für Daniel Gortva Muamer Göktas ins Spiel. Göktas war es dann auch, der für en Schlusspunkt dieser Partie verantwortlich zeichnete und in der Nachspielzeit den klaren 3:0-Auswärtserfolg der Blauen Elf fixierte.

Union Babenberg Linz - SV Urfahr   1:4
Diese Partie hatte keine wirkliche Bedeutung mehr. Die Cibu-Elf musste letzte Woche eine knappe 1:2 Heimniederlage hinnehmen, während Babenberg einen Auswärtssieg feiern konnte. Lange Zeit passierte in diesem Match nicht allzu viel. Die Gäste hatten von Beginn an mehr vom Spiel, konnten aber keine Chance verwerten und auch die Gastgeber schafften es nicht, ein Tor zu erzielen. Mit 0:0 ging es in die Pause. Die zweite Hälfte hatte es aber in sich. In der 58. Minute war es Kevin Mayer, der Urfahr in Führung brachte. Die Mannen von Trainer Cibu machten auch nach der Führung weiter Druck und belohnten sich in der 75. Minute mit dem 2:0. Abermals traf und sorgte mit seinem zweiten Tor für die Vorentscheidung. Vier Minuten später fielen die Würfel endgültig zu Gunsten der Gäste. Nachdem Schiedsrichter Eisner auf Elfmeter entschieden hatte, verwandelte Gerold Grüner eiskalt zum 0:3. Urfahr hatte nun eine richtige Freude an diesem Spiel und ließen mit dem Gegner keine Gnade walten, denn Andreas Prehauser baute mit seinem Tor die Führung weiter aus. Den Schlusspunkt setzten aber die Babenberger. Florian Seyr erzielte fünf Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer für die Hörmedinger-Elf. Rudolf Simader, Sportlicher Leiter und Obmann-Stellvertreter des SV Urfahr, nach dem Spiel: „Die erste Hälfte war es ein ausgeglichenes Spiel, wobei wir etwas mehr Spielanteile hatten. Danach war es ein offener Schlagabtausch, wo wir die Tore erzielt haben. Dieser Erfolg ist schlussendlich auch in dieser Höhe nicht unverdient."

ASKÖ Neue Heimat Linz - ASKÖ Leonding   1:2
Beim heutigen Spiel zwischen Neuen Heimat und Fast-Meister ASKÖ Leonding war die Favoritenrolle klar verteilt. Während sich die Heimischen im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt hatten, waren die Leondinger von Beginn an der Meisterschaft auf Titelkurs und mussten bisher lediglich eine Niederlage verkraften. Leonding dominierte das Spiel von Beginn an und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, aber auch die Linzer hatten unter anderem eine gute Konter-Chance. Die rund 150 Zuseher mussten ganze 45 Minuten warten bevor sie das erste Tor bestaunen durften. Eric Edelmayr traf kurz vor der Pause überraschend zum 1:0 für die Gastgeber. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang passierte wesentlich mehr als in den vorangegangenen 45 Minuten. Zuerst stellte Michael Brunhofer per Elfmeter auf 1:1. Ein sehr wichtiges Tor für die ASKÖ aus Leonding. Nur vier Minuten später passierte eine kleine Vorentscheidung in diesem Spiel. Der Linzer Dietmar Lenz erhielt nach einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte und musste somit vorzeitig unter die Dusche. Schließlich war es wieder Brunhofer, welcher den darauffolgenden Elfmeter verwandelte und die Gäste endgültig von diesem Krimi erlöste. Damit steht die ASKÖ Leonding, eine Runde vor Schluss, als Meister fest. Hans Hutterer, Meistertrainer der ASKÖ Leonding, nach dem Spiel: „Wir haben in dieser Partie gut begonnen und dominiert. Leider schafften wir es nicht, die Chancen zu verwerten, denn eigentlich hätten wir schon nach 20 Minuten mit 2:0 führen müssen. Mit dem Pausenpfiff haben wir dann das Gegentor erhalten. In der zweiten Hälfte haben wir weiterhin gut gespielt und durch die Elfmeter das Spiel gedreht. Die Mannschaft hat nach dem Rückstand Moral bewiesen und schließlich auch verdient gewonnen.“

Weitere Ergebnisse:
DSG Union Haid – SV Foli-Pack Traun 1b   4:4
ESV Schauer Bau Westbahn Linz – Union Raiba Pucking   0:3
Union Leonding – ASKÖ Zöhrdorf Linz  10:0
Spielfrei:  ATSV St. Martin/Traun

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2. Klasse Mitte-Ost:  Haibach greift nach Meisterteller

Union Buchkirchen – SV Schlüßlberg   5:1
Gleich von Beginn weg nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und übernahmen die Kontrolle. Bereits nach 39 Minuten war die Heimelf mit 3:0 in Front. Dreifacher Torschütze dabei war Jürgen Domainko, dem binnen 23 Minuten ein lupenreiner Hattrick gelang. In der 43. Minute keimte bei dem Gästen etwas Hoffnung auf, als Haris Mahmutovic auf 3:1 verkürzte. Doch nach der Pause hatte Buchkirchen die Partie klar im Griff und konnte mit zwei Toren in der Schlussphase den Sieg fixieren. In der 85. Minute traf Christoph Bauer zum 4:1, ehe in der letzten Spielminute wiederum Domainko mit seinem vierten Treffer in dieser Partie, seinem 19. Saisontor, den Endstand von 5:1 herstellte. Mit diesem klaren Erfolg konnte die Bräuer-Elf - zwei Tage nach der 0:3-Strafbeglaubigung des bei einer 2:1-Führung wegen eines Tumultes abgebrochenen Spieles in Gallspach - den Aufstieg in die 1. Klasse fixieren. „Wir sind froh, dass wir nun endgültig aufgestiegen sind und hoffen auch noch auf den Meistertitel. Getrübt wurde unsere Freude von zwei schweren Verletzungen. In der ersten Halbzeit hat sich Marvin Schemmel nach einem Foul einen dreifachen Knöchelbruch und einen Schienbeinbruch zugezogen. Auch ein Seitenband ist eingerissen. Und nach gut einer Stunde wurde Georg Gottinger brutal umgesäbelt und hat sich ebenfalls einen Schienbeinbruch zugezogen. Zur Verwunderung aller zeigte SchiedsrichterMadzar nur die Ampelkarte, anstatt Ex-OÖ-Liga-Spieler Dietmar Gombar mit Rot in die Kabine zu schicken. Absicht unterstelle ich den Gegenspielern bei beiden Fouls aber klarerweise nicht.“, so Trainer Franz Bräuer nach der Partie.

Union Raiffeisen Prambachkirchen – SV Sparkasse Alkoven   4:2
In dieser torreichen Partie dauerte es bis zur 32. Minute, ehe Richard Öberseder die Heimischen in Front bringen konnte. Sebastian Tratlehner glich aber bereits sieben Minuten später per Elfmeter aus und so ging es mit einem 1:1 in die Pause. Nach Seitenwechsel gingen die Gäste durch Cihan Akin in der 46. Minute mit 2:1 in Führung. Doch nun starteten die Gastgeber einen wahren Sturmlauf. Daniel Aigner in der 64. Minute und Markus Kloimstein in Minute 76 konnten die Partie zu Gunsten der Prambachkirchener drehen – 3:2. Den Schlusspunkt in diesem treffereichen und unterhaltsamen Match setzte wiederum Aigner mit dem Treffer zum 4:2-Endstand.

Union Michaelnbach – UFC Haibach/Donau   0:3
Die Favoriten aus Haibach nahmen von der ersten Spielminute an die Kontrolle und hatten durch Michael Mitter auch die erste große Chance im Spiel, doch der Haibacher vergab aus wenigen Metern. Nach gut einer halben Stunde gingen die Gäste dann in Führung. Nach einem scharfen Eckball konnte Simon Stadler volley zum 1:0 für die Gamharter-Elf verwerten. Nun kamen die Heimischen etwas auf, Tor gelang ihnen aber keines. So ging es mit einem 1:0 für die Gästeelf in die Kabinen. Nach Seitenwechsel dauerte es zehn Minuten ehe die Haibacher die Führung ausbauen konnten. Einen Schuss von Andreas Mayrhofer konnte Michaelnbachs Torwart Michael Wagner nicht festhalten und so nutzte Armin Pumberger den Abpraller zum 0:2. Nun ergaben sich viele Räume für die Gäste, da die Hausherren versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Gamharter-Elf vergab tolle Möglichkeiten, die beste Gelegenheit auf das 3:0 hatte Daniel Gahleitner. So dauerte es bis zur 89. Spielminute bis schlussendlich das verdiente dritte Tor für die Gäste fiel. Pumberger mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie und dem insgesamt 21. Saisontor konnte einen herrlichen Konter über den eingewechselten Manuel Damberger mit dem 0:3 abschließen. „Wir haben hochverdient gewonnen und freuen uns auf den letzten Spieltag, vielleicht gelingt uns der Meistertitel“, so Anton Gamharter, der Trainer des Tabellenführers.

Weitere Ergebnisse:
UFC Eferding 1b - SK Ford Danner Gallspach  1:1
Union Meggenhofen - SV Sparkasse Aschach/Donau  2:0
SV Oftering - SV Kematen/Innbach  3:0
Union Mühlbach - Union Hofkirchen/Trattnach  1:0

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2. Klasse Mitte-West:  Vöcklabruck zweiter Aufsteiger

Vöcklabrucker SC - ATSV WTS Kohlgrube/Wolfsegg   7:3
Nach Taufkirchen hat die junge Mannschaft aus Vöcklabruck mit einem Sieg über Kohlgrube ebenfalls den Aufstieg in die 1. Klasse fixiert. In der letzten Runde geht es dann um den Meistertitel - noch liegt Taufkirchen zwei Punkte vor der Sturm-Elf. Im Spiel gegen Kohlgrube begann Vöcklabruck gleich in der siebenten Minute mit einem Tor - nach Handspiel im Strafraum verwandelte Senad Hadzic per Elfmeter zum 1:0. Kohlgrube hielt aber stark dagegen, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die Gäste das Spiel sogar zumeist kontrollieren konnten. Dennoch war es Vöcklabruck - wieder traf Hadzic nach einer schönen Kombination - das das zweite Tor im Spiel machte. Nur zwei Minuten später konnten dann aber doch auch die Gäste erstmals jubeln, Torjäger Florian Eckl traf nach einem Fehler der Vöcklabrucker Hintermannschaft zum 2:1. Die rund 450 Zuschauer bekamen in diesen Minuten Fußball vom Feinsten geboten. Wieder dauerte es nur zwei Minuten bis Matthias Niehoff das 3:1 für Vöcklabruck erzielte. Nur wenige Minuten später konnten die mitgereisten Kohlgrube-Fans jubeln, nach einem Foul im Vöcklabrucker Strafraum gab es Elfmeter, den Eckl verwandelte. Das ließen die Vöcklabrucker nicht auf sich sitzen und stellen durch Anto Tecic auf 4:2, das war das fünfte Tor innerhalb von zwölf Minuten. Den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit setzte Kohlgrubes Michael Kinberger mit dem 4:3. Noch war also nichts entschieden. Im zweiten Durchgang hielten die Gäste dann weiterhin gut dagegen, nach etwa 60 Minuten zeigte sich dann aber die konditionelle Stärke der Vöcklabrucker. Philipp Juhasz traf zum 5:3 für die Sturm-Elf. Ab diesem Zeitpunkt kontrollierten die Heimischen das Spiel. Kurz vor Abpfiff besorgten dann Hadzic und Edis Kenjar die Tore zum 7:3-Endstand, was gleichzeitig den Aufstieg bedeutete - die Freude darüber war dementsprechend groß. "Ich glaube, dass der Aufstieg über die gesamte Saison gesehen verdient ist. Dass eine junge Mannschaft ein Formtief haben kann, wie uns das im Frühjahr passierte, ist ganz normal. Taufkirchen und wir waren aber doch die konstantesten Mannschaften und gegen die sogenannten Kleinen nicht viele Punkte liegen gelassen. Das heutige Spiel war in der ersten Halbzeit spannend, weil wir durch Stellungsfehler immer wieder Gegentore bekamen. Wir hatten ganz gut gespielt, was wir auch in der Halbzeitpause ansprachen. Danach zeigte sich unsere konditionelle und körperlich Stärke, das war dann entscheidend", sagt Vöcklabrucks Trainer Markus Sturm.

ASV RAIKA Niederthalheim - Union Taufkirchen/Trattnach   0:8
Wohl niemand hätte ein solch eindeutiges Ergebnis im Spiel zwischen dem Tabellensechsten und dem Spitzenreiter erwartet, vor allem nicht weil Niederthalheim bisher heimstark war und zu Hause nur einmal verlor. In der ersten Halbzeit konnte Taufkirchen auch kein deutliches Übergewicht schaffen, einzig Hakki Celep wirbelte immer wieder vor dem gegnerischen Tor und schoss auch mit einem sehenswerten Schuss zum 0:1 ein. Auf der anderen Seite vergaben die Heimischen aber auch immer wieder gute Möglichkeiten, entweder weil sie das Tor knapp verfehlten, oder aber aus aussichtsreichen Positionen gar nicht erst aufs Gehäuse schossen, sondern den Ball noch einmal abspielten. Mit einem 0:1 ging es dann schließlich auch in die Kabinen, die rund 100 Zuschauer rechneten mit einer spannenden zweiten Halbzeit. Was sie dann aber zu sehen bekamen, war nicht spannend, sondern viel eher souverän. Krisztian Kvasz, Valjon Fejzuli, Celep und noch einmal Kvasz besorgten innerhalb von 15 Minuten eine klare 5:0-Führung für die Gäste. Natürlich zehrte das an den Nerven der Heimischen, was sich auch in Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft äußerte. Als dann Stefan Pauzenberger, Andreas Schiemer und abermals Kvasz innerhalb von nur vier Minuten mit drei Toren auf 0:8 stellten, war die Demontage perfekt. In der letzten Runde geht es nun für Taufkirchen zu Hause gegen den TSV Timelkam. Aufgrund des nun um einen Treffer besseren Torverhältnisses im Vergleich zu Konkurrent Vöcklabruck reicht womöglich auch ein Remis, man sollte sich aber nicht darauf verlassen, denn Vöcklabruck spielt bei Nachzügler Geboltskirchen.

SPG Holzleithen/Thomasroith - Union Bruckmühl   1:5
Derby-Time in Thomasroith - die beiden Ottnanger Vereine aus Holzleithen und Bruckmühl trafen vor etwa 250 Zuschauern aufeinander. Die Ausgangslage war klar, Bruckmühl ging als Favorit in das Spiel, hatten sie doch vor dem Spiel mehr als doppelt so viele Punkte auf dem Konto als der Gegner. Zur Überraschung vieler begann das Spiel aber mit einem Paukenschlag, nämlich einem Tor für die Gastgeber nur wenige Sekunden nach dem Anpfiff. Nach einer Flanke kam Jasmin Osmanovic zum Kopfball und verwertete zur frühen Führung. Geschockte Bruckmühler waren in den folgenden Minuten sichtlich konfus, Holzleithen war deutlich besser im Spiel. Dann aber die wohl entscheidende Szene der Partie: Nach einem nicht geahndeten Foul an Holzleithens Christoph Wilhelm revanchiert sich dieser beim Gegner, diesmal reagiert Schiedsrichter Hopic aber - Wilhelm sieht die Rote Karte. Nur wenige Minuten später nutzte Matthias Wiesinger das aufkommende Übergewicht für die Gäste und schoss nach schönem Lochpass zum 1:1 ein. Bruckmühl blieb weiterhin am Drücker, konnte vor der Halbzeitpause aber nicht mehr einnetzen. Ganz anders dann in Durchgang zwei, für die Gastgeber setzte es gleich vier Gegentreffer innerhalb von 15 Minuten. Zunächst staubte Harald Mayr nach einem abgewehrten Bruckmühl-Freistoß zum 1:2 ab. Wenige Minute später war es wieder Mayr, der einen Elfmeter zum 1:3 verwertete. Als er auch noch fünf Minuten nach der vermeintlichen Entscheidung zum 1:4 traf, war der lupenreine Hattrick perfekt. Wiesinger wollte es ihm wohl gleichmachen und erhöhte mit seinem zweiten Treffer im Spiel auf 1:5, für einen weiteres Tor reichte es aber nicht mehr. "Die Rote Karte war wohl ausschlaggebend für die Niederlage. Leider hat der Schiedsrichter das Foul an Wilhelm nicht gesehen, er hat sich dann revanchiert, die Karte geht also in Ordnung. Dennoch muss man sagen, dass die Schiedsrichter in der letzten Klasse oft auch nicht das nötige Fingerspitzengefühl besitzen und solche Vorgeschichten ebenfalls bewerten. Bruckmühl war in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft, sie haben die Überzahl optimal ausgenutzt. Ihr Sieg geht deshalb auch vollkommen in Ordnung", sagt Karl Bachmair, Sektionsleiter der SPG Holzleithen/Thomasroith.

Weitere Ergebnisse:
Union GT Weibern - SV GW Zell am Pettenfirst  1:4
ASKÖ RAIKA Ampflwang - Union Geboltskirchen  3:1
Union Haag am Hausruck - ATSV Timelkam  0:2
Spielfrei:  TSV Timelkam


2. Klasse Nord-Mitte:  Lasberg wahrt Aufstiegschance

Union Hochreiter Bad Leonfelden – Union Leopoldschlag   4:0
Die Gastgeber präsentierten sich zuletzt in guter Verfassung. So konnte man sich in den letzten beiden Runden über ein 5:0 gegen Rainbach und ein 4:0 gegen Reichenau freuen. Diese gute Form wollte man auch ins Spiel gegen den Tabellenzwölften aus Leopoldschlag mitnehmen, hatte es das Team von Interimstrainer und Sportchef Martin Birklbauer doch selbst in der Hand, mit zwei vollen Erfolgen in den verbleibenden Begegnungen, den Vizemeistertitel und somit auch den Aufstieg in die 1. Klasse zu fixieren. Dementsprechend motiviert und mit viel Elan gingen die Hausherrn in diese Partie. Von Anfang an diktierte Bad Leonfelden das Geschehen auf dem Platz und ließ den Außenseiter aus Leopoldschlag, durch konstantes Pressing keinen Platz sich in irgendeiner Weise zu entfalten. Rund 30 Minuten konnten die Gäste sich dennoch erfolgreich gegen die Angriffsbemühungen der Heimelf stemmen, ehe schließlich Nico Hauzenberger eine schöne Kombination zum 1:0 abschloss. Bad Leonfelden gelang es den Vorsprung noch vor der Pause auszubauen. In Minute 44 konnte Leopoldschlags Tormann Michael Schaufler einen Freistoß von Wilhelm Hochreiter nicht festhalten, woraufhin Dominik Mairhofer den Abpraller per Kopf verwertete. In Durchgang zwei änderte sich an der optischen Überlegenheit der Heim-Mannschaft nur wenig. Leopoldschlag tauchte im gesamten Spiel nur vereinzelt gefährlich vor dem Tor der Hausherrn auf. Die Vorentscheidung in diesem Aufeinandertreffen viel in Minute 58, als Bad Leonfeldens Kapitän Hochreiter einen Freistoß dieses Mal direkt zum 3:0, unter Mithilfe von Schlussmann Schaufler, verwandelte. Den Schlusspunkt in dieser sehr einseitigen Partie setzte, sehr zur Freude der rund 300 gut gelaunten Zuschauer, mit dem eingewechselten Thomas Hochreiter abermals ein Akteur der Birklbauer-Elf. Er konnte per Weitschuss aus rund 30 Metern den wohl schönsten Treffer des Spieles erzielen. Eine Runde vor Schluss steht Bad Leonfelden durch diesen klaren 4:0-Sieg nun unmittelbar vor dem Aufstieg. Einzig der SV Sandl könnte am kommenden Samstag noch zum Stolperstein werden. Bad Leonfeldens Trainer Martin Birklbauer zeigte sich von der Leistung seiner Spieler und der Unterstützung durch das zahlreich erschienene Publikum beeindruckt: „Diese Partie war  in jeder Hinsicht ein Highlight! So eine tolle Stimmung hatten wir in den letzten zehn Jahren nicht mehr. Wir haben natürlich schon gehofft und auch daran geglaubt, am Ende der Saison aufsteigen zu können, doch jetzt wo wir so kurz davorstehen, ist das für mich trotzdem unglaublich!“

Union Alberndorf – SV Sandl   4:0
Dem designierten Meister stand in seinem letzten Spiel in dieser Saison der Tabellensechste aus Sandl gegenüber. Die Söllradl-Elf wollte sich gebührend von seinen Fans und auch von der 2. Klasse verabschieden, was ihnen letztendlich durch einen stattlichen 4:0-Erfolg auch gelang. Somit konnte man eine Serie prolongieren, welche man wohl im gesamten Unterhaus so schnell kein zweites Mal vorfindet. Von den letzten 18 Partien konnte Alberndorf unglaubliche 17 gewinnen und einmal unentschieden spielen. Die letzte Niederlage erlitt der Meister am 26. September 2010 im Heimspiel gegen Bad Leonfelden. Bis zur Halbzeit durften sich die Gäste noch Hoffnungen machen, diesen unglaublichen Erfolgslauf beenden zu können. Im zweiten Durchgang unterstrich dann aber der Ligaprimus ein aufs andere Mal seine Ausnahmestellung in der Liga. Zunächst brachte Günther Scheuchenstuhl Alberndorf mit in Führung, ehe Steven Lindinger den Vorsprung per Freistoß in Minute 70 weiter ausbaute. Das Spiel, so wie letztendlich die gesamte Saison, wurde vom Meister durch zwei Tore von Martin Kaar und Matthias Lang in den letzten zwei Spielminuten gebührend beendet. Die Spieler aus Sandl können hingegen nocht nicht in die wohl verdiente Sommerpause entschwinden, wartet doch am kommenden Samstag noch das Duell mit dem Aufstiegsaspiranten aus Bad Leonfelden auf die Mannen von Trainer Christian Drucker.

DSG Union Gutau - Union Wimberger Haus Lasberg   0:2
Für die Gäste galt es in diesem Spiel, mit einem vollen Erfolg über den Tabellennachbarn aus Gutau, die zumindest theoretische Möglichkeit auf den Vizemeistertitel, welcher gleichzeitig zum Aufstieg berechtigen würde, aufrecht zu erhalten. Die Hausherrn, welche befreit und ausgerastet aufspielen konnten - da man letzte Woche spielfrei war - wollten sich im letzten Heimspiel der Saison, aber nicht leichtfertig geschlagen geben. So präsentierte sich die Heimelf beachtlich und konnte Lasberg zunächst durchaus unter Druck setzen. Einzig beim Abschluss scheiterten die Spieler von Trainer Arnold Petz immer wieder mit Pech, am eigenen Unvermögen oder am gegnerischen Schlussmann Thomas Reidinger. Besser machte es Lasbergs Torjäger Mario Gratzl, welcher sich nach einem Solo über den ersten Treffer dieser Begegnung freuen konnte. In Minute 38 konnte die Pröll-Elf dann abermals jubeln. Nach einem Stanglpass konnte Stefan Wald das Leder über die Linie bugsieren. Möglicherweise war bei diesem Tor jedoch auch regelwidriger Weise die Hand im Spiel, wodurch dieser Treffer nicht zählen hätte dürfen. Alle Proteste Gutaus blieben aber von Schiedsrichter Kern ungehört, wodurch es mit einem 0:2 in die Pause ging. In Durchgang zwei setzte sich die Abschlussschwäche der Heim-Mannschaft weiter fort. So vergab Thomas Brunner gleich eine Handvoll guter Möglichkeiten und bei einem Weitschuss von Martin Schwabegger verhinderte letztendlich Aluminium den Anschlusstreffer. Da Gutau die Chancen zu verkürzen ausließ, kam bei den Gästen aufgrund der Zwei-Tore-Führung keine Hektik gegen Ende des Spieles mehr auf. Nach dem Schlusspfiff konnten die Spieler, Betreuer und mitgereisten Fans aus Lasberg sich über einen wichtigen Auswärtssieg freuen. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Trainer Georg Pröll: „Mir hat heute vor allem die kämpferische Leistung und die Laufbereitschaft meiner Mannschaft zugesagt. Spielerische Akzente zu setzen, war aufgrund der schlechten Platzverhältnisse kaum möglich. Dass wir uns am Ende in dieser offenen Partie durchgesetzt haben, ist natürlich auch auf die bessere Chancenauswertung zurückzuführen. Mit diesem Sieg haben wir die Minichance gewahrt, durch einen Sieg in der letzten Runde gegen Unterweitersdorf, Bad Leonfelden noch von Platz zwei verdrängen zu können, wobei wir es aber schlussendlich, aufgrund der schwächeren Rückrunde, leider selber nicht mehr in der Hand haben, den Aufstieg noch zu erreichen.“       

Weitere Ergebnisse:
ASV Hagenberg - Union Windhaag/Freistadt  1:2
Union Kefermarkt - Union Rainbach/M.  2:3
ASKÖ Treffling - Union Reichenau/Ottenschlag/Haibach  1:4
Spielfrei:  Union Stiftinger Bau Unterweitersdorf

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2. Klasse Nord-Ost:  LASK JKU nach Pflichtsieg vor Aufstieg

SV Chemie Linz – Union Rechberg   2:5
In einem wahren Torfestival hat Rechberg nach einer Durststrecke von sechs Spielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Am Chemie-Sportplatz eröffnete Youngster Jürgen Nenning mit einem Doppelschlag Mitte der ersten Hälfte den Torreigen und schoss die Mühlviertler mit 2:0 in Front. Als Fatih Acikgöz nach 37 Minuten auf 1:2 verkürzte und den „Chemikern“ wieder Hoffnung einhauchte, dachten viele an die Wende im Match – sie sollte jedoch ausbleiben. Gelang es Thomas Bauernfeind praktisch im Gegenzug die erneute Zwei-Tore-Führung wieder herzustellen, die zugleich auch den Pausenstand bedeuten sollte. Nach etwa einer Stunde dann die endgültige Entscheidung in dieser Begegnung. Agierte die Abwehr die Linzer oft zu zaghaft und wenig konsequent, ließ der Neumüller-Elf zu viele Freiräume und wurde für diese Nachlässigkeiten sofort bestraft. Zuerst konnte Kapitän Benjamin Lettner den gegnerischen Keeper Manuel Lang bezwingen und nur Augenblicke später trug sich Nenning mit seinem Treffer zur 5:1-Auswärtsführung ein drittes Mal an diesem Tag in die Torschützenliste ein, hält nunmehr bei beachtlichen 13 Saisontreffern. Obwohl nur kurze Zeit später der Rechberger Thomas Bauernfeind die Ampelkarte sah, somit vom Feld musste, geriet der Sieg des Tabellenneunten nie wirklich in Gefahr, war Milorad Fallys 2:5-Anschlusstreffer nach 67 Minuten lediglich Ergebniskosmetik. In der Endphase agierte die Rigler-Elf überlegen, aber ideenlos, scheiterten die Angreifer aus der Landeshauptstadt immer wieder am Abwehrbollwerk der Gäste. So blieb es schlussendlich bei einem sehr deutlichen 5:2-Erfolg der Union Rechberg.

SC St. Pantaleon-Erla – Union Saxen   1:1
Meisterfeier vertagt! Den bereits fixierten Aufstieg wollten die Niederösterreicher mit dem Meistertitel krönen, dazu war jedoch ein Heimsieg gegen die auswärts sehr starke Raindl-Elf aus Saxen notwendig. Zu Beginn lief alles nach Plan, brachte Manuel Furchtlehner die Mitter-Elf schon früh in Führung. Auch in weiterer Folge hatten die Heimischen rund um Spielmacher Tomas Rehor und die beiden brandgefährlichen Furchtlehner-Twins, die gemeinsam bisher unglaubliche 40 Mal ins Schwarze trafen, das Heft fest in der Hand, bissen sich jedoch am Abwehrriegel der Machländer zumeist die Zähne aus. Als nach rund einer Stunde auch noch Gäste-Kapitän Daniel Weilig wegen Foulspiels das Feld mit der Ampelkarte verlassen musste, dachte wohl ein Großteil der enttäuschenden Kulisse von nur 100 Besuchern, dass das Ding jetzt gegessen sei. Doch in numerischer Unterlegenheit raffte sich der in der Defensive sehr gut organisierte Tabellenfünfte noch einmal auf und kam nach einer Standardsituation durch Matti Mehnert zum überraschenden Ausgleich. Trotz wütender Angriffe des Spitzenreiters gelang es den Gästen, auch ohne ihren Spielführer, das Unentschieden über die Zeit zu retten. „Obwohl St. Pantaleon über die gesamten 90 Minuten hinweg mehr Spielanteile und Ballbesitz hatte, muss ich meiner Mannschaft ein Lob aussprechen, hat sie in der Defensive eine äußerst kompakte und solide Leistung dargeboten und aus dem Spiel heraus nur wenige Chancen des Tabellenführers zugelassen. Ein weiterer Schlüssel zum Punktegewinn war, dass wir die Furchtlehner-Brüder das ganze Spiel über gedoppelt haben und vorne immer wieder kleine Nadelstiche setzen konnten, die Punkteteilung aus meiner Sicht nicht unverdient war“, resümiert Union Saxens Trainer, Michael Raindl, zufrieden.

LASK Linz JKU – Union Arbing   3:0
Nach der überraschenden 3:4-Pleite vergangene Woche in Saxen war der schon sicher geglaubte Aufstieg der Schwarz-Weißen plötzlich wieder in Gefahr. Im Heimspiel gegen Arbing wollte man sich für die enttäuschende Performance rehabilitieren und dem Aufstieg ein weiteres Stück näher rücken. Entsprechend engagiert begann die Achleitner-Elf und ging nach einem schönen Spielzug, der von Michael Neundlinger über die linke Seite eingeleitet und von Daniel Dramac vollendet wurde, nach 20 Minuten in Front. Wenige Augenblicke vor der Pause, dann der Schock für den Assistgeber zur Linzer Führung, wurde der wegen Kritik bereits verwarnte Neundlinger nach einem zu harten Einsteigen mit der zweiten gelben Karte von Referee Kraml vorzeitig unter die Dusche geschickt. „Der Unparteiische hat 90 Minuten lang eine gute Leistung geboten, bei der ersten Verwarnung wegen Kritik habe ich jedoch etwas das Fingerspitzengefühl vermisst, saß generell die gelbe Karte bei Worten der Spieler leichter, als bei Attacken der Akteure. Dennoch haben wir uns trotz der numerischen Unterlegenheit nicht in Bedrängnis bringen lassen und unser Spiel weiter durchgezogen“, analysiert Manfred Achleitner, Trainer der LASK JKU. Zehn Minute nach dem Wiederanpfiff dann die Vorentscheidung durch Miroslav Kristo, der auf 2:0 erhöhte. Glück hatte der schärfste Verfolger des Spitzenreiters aus St. Pantaleon bei einem Schuss der Arbinger, den Schlussmann Stefan Haider bravourös an die Stange drehen konnte, letztendlich ein Verteidiger den Ball aus der Gefahrzone befördern konnte. In den letzten Zügen der Begegnung durften die Fans noch ein „Gustostückerl“ von Kristo bejubeln, der nach einem Sololauf drei Gegenspieler austanzte, Arbings Goalie Martin Haider erfolgreich verlud und zum 3:0-Endstand einschoss. „ Nach den zuletzt eher schwachen Leistungen habe ich vor unserem letzten Heimspiel der Saison einige Umstellungen getroffen, die gefruchtet haben. Am letzten Spieltag ist rein rechnerisch vom Meistertitel bis zum Abrutschen auf Platz drei alles möglich. Obwohl die Chancenauswertung bei weitem noch nicht top ist, fährt meine Elf mit einer breiten Brust nach Pierbach und wird dort, wenn sie ihre Stärken ausspielen kann und konzentriert auftritt, den Aufstieg fixieren“, blickt der LASK-Coach dem Saisonfinale optimistisch entgegen.

Weitere Ergebnisse:
ASKÖ Katsdorf - Union Greisinger Münzbach  8:0
SC Tragwein-Kamig - Union Dietach 1b  2:3
ASKÖ Ebelsberg Linz - SPG Pierbach/Mönchdorf  1:5
Spielfrei:  ASKÖ Luftenberg


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2. Klasse Nord-West:  Ulrichsberg nach Kantersieg weiter im Meisterrennen

DSG Union Walding – Union  Julbach   0:4
Einen souveränen 4:0-Erfolg konnten die Mannen von Coach Horst Auer in Walding bejubeln. Nur zehn Minuten nachdem das Spiel angepfiffen wurde, fiel bereits der erste Treffer: Kevin Thaller stand goldrichtig und verwertete eine Freistoßflanke zum 1:0 für die Gäste. In weiterer Folge war Walding dann zwar bemüht, bis auf einen tollen Freistoß von Kapitän Markus Gattringer konnten die Gastgeber aber keine nennenswerte Ausgleichschance vorfinden. In der zweiten Halbzeit legte die Auer-Elf dann noch weiter zu und bewies, dass sie nicht zu Unrecht auf Tabellenplatz drei liegt. Nach 56 Spielminuten erzielte Goalgetter Klaus Pfarrwaller nach idealem Zuspiel von Florian Stadlbauer das 2:0 für die Gast-Mannschaft. Nur kurze Zeit später folgte das 0:3 durch einen sehenswerten Freistoß von Martin Kirisits. Auch die Heimischen konnte sich nun einige gute Torchancen herausspielen, das Jubeln mussten sie allerdings den Gästen überlassen, die durch den 18. Saisontreffer von Pfarrwaller den 0:4-Endstand besiegelten.

Union Herzogsdorf/Neußerling – Union Sareno Ulrichsberg   0:6
Als eine unerwartet klare Angelegenheit stellte sich das Spitzenspiel zwischen dem viertplatzierten Herzogsdorf und demTabellenzweiten aus Ulrichsberg heraus. Die in den letzten beiden Spielen sieglosen Gäste erwischten einen ausgezeichneten Start, konnten sie doch bereits in Minute elf den Führungstreffer durch ihren Kapitän Stefan Sonnleitner bejubeln. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gestaltete sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag: Durch Tore von Sebastian Piller, Daniel Pfleger, Philipp Gahleitner und Florian Stockinger schoss sich die Elf von Coach Johann Pfoser innerhalb von nur zwölf Minuten eine überragende 5:0-Führung heraus.  Die Heim-Mannschaft konnte ihrerseits überhaupt nicht mehr zulegen und war chancenlos gegen ein groß aufspielendes Ulrichsberger Team. Den Schlusspunkt in diesem sehenswerten Spiel setzte Stockinger mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend.  Ulrichsbergs Sportchef und Co-Trainer Markus Cecho zeigte sich nach diesem tollen Auftritt seiner Mannschaft hochzufrieden: „Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können. Jetzt wäre es natürlich schön, wenn wir nächste Woche im Heimspiel gegen Walding noch den Meistertitel einfahren  könnten.“

Union St. Veit/M. - Union Neufelden   1:3
Nach drei Niederlagen in Folge wollte Neufelden am Pfingstmontag endlich wieder punkten. Der Gastgeber bestritt das letzte Spiel in dieser Saison und wollte dabei für einen positiven Abschluss sorgen. Die erste Chance fand dann auch die Luckeneder-Elf vor. Doch es gelang ihr nicht aus einem Strafraumgestocher den Ball in die gegnerischen Maschen zu befördern. Auch Neufelden hatte Chancen in diesem von vielen Abspielfehlern geprägten Spiel in Führung zu gehen, doch auch der Atzgerstorfer-Elf war zumindest vorerst kein Torjubel vergönnt. In der zweiten Halbzeit bewies Neufeldens Trainer dann ein goldenes Händchen: Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Philipp Schneeberger in der 65. Minute aus einem Konter das 1:0 für die Gäste.  Allerdings währte diese Führung nicht allzu lange, denn in der 74. Minute konnte St.Veit durch ein Tor von Sebastian Schütz den Ausgleich herstellen. Doch die Gäste ließen sich dadurch nicht beirren und gingen in der 81. Minute durch Michael Wagner erneut in Führung. Kurz vor Schluss vergab die Luckeneder-Elf dann eine dicke Ausgleichschance und musste praktisch im Gegenzug mit ansehen, wie Neufelden den 1:3-Endstand durch einem Tor von Patrick Hennerbichler fixierte. Neufeldens Coach Christian Atzgerstorfer: „Unterm Strich sicherlich ein verdienter Erfolg, da wir einfach offensiver agierten und die nötigen Tore gemacht haben!“ Sein Pendant Harald Luckeneder merkte an: „Das war das schlechteste Spiel meiner Mannschaft seit ich hier Trainer bin. Wir waren läuferisch und spielerisch schwach. Ab morgen geht’s mit dem Lauftraining los!“

Weitere Ergebnisse:
Union St. Oswald/Haslach - Union Klaffer  1:1 (bereits am 2. Juni gespielt)
SC Rottenegg - TSU Kirchberg/Donau  1:2 (bereits am 2. Juni gespielt)
Union Waldmark St. Stefan - SK Kleinzell  4:4 (bereits am 2. Juni gespielt)
Spielfrei:  Union Oepping


2. Klasse Ost:  Eine Woche nach Aufstieg feiert Reichraming auch den Meistertitel

FC Aschach/Steyr - SV Reichraming   0:3
Nachdem Reichraming in der Vorwoche bereits den Aufstieg fixieren konnte, galt es nun, am vorletzten Spieltag mit einem vollen Erfolg in Aschach/Steyr auch den Meistertitel einzufahren. Das stärkste Auswärtsteam der Liga sollte auch nicht lange brauchen, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Lediglich zwei Spielminuten benötigte Reichramings Goalgetter Michel Bammacher um mit dem Führungstreffer die Meisterschaftsambitionen der Gästeelf zu untermauern. Gegen einen tief stehenden Gegner hatte die Mannschaft von Trainer Josef Schlager allerdings ihre Mühe und konnte die Überlegenheit dann lange nicht in Tore ummünzen. Es sollte bis zur 61. Minute dauern, ehe mit dem Treffer zum 0:2 die Vorentscheidung fiel, und erneut war es Bammacher, der für seinen Verein erfolgreich war. Und da alle guten Dinge ja bekanntlich drei sind, setzte Bammacher in der 88. Minute noch einen drauf und fixierte den 0:3-Endstand. Durch diesen Sieg konnte sich der SV Reichraming bereits einen Spieltag vor Schluss zum Meister  krönen. „Wir haben spielerisch, trotz vier kurzfristiger Ausfälle, gegen einen tief stehenden Gegner, überzeugt. Der Sieg war am Ende auch in dieser Höhe verdient und jetzt sind wir Meister! Gefeiert wird dann nächste Woche beim letzten Heimspiel!“, gab Sektionsleiter Josef Stinglmeier zu Protokoll.

SK Vorwärts Steyr 1b - Union Hofkirchen/Traunkreis   4:2
Die SK Vorwärts Steyr 1b konnte zuletzt Mitkonkurrent Schiedlberg mit 5:1 deutlich in die Schranken weisen und damit das Aufstiegsticket für die 1. Klasse lösen. Im Heimspiel gegen Hofkirchen/Traunkreis war ein weiterer Sieg gefordert um die theoretischen Chancen auf den Meistertitel am Leben zu erhalten. Für die Gäste-Mannschaft stand bereits das dritte Duell gegen einen Top-3-Verein in Folge auf dem Programm. Nachdem man gegen Reichraming und Schiedlberg jeweils den Kürzeren zog, hätte man nur zu gerne Punkte aus dem Vorwärts-Stadion entführt. Die Mannschaft von Trainer Alexander Windisch konnte kurz vor der Halbzeit durch Manuel Reif sogar in Führung gehen. Nach Wiederanpfiff konnten die Steyrer das Spiel durch einen Doppelschlag von Alexander Piesinger und Kemal Ljutic allerdings drehen. Manuel Martic brachte die Hausherren in der 69. Minute gar mit 3:1 in Front, ehe Oliver Preuer mit dem postwendenden Anschlusstreffer zurückschlagen konnte. In einer hektischen Schlussphase uberschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse. Zunächst musste der Steyrer Gregor Fürnhammer nach einer Unsportlichkeit mit Gelb-Rot vom Feld, dann stellte Bashkim Biticaj per Freistoß auf 4:2 und in der letzten Spielminute wurden mit Helmut Elias und Kemal Ljutic nach Tätlichkeiten zwei weitere Spieler mit Rot des Feldes verwiesen.

ATSV Stein – Union Maria Neustift   4:1
Im letzten Heimspiel der Saison empfing der neuntplatzierte ATSV Stein den Tabellenvorletzten aus Maria Neustift. Nachdem im Vorfeld ein Nachwuchsturnier auf der Anlage des ATSV Stein stattfand und noch einige Zuseher anwesend waren, wollte sich die Mannschaft von Trainer Helmut Anselgruber keine Blöße geben und sich mit einem Sieg verabschieden. Den besseren Start verzeichneten allerdings die Gäste, die durch Martin Steinparzer in der 20. Minute in Führung gehen konnten. Die Gastgeber ließen sich durch den Verlusttreffer allerdings nicht beirren und sorgten noch vor der Halbzeitpause durch Markus Bobanetz für den Ausgleich. Ein Doppelschlag von Dominic Striegl brachte dann zu Beginn der zweiten Hälfte die endgültige Wende. Zunächst brachte er sein Team vom Elfmeterpunkt in Führung, ehe er nur zwei Minuten später mit dem Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung in dieser Partie sorgte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Idris Kesen, der in der 60. Minute noch das 4:1 erzielte. Einen unrühmlichen Abgang legte dann noch Maria Neustifts Torschütze hin: Wegen einer Tätlichkeit wurde Steinparzer von Schiedsrichter Tremel in der 65. Spielminute mit Rot vorzeitig duschen geschickt. Steins Sektionsleiter Karl Plank sah einen verdienten Sieg seiner Mannschaft: „Wir mussten heute einige Spieler vorgeben, die beim "Novarock" waren. Auch nach dem Rückstand hat sich die Mannschaft nicht aufgegeben und das Spiel noch gedreht, wir haben es dann vielleicht verabsäumt noch weiter zuzusetzen, der Sieg geht letztlich aber in dieser Höhe in Ordnung.“ 

Weitere Ergebnisse:
Union PREFA Waldneukirchen - Union St. Marien  3:0
SC St. Valentin Juniors - SV Weyer  2:7
ASV Kleinreifling - SV Flexopack Sierning 1b  2:1
Spielfrei:  Union Schiedlberg


2. Klasse Süd:  Meister Oberwang feiert 20. Saisonsieg

SV Aurach – ASKÖ Ebensee   6:0
Zu der erwartet klaren Angelegenheit wurde das Spiel zwischen Aurach und ASKÖ Ebensee. Die Schimpl-Elf konnte schon in der Anfangsphase alles klar machen, führte sie doch bereits nach 17 Spielminuten mit 3:0. Stefan Huemer brachte die Auracher früh in Front, fünf Minuten später traf David Übleis zum 2:0 und wiederum nur sechs Minuten später erhöhte David Macheiner auf 3:0. Mit zwei weiteren Treffern noch vor der Pause machte Torjäger Stefan Huemer alles klar und vervollständigte seinen Triple-Pack. Nach dem Wechsel ließ es die Schimpl-Elf etwas gemächlicher angehen. Johannes Ebner stellte in Minute 79 den Endstand her – 6:0. Somit ist die ASKÖ Ebensee sechs Tage nach dem 3:2-Erfolg gegen Gmunden 1b - aufgrund des überraschenden 1:0-Sieges von Bad Ischl 1b in Pinsdorf - wieder in Besitz der "Roten Laterne". Aurachs Sektionsleiter Wolfgang Berndorfer ist mit dem Abschneiden seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Es war von der ersten Minute an ein Spiel auf einer schiefen Ebene. Im Großen und Ganzen hatte der Gegner überhaupt keine Chance uns in Gefahr zu bringen. Wir haben nach 17 Minuten mit 3:0 geführt, da war das Spiel eigentlich schon entschieden, danach haben wir es souverän heruntergespielt. Letztendlich werden wir den fünften oder sechsten Tabellenplatz belegen, damit können wir leben. Unser Verletzungspech war phasenweise grausam. Teilweise mussten wir acht oder neun Spieler ersetzen. Wir wollten vor der Saison einen Platz in der oberen Tabellenhälfte erreichen und das haben wir geschafft.“

SK Kammer – Union Oberwang  1:2
Obwohl der Meistertitel bereits unter Dach und Fach ist, lässt Oberwang weiterhin nicht locker – auch im vorletzten Meisterschaftsspiel gelang der Dessl-Elf ein Sieg. Es war bereits der 20. volle Erfolg für die Mannen um Kapitän Roman Wimmer, der gegen den SK Kammer bereits nach 14 Minuten zur Führung traf und sein Torkonto damit auf 21 Volltreffer erhöhte. Die Gäste aus Oberwang zeigten in Halbzeit eins eine ansprechende Leistung und konnten die Führung auch mit in die Pause nehmen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren aber immer besser ins Spiel und diktierten großteils das Geschehen. Folgerichtig gelang Daniel Christl auch der Ausgleich. Kammer konnte sich in weiterer Folge einige Möglichkeiten erarbeiten, scheiterte aber entweder am eigenen Unvermögen oder an Gästegoalie Christoph Soriat. Zwar waren die Heimischen im zweiten Abschnitt die tonangebende Mannschaft, den Siegtreffer erzielte aber der Meister: Kurz vor dem Ende traf Daniel Lettner nach einem Eckball per Kopf zum 1:2. Ein glücklicher Sieg für die Gäste, wie auch deren Obmann Peter Lametschwandtner weiß: „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und sind auch verdient in Führung gegangen. Nach der Pause sind wir aber immer mehr in die eigene Hälfte gedrückt worden, da war Kammer eindeutig stärker. Sie konnten aber ihre Chancen nicht verwerten, auch wir haben einige Konterchancen ausgelassen und so ist uns schließlich kurz vor dem Ende der Siegtreffer geglückt. Es war sicher eher ein glücklicher Sieg heute, als verdient würde ich ihn nicht unbedingt bezeichnen. Aber Sieg ist Sieg, da fragt nachher keiner mehr.“

SV St. Wolfgang – SV Attersee   4:2
St. Wolfgang ist wieder zurück auf Rang drei. Mit einem 4:2-Heimsieg gegen Attersee konnte sich die Mannschaft von Trainer Stephan Durkovic wieder an Kammer vorbeischieben. Dabei begann das Spiel alles andere als optimal, geriet man gegen den Außenseiter doch schon nach 16 Minuten in Rückstand – Michael Aichhorn traf zum 0:1. Und es kam noch dicker: Kurz vor der Pause musste Philip Steininger wegen Torraubs vorzeitig unter die Dusche. Doch der Durkovic-Elf gelang noch vor dem Wechsel in Unterzahl der Ausgleich – Florian Forsthuber traf zum 1:1. Nach der Pause konnte St. Wolfgang dann durch Tore von Thomas Hillebrand und Patrick Ambrosch sogar auf 3:1 davonziehen, ehe Peter Scherr die Gäste wieder heranbrachte – 2:3. Kurz nach dem Anschlusstreffer gab es erneut eine Rote Karte, diesmal aber für die Gäste: Patrick Flachberger hatte ebenfalls Torraub begangen und so hieß es die letzten 20 Minuten Zehn gegen Zehn und die Hausherren konnten durch David Unterberger noch auf 4:2 erhöhen. Begünstigt durch die Heim-Niederlage von Kammer gegen den Meister aus Oberwang kletterte St. Wolfgang somit vor dem letzten Spieltag wieder auf Platz drei der Tabelle.

Weitere Ergebnisse:
ASKÖ Pinsdorf - SV Zebau Bad Ischl 1b   0:1
Union Raiffeisen Zell am Moos - ASKÖ Steyrermühl  8:0
SV Traunkirchen - SV Gmundner Milch 1b  0:0
Spielfrei:  SV Ebensee

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2. Klasse Süd-Ost:  Freistoß-Festival in Wartberg/Krems

ASKÖ Kematen-Piberbach – Union Kremsmüller Steinhaus   2:0
Mit einem etwas glücklichen Sieg gegen die Zaiser-Elf aus Steinhaus zog Kemten-Piberbach an dem an diesem Wochenende spielfreien Spitzenreiter Adlwang vorbei und benötigt in der letzten Runde gegen das im Frühjahr noch sieglose 1b-Teram aus Weißkirchen einen einzigen Punkt, um den Meistertitel zu erringen. Zwar hatte die Schimpl-Truppe das Spielgeschehen über eine Stunde lang unter Kontrolle und konnte in dieser Zeit durch Christoph Kubicka auch in Führung gehen, doch die Heimischen verabsäumten es, den Vorsprung weiter auszubauen. So kam nach rund 60 Minuten die Gästeelf immer besser in Fahrt und hatte auch gute Möglichkeiten zum Ausgleich, es fehlten jedoch oft nur Zentimeter, beispielsweise bei einem Lattentreffer. Kurz vor Schluss ein Foul im Strafraum an einen Kematener Angreifer. Schiedsrichter Sergl entschied auf Strafstoß, eine sehr harte Entscheidung. Kubicka ließ sich die Chance nicht entgehen und fixierte in der 90. Minute vom Punkt den 2:0–Endstand. „Aus mir unerklärlichen Gründen haben wir die Partie nach einer Stunde aus der Hand gegeben, letztendlich war es ein etwas glücklicher Erflog. Steinhaus hätte sich einen Punkt durchaus verdient“, so Kematens Trainer Andreas Schimpl nach Spielende.

Union M-Oil Ried/Traunkreis – Union Grünburg-Steinbach   0:3
Im heimischen Waldstadion mussten sich die Katona-Elf den Gästen aus Grünburg klar mit 0:3 geschlagen geben und kassierte somit die fünfte Niederlage in Serie. Mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten brachte Alexander Meier die Öhlinger-Truppe kurz vor der Pause auf die Siegerstraße. Nach Seitenwechsel konnte Franz Kienauer in der 53. Minute für die endgültige Entscheidung sorgen und traf zum 3:0 für sein Team. Letztendlich ein verdienter Sieg für die Grünburger, denn sie hatten über die gesamten 90 Minuten gesehen die besseren Chancen und auch mehr Spielanteile als die Gastgeber.

Union Wartberg/Krems – TUS Kremsmünster   4:1
Bereits nach neun Minuten führten die Hausherren komfortabel mit 2:0. In der fünften Spielminute traf Mile Invancic per Freistoß, ehe nur vier Minuten später Benson Hosseya nach einer schönen Kombination auf 2:0 stellte. Mit der Führung im Rücken bestimmten die Wartberger das Spielgeschehen und Abdullah Gündüz konnte in der 26. Minute wiederum durch einen direkten Freistoß auf 3:0 erhöhen. Einige Minuten vor der Pause verkürzte zwar Josip Tubic auf 3:1, doch die Wallner-Elf konnte den kurzen Aufschwung nicht nutzen und vergab vor der Pause eine gute Chance auf den Anschlusstreffer. Nach Seitenwechsel sorgte Gündüz mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung. Dreimal dürfen Sie raten, wie das Tor gefallen ist? Richtig, per Freistoß. So feierte die Sofilj-Elf schlussendlich einen verdienten Erfolg, wobei drei der vier Tore aus Freistößen fielen. „Der Sieg war verdient, wir war über die 90 Minuten gesehen das bessere Team“, freute sich Wartbergs Sektionsleiter Thomas Mayr nach Spielende.

Weitere Ergebnisse:
ATSV Bamminger Sattledt 1b - Union RAIKA Weißkirchen 1b  3:1
UFC drack-bau Grünau - SV Molln  1:1
ESV Intersport Wels - ASKÖ Kirchdorf/Krems  2:1
Spielfrei:  Union HOVA Adlwang


2. Klasse Süd-West:  Aufstiegsrennen entschieden - Meisterfrage noch offen

TSU Jeging - Union Raiffeisen St. Peter am Hart  0:5
Nach dem 5:1-Kantersieg gegen Uttendorf und der Übernahme der Tabellenführung fand die Gästeelf von Trainer Heinz Binder im Aufstiegsrennen den ersten Matchball vor. Beim Tabellenvorletzten und schwächsten Frühjahrs-Team der Liga zählte für den Spitzenreiter nur ein "Dreier". St. Peter war von Anfang an überlegen und erarbeitete sich Chance um Chance. Aber erst nach 40 Minuten konnte der "Mann der Stunde", Alexander Treiblmair, dem in der Vorwoche gegen Uttendorf vier Treffer gelungen waren, den Bann brechen und nach einer Flanke von Bernhard Breckner das 0:1 erzielen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es abermals der einstige OÖ-Liga-Stürmer, der alles klar machte und nach einem Foul an Andreas Binder den fälligen Elfmeter zum 0:2-Halbzeitstand verwertete. Damit war die Messe gelesen, der Rest nur noch Formsache. Daniel Schimpf, Klaus Reischenböck und Breckner sorgten am Ende für einen standesgemäßen Kantersieg und den Aufstieg in die 1. Klasse. Dementsprechend zufrieden ist auch Sektionsleiter Dietmar Aglas, wenngleich die Krönung einer tollen Saison noch aussteht: "Wir sind überglücklich, den Aufstieg endgültig in der Tasche zu haben. Aber wir sind noch nicht am Ziel und wollen unbedingt als Meister in die 1. Klasse einziehen. Neben dem Aufstieg wäre vor allem der Meistertitel für Trainer Heinz Binder, der sich nach dieser Saison eine Auszeit einnimt, ein perfektes Abschiedsgeschenk. Ich hoffe, dass wir in der letzten Runde den notwendigen Heimsieg gegen Pfaffstätt auch einfahren werden."

SV RAIKA Uttendorf - Union Handenberg  6:4
"Wenn man gegen die direkten Konkurrenten keines von insgesamt vier Spielen gewinnt, darf man sich auch nicht wundern, wenn es am Ende nicht zum Aufstieg reicht. Wir haben unsere Chance in den letzten Wochen vertan und nicht erst Uttendorf. Auch wenn wir gegen den Aufsteiger verloren haben, können wir mit Fug und Recht behaupten, noch eimal alles versucht und den Zuschauern ein tolles Match geliefert zu haben", erklärt Handenbergs Sektionsleiter Johannes Fankhauser nach der Niederlage bei der Torgala im Mattigtal-Stadion. Nur mit einem Sieg hätten die Gäste die theoretische Chance auf den Aufstieg am Leben erhalten können und lieferten dem Gegner ein packendes Match mit offenem Visier. Dabei ging es beinahe in den gesamten 90 Minuten hin her. Handenberg ging zwar gleich zu Beginn durch Torjäger Christian Haidinger in Führung, doch schon zur Pause lagen die Gastgeber mit 3:2 voran. Als den Gästen dann der Ausgleich gelang, stand die Partie auf Messers Schneide. Auch wenn die Gästeelf rund um Spielertrainer Günter Russinger nie aufsteckte, behielt Uttendorf am Ende mit 6:4 die Oberhand und durfte nach dem Schlusspfiff des überforderten Schiedsrichter Schenk den Aufstieg feiern. "In den letzten Jahren waren wir stets ganz vorne dabei - auch heuer wieder - aber am Ende hat es nie gerreicht. In der nächsten Saison werden wir einen neuen Anlauf nehmen, und vielleicht haben dann das nötige Glück, dass man zum Aufstieg einfach braucht", so Fankhauser.

ATSV Laab - Union Pischelsdorf  8:0
Nach zuletzt zwei Heimsiegen in Folge machte sich das Tabellenschlusslicht aus Pischelsdorf Hoffnungen, die Saison nicht als Letzter beenden zu müssen. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Hermann Mitterbauer die Chance, mit einem Unentschieden in Laab, die "Rote Laterne" an Jeging weiterzureichen. Doch schon nach wenigen Minuten war klar, dass es für die Pischelsdorfer bei den heimstarken Laabern - acht Heimsiege in dieser Saison - nichts zu ernten gibt. Mit einem Triplepack - schon in der ersten Halbzeit - legte Mario Doll den Grundstein zum Kantersieg der Hausherren. Auch Daniel Puchmayr und Kapitän Roland Reis ließen sich nicht lumpen und trafen jeweils doppelt. Christof Feichtenschlager machte das Schützenfest der Floß-Elf schließlich perfekt. Im Kampf gegen die "Rote Laterne" muss Pischelsdorf am Samstag im Heimspiel gegen Schneegattern punkten und hoffen, dass Konkurrent Jeging in Handenberg leer ausgeht.

Weitere Ergebnisse:
Union Burgkirchen - Union Schwand  5:0
SV Pfaffstätt - Union Treubach/Roßbach  5:2
ATSV Schneegattern - SV Weng 1:3
SPG Palting/Seeham - Union Raiba Hochburg-Ach 3:1

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2. Klasse West:  Kopf-an-Kopf-Rennen um Meistertitel

SV Raiffeisen Eberschwang - SV Obernberg  6:0
In den ersten zehn Auswärtsspielen blieben die Obernberger als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen, um in den letzten beiden Matches gegen die beiden Aufsteiger ordentlich unter die Räder zu geraten - der 3:7-Schlappe in St. Martin folgte nun ein 0:6-Debakel in Eberschwang. "Es ist einfach die Luft heraußen. Bis vor drei, vier Wochen machten wir uns noch Hoffnungen auf den Aufstieg, aber jetzt geht nicht mehr viel", so Obernbergs Trainer Alois Lobe, der nach zweijähriger Tätigkeit den Klub nach dieser Saison verlassen wird. Eberschwang steht als Aufsteiger zwar schon fest, die Mannschaft von Trainer Herbert Haslinger will aber unbedingt als Meister in die 1. Klasse zurückkehren. "Das hat man auch gemerkt. Wir haben streckenweise zwar ganz gut mitgespielt, doch sind uns einfach kapitale Fehler unterlaufen, die der Tabellenführer gnadenlos ausgenützt hat", weiß Lobe. Obwohl der Spitzenreiter sechs Treffer bejubeln konnte, trugen sich nur zwei Spieler in die Torschützenliste ein, trafen Senahid Bekanovic und Routinier Josef Bögl jeweils drei Mal ins Schwarze. In der letzten Runde hat es die Haslinger-Elf selbst in der Hand, den Meistertitel mit einem weiteren Sieg in trockene Tücher zu bringen, im Auswärtsspiel gegen Schildorn müssen die Eberschwanger jedoch eine unangenehme Aufgabe lösen.

Union Arcobräu St. Martin/I. - SV Europlan Pram  5:1
Der Aufstieg ist der Mannschaft von Trainer Wilhelm Bartlechner nicht mehr zu nehmen, St. Martin hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, die Saison mit dem Meistertitel krönen zu können. Auf der Sportanlage "Jenseits" musste der Tabellenzweite gegen die Bichler-Elf unbedingt gewinnen, um die Titelchance zu wahren. Die Heimischen waren auch die stärkere Mannschaft, der "Pflicht-Dreier" konnte aber erst in der Schlussviertelstunde fixiert werden. Matthias Luser, der nach einem Doppelpass mit Radek Koci den Ball unter die Latte knallte, sorgte für eine knappe 1:0-Pausenführung. Als wenige Minuten nach dem 2:0 durch Koci den Gästen durch Johannes Falter der Anschlusstreffer gelang, hing der Sieg des Favoriten kurze Zeit am seidenen Faden. Doch der eingewechselte Marinko Peric machte schließlich alles klar. Am Ende kam die Bartlechner-Elf durchTore von Patrick Inzinger und abermals Koci sogar noch zu einem Kantersieg. "Wir waren die bessere Mannschaft, nach dem Anschlusstor haben die Gäste jedoch Lunte gerochen und fanden auch einige Ausgleichschancen vor. Der Sieg geht aber letztendlich in Ordnung. Jetzt müssen wir das letzte Spiel in St. Johann unbedingt gewinnen und hoffen, dass sich Schildorn im Heimspiel gegen Tabellenführer Eberschwang mit einem Erfolgserlebnis von den Fans verabschieden kann und wir am Ende vielleicht doch noch den Meistertitel erringen können", hofft Bartlechner am nächsten Sonntag in "Saiga Hans" den Meisterteller stemmen zu können.

Union Polling - TSV Zahrer Ort/I.  1:1
Ebenso wie die Meisterfrage, ist auch der Kampf gegen die "Rote Laterne" noch offen, droht neben Polling auch Reichersberg und Peterskirchen das lästige "Anhängsel". Während sich Waldzell durch einen klaren Sieg im direkten Duell gegen Reichersberg aller Sorgen entledigte und den Gegner ans Tabellenende schoss, konnte Polling, das bislang schwächste Team im Frühjahr, mit einem Punktgewinn den letzten Platz verlassen. Kapitän Franz Reiter brachte die Mannschaft von Trainer Stefan Putta Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Doch noch vor der Pause konnten die Gäste durch Michael Schmidbauer ausgleichen. Nach dem Wechsel bekamen die Zuschauer keine Tore mehr zu sehen, negativer Höhepunkt war die Ampelkarte für den Orter Ulrich Wiesner. Zwei Wochen nach dem tragischen Tod von Trainer Rudolf Weberschläger konnte der TSV Ort aber einen Punkt erobern.

Weitere Ergebnisse:
Union Mehrnbach - Union St. Johann am Walde  3:3
UFC Peterskirchen/Andrichsfurt - SV Schildorn  0:3
SV Waldzell - Union Reichersberg  4:0
Spielfrei:  UFC Riegerting


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2. Klasse West-Nord:  Spannung im Titelkampf beinahe unerträglich

Union Eggerding - Union Schardenberg   4:3
Die Heimelf startete denkbar ungünstig in die Mission Meistertitel. Christoph Maier erwischte den Tabellenführer mit seinem Treffer in Minute acht, zur Führung für die Gäste, auf dem völlig falschen Fuß. Bis zur Halbzeit bekamen die Zuseher nur noch eine kräftige Portion Farbe, Schiedsrichter  Wohlthan zeigte im ersten Spielabschnitt vier Mal Gelb, allerdings keine Tore mehr zu sehen. Das sollte sich in Halbzeit zwei grundlegend ändern. In Minute 54 konnte Peter Huber zum 2:0 für Schardenberg einnetzen, dann drehten aber die Heimischen kräftig auf und das Spiel um. Bereits eine Minute nach dem Ausbau der Gästeführung traf der Bomber der Eggerdinger, Andreas Aigner, zum Anschlusstreffer. Fünf Minuten später folgte dann ein erneuter Rückschlag für den Titelaspiranten, als Christian Bauer die Führung für die Breit-Elf ausbauen konnte. Praktisch im Gegenzug konnte wieder  Aigner sein Team heranbringen. Es folgte eine erneut farbenfrohe Phase, die in zwei Gelb-Roten Karten auf Seiten der Gäste, in den Minuten 87 und 89 kulminierte. Es folgte eine Geschichte wie nur der Fußball sie schreiben kann: Zuerst traf Matthias Greiner, in ebendieser 89. Minute, zum Ausgleich für die Kickinger-Elf, bevor Goldtorschütze Aigner in der 93. Minute einen Elfmeter zum vielumjubelten Siegestreffer für den Tabellenführer verwandelte und damit sein Team in die beste Position aller vier Aufstiegsaspiranten manövrierte. Den Eggerdingern reicht am letzten Spieltag  bereits ein Unentschieden, sollten Taufkirchen/Pram und Lambrechten nicht mit mindestens zehn Toren Unterschied gewinnen, um das lange herbeigesehnte Ziel zu erreichen.

ASKÖ Bruck/Peuerbach - Union St. Aegidi   5:2
Das Unternehmen direkter Wiederaufstieg begann für die Heimelf denkbar schlecht, denn schon in Minute fünf traf Ungarn-Legionär Imre Bognar für die Gäste aus dem Innviertel, durch einen Elfmeter, zum 0:1. In der Folge kam der Aufstiegsaspirant zu einigen Chancen, musste diese jedoch stets ungenutzt lassen. Zu allem Überdruss konnte Raphael Scheuringer, mit einem Traumtor, auf 0:2 für St.Aegidi erhöhen. Bei diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. In der zweiten Spielhälfte startete der Brucker Torexpress mit Volldampf durch. Peter Trauner, Dominic Stadlbauer, sowie der Torschütze vom Dienst, Skeljzim „Jimmy“ Hodza drehten die Partie zugunsten der Heimischen. Spätestens von da an war der Widerstand der Gäste gebrochen. Die logische Konsequenz waren zwei weitere Treffer des Titelanwärters. Hodza konnte erneut zwei Tore auf seinem Konto verbuchen. In Minute 68, sowie in Minute 87 sorgte der Goalgetter für geordnete Verhältnisse und einen klaren Heimsieg. Trainer Robert Steiner meinte allerdings, dass trotz des Sieges und zwei Punkten Vorsprung auf den nächsten Verfolger, am letzten Spieltag, auswärts gegen Vichtenstein, ein „beinhartes Spiel bevorsteht, wir müssen gewinnen, denn alles andere wäre gleichbedeutend mit dem Nicht-Aufstieg."

SV RAIKA Taufkirchen/Pram - SG Donautal W/E   3:2
Das Unternehmen Aufstieg begann für die Taufkirchener, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, wunschgemäß, als Maximilian Ratzenböck in Minute 35 die Goldberger-Elf in Front schoss. Donautal ließ sich nicht lange bitten und verwandelte, in Person von Patrick Dopler, die erste wirklich ernst zu nehmende Einschussmöglichkeit in Minute 42 zum Ausgleich. Die Freude über die Egalisierung des Vorsprungs währte bei den Gästen allerdings nicht lange, denn postwendend traf erneut Ratzenböck, mit einem sehenswerten Volleyschuss, zur erneuten Führung für die Hausherren. Nach Wiederanpfiff konnte David Hofinger für die Mannen aus dem Donautal erneut ausgleichen, bevor Alexander Schauer, nachdem die Partie zuvor hin- und hergewogt war, in Minute 78, zur Führung und gleichzeitig dem Endstand für die Heimischen traf, die damit, bei einer Niederlage oder einem Unentschieden der ASKÖ Bruck und eigenem Sieg den Sprung in die 1.Klasse noch schaffen könnten.

Weitere Ergebnisse:
SV Romberger Lambrechten - SV Luksch Riedau  3:2
Union RAIKA PWS Enzenkirchen - Union St. Agatha  3:4
DSG Union Lachner Sigharting - Union Raiffeisen Taiskirchen  0:1
Union SportsTEAM.at St. Willibald - Union Vichtenstein  6:0


Günter Schlenkrich/Andreas Lang/Matthias Bräuer/Andreas Brandt/Stephan Keplinger/Johannes Oberreiter/Michael Obrecht/Simon Reisinger/Milan Vidovic/Marco Wolfsberger


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