Kein einziges Heimspiel im Herbst für Union Hofkirchen/Trattnach!

Es war alles andere als leicht für die Union Hofkirchen an der Trattnach in dieser Hinrunde. Nach dem 11. Platz in der Vorsaison hat man sich auf eine schwierige Saison eingestellt, am Ende der Rückrunde steht der 12. Platz in der 2. Klasse Mitte-West. Nach satten 13 Auswärtsspielen in der Hinrunde soll im Frühjahr mit den eigenen Fans im Rücken wieder mehr sportliche Erfolge gefeiert werden.

 

Die Gründe für die schwierige Halbserie

Mit sieben Punkten aus dreizehn Spielen liest sich die Bilanz nicht wirklich gut, nur der ATSV Stadl-Paura und die punktegleichen Schwanenstadt Juniors liegen hinter Hofkirchen in der Tabelle. Als Gründe für die Tabellenplatzierung siegt der Sportliche Leiter Manuel Stockinger folgende: „Wir haben im Sommer unseren besten Stümer an Haag abgegeben, haben 2023 alles auswärts gespielt, weil wir ein neues Vereinsheim bekommen und unser Altersschnitt beträgt gerade einmal 23 Jahre“. Der Abgang von Emir Muminovic im Sturmzentrum schmerzt besonders, seine 24 Tore aus der Vorsaison werden schmerzlich vermisst und für den Ligakonkurrenten Haag hat er im Herbst bereits 30-mal getroffen. Im Hinblick auf die Altersstruktur stellt Hofkirchen hinter den Juniors von Bad Wimsbach und dem ATSV Stadl-Paura die 3. Jüngste Mannschaft.

Toptransfer eingetütet

Im Frühjahr soll dann in den vielen Heimspielen mit Michael Streif ein Neuzugang mithelfen: Michael Streif ist 23 Jahre alt und gebürtig aus dem Gasteinertal. Nach einer langjährigen Ausbildung in der Akademie des SV Ried spielte er zuletzt für den ASV St. Marienkirchen an der Polsenz. Zwischenzeitlich war er von einer Verletzung geplagt, in dieser Herbstsaison kam er sowohl in der 2. Klasse West-Nord als auch in der Landesliga West zum Einsatz. Für den Sportlichen Leiter ist Streif eine wichtige Verstärkung: „Er ist hergezogen und wir haben die Chance genutzt, ihn zu verpflichten. Fußballerisch passt er extrem gut in die Mannschaft“. Auf der Abgangsseite ist nichts geplant.

Vorfreude auf Heimspiele

Vor der Saison hat man in Hofkirchen kein Ziel ausgerufen: „Wir haben gewusst, dass es ohne Stürmer und mit der Baustelle eine schwierige Saison wird. Da müssen wir durch. Mit dem eigenen Vereinsheim wollen wir jetzt wieder Gas geben“, zeigt sich Stockinger kämpferisch. Die Mannschaft ist top motiviert und freut sich auf das eigene Publikum, dabei sollen auch wieder mehr Punkte rausspringen. Zum Frühjahrestauftakt empfängt Hofkirchen die Union Weibern.

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