Union Münzbach geht mit Heimkehrer ins neue Jahr

Nach einem achten Rang in der vergangenen Saison der 2. Klasse Nord-Ost kletterte die Sportunion Greisinger Münzbach in der aktuellen Spielzeit in der Tabelle bis auf den fünften Platz nach oben. Obwohl die Mühlviertler nach 13 im Frühjahr geholten Zählern, im Herbst immerhin 18 Punkte einfahren konnten, hält sich im Bezirk Perg die Freude über die Steigerung in Grenzen. "Nach einem exzellenten Saisonstart ist es in der zweiten Herbsthälfte aus verschiedenen Gründen leider nicht rund gelaufen und haben den Anschluss ans Vorderfeld der Tabelle verpasst. Auch wenn wir uns gegenüber der letzten Saison steigern konnten, wissen wir nicht wirklich, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist, zumal wesentlich mehr möglich gewesen wäre", erklärt Spielertrainer Behar Sabani.

 

Exzellenter Saisonstart - Probleme in der Offensive

Die Mühlviertler kamen ausgezeichnet aus den Starblöcken, blieben in den ersten fünf Spielen ungeschlagen und konnten drei davon gewinnen. In der Folge zeigte der Pfeil des Öfteren in die falsche Richtung, standen in den sieben übrigen Partien zwei weiteren Siegen vier Niederlagen gegenüber. "Wie andere Mannschaften, hatten auch wir Ausfälle zu beklagen, die waren aber nicht das große Problem. Viel mehr ist uns in der zweiten Herbsthälfte das Glück abhanden gekommen, zudem hat in der Offensive die nötige Effizienz gefehlt", spricht der 32-jährige Spielertrainer die nur 19 erzielten Tore an - nur drei Teams trafen weniger oft ins Schwarze. Aber lediglich zwei Mannschaften kassierten weniger Gegentore. "Hinten hat es ganz gut funktioniert, haben vorne aber nicht die entsprechenden Tore gemacht. Es war kein schlechter Herbst, trauern jedoch einer möglichen bessere Platzierung nach und müssen quasi im Niemandsland der Tabelle überwintern", so Sabani, der sich über drei Auswärtssiege freuen konnte - in den sieben bisherigen Heimspielen sprangen aber nur zwei "Dreier" heraus.

Routinier kehrt nach Münzbach zurück - Trainingslager in Tschechien

In der Winterpause wird in Münzbach in der Halle gekickt, ehe am 24. Jänner die Vorbereitung in Angriff genommen wird.In der langen und intensiven Aufbauzeit steht ein Trainingslager in Borovany auf dem Programm. Die Reise nach Tschechien wird auch ein Heimkehrer antreten. Nach zehn Jahren in Königswiesen kehrt mit Markus Sigmund ein Münzbacher wieder zu seinem Stammverein zurück, soll der 28-jährige Routinier das Mittelfeld verstärken. "Die Freude über seine Rückkehr ist riesengroß, zudem ist Markus vielseitig einsetzbar und verfügt über enorme Erfahrung. Darüberhinaus halten wir Ausschau nach einem Stürmer, ob im Winter ein weiterer Transfer getätigt werden kann, steht noch nicht fest. Da unser Kader nicht der größte ist, sind wir bestrebt, sämtliche Spieler zu halten und wissen auch nichts von möglichen Abgängen", meint Behar Sabani. 

Rangverbesserung erwünscht

Aufgrund der Präsenz im Niemandsland der Tabelle, ist für die Sportunion der Sprung ins Spitzenfeld aktuell nicht wirklich realistisch. "Der Plan wäre, so zu starten wie im Herbst, dann aber nicht nachzulassen", schmunzelt Sabani. "Grundsätzlich schauen wir im neuen Jahr von Spiel zu Spiel und wollen in der Rückrunde so viele Punkte wie möglich sammeln. Das Minimaltziel ist, den eroberten Top-Fünf-Platz zu behaupten, insgeheim streben wir jedoch eine Rangverbesserung an und sind bemüht, den einen oder anderen Platz nach oben zu klettern". 

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