Luftenberg: "Müssen uns noch steigern"

Einer der Top-Favoriten auf einen Aufstiegsplatz in der 2. Klasse Nord-Ost, die ASKÖ Luftenberg, konnte eine günstige Auslosung nützen und mit zwei Pflichtsiegen in die Saison starten. Nach dem mühevollen 2:1-Auswärtserfolg gegen Absteiger Weitersfelden, legte die Mannschaft von Trainer Peter Hiesl einen überzeugenden Heimsieg gegen den SC Tragwein-Kamig nach. "Gegen Mannschaften, die voraussichtlich dem unteren Teil der Tabelle zuzurechnen sind, konnten wir die erhofften sechs Punkte sammeln. Der Pfeil zeigt in die richtige Richtung, wenngleich wir uns noch steigern müssen", so Hiesl.

Bereits nach fünf Minuten durften die heimischen Fans das Führungstor bejubeln, als Torjäger Thomas Arnitz einen Freistoß zum 1:0 versenkte. Am 2:0 des Favoriten warern die beiden Stars der Luftenberger beteiligt: Ex-Profi Asmir Ikanovic leitete nach einem Angriff der Gäste einen Gegenstoß ein und bediente Arnitz mit einem 60-Meter-Pass mustergültig, der Torschütze vom Dienst behielt die Ruhe und traf zur Vorentscheidung. Wenig später verabsäumten es die Gäste, nach einem Schnitzer in der Hintermannschaft der Hiesl-Elf, den Anschlusstreffer zu erzielen und ließen ihren einzigen "Hochkaräter" in diesem Spiel ungenützt.

Nach dem Wechsel ging es zumeist nur in eine Richtung, spielte Luftenberg zielstrebig und engagiert nach vorne, erarbeiteten sich die Hausherren Chance um Chance, nur an der Verwertung der Möglichkeiten haperte es. Erst in der Schlussphase schlug der Favorit noch zwei Mal zu, besiegelten Talent Manuel Permadinger und der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang Mirza Skuljic den souveränen 4:0-Sieg der ASKÖ Luftenberg. Während der SC Tragwein am Samstag im Heimspiel gegen Ried/Riedmark auf den Tabellenführer trifft, nimmt die Hiesl-Elf tags darauf in Hagenberg Saisonsieg Nummer drei ins Visier.

Peter Hiesl (Trainer ASKÖ Luftenberg): "Gegen Weitersfelden sind wir etwas holprig in die Saison gestartet, konnten gegen Tragwein die Leistung aber erheblich steigern. Die Mannschaft hat über 90 Minuten überaus druckvoll agiert, nur die Chancenauswertung war mangelhaft. Besonders freut mich, dass die jungen Spieler einen erheblichen Beitrag zur insgesamt guten Performance liefern. In der Vorsaison verzeichneten wir in der dritten Runde den ersten Punkteverlust, deshalb hoffen wir, in Hagenberg unsere weiße Weste verteidigen zu können."


Günter Schlenkrich

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