TSU Kirchberg/Donau: "In der Mannschaft steckt wesentlich mehr, aber..."

Die TSU Kirchberg/Donau lieferte in diesem Jahr durchschnittliche Leistungen auf einem in Summe mäßigen Niveau ab, ergatterte im Frühjahr 14 Zähler und sammelte im Herbst 15 Punkte. Nach einem sechsten Rang in der vergangenen Saison der 2. Klasse Nord-West absolvierten die Mühlviertler in der aktuellen Spielzeit eine durchwachsene Hinrunde, weshalb es am Ende nur zum zehnten Platz reichte. "Mein persönlicher Anspruch ist ein anderer, zudem steckt in der Mannschaft auch wesentlich mehr, aber bei einem Teil des Teams mangelt es an der richtigen Einstellung. Dieses Problem spiegelt sich auch in der schwankenden Trainingsbeteiligung wider. Demzufolge bin ich mit dem bisherigen Abschneiden ganz und gar nicht zufrieden", erklärt Trainer Mario Verlende.

 

Ordentlicher Start und starkes Finish - Probleme in der Offensive

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Partien verzeichneten die Kicker aus dem Bezirk Rohrbach einen ordentlichen Start, wussten auch auf der Zielgeraden zu gefallen und fuhren in den letzten drei Runden sieben Zähler ein. "Dazwischen hat es leider gehapert. Während gegen die Top-Teams die Leistungen und auch Ergebnisse zumeist gepasst haben, hat in den Spielen gegen vermeintliche schwächere Mannschaften, wie angesprochen, es an der nötigen Einstellung gemangelt und haben den einen oder anderen Gegner auf die leichter Schulter genommen", so Verlende, der sich über jeweils zwei Heim und Auswärtssiege freuen konnte. Während nur fünf Mannschaften weniger Gegentore kassierten, durften lediglich drei Teams weniger Treffer bejubeln. "In der Defensive hat es über weite Strecken ausgezeichnet funktioniert, vorne hingegen hatten wir mit Problemen zu kämpfen. Das liegt daran, dass wir mit mit Alexander Mühlparzer und Manuel Reisinger nur über zwei torgefährliche Offensivkräfte verfügen - zudem ist ein dritter Angreifer verletzungsbedingt ausgefallen", begründet der Übungsleiter die mangelnde Torausbeute. "Auch wenn der Herbst nicht nach Wunsch verlaufen ist, konnten wir mit dem guten Endspurt zumindest Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle finden".  

Ein neuer Spieler und zwei Abgänge

In Kirchberg hat sich am Personalsektor in der noch jungen Winterpause bereits einiges getan. Während bei Jonas Tanzer der Kooperationsvertrag mit der Union Lembach aufgelöst wurde und der Kirchberger nun ausschließlich bei seinen Heimatverein kickt, wechselt Julian Weidinger per Leihe von Lembach zur TSU. "Möglicherweise stößt im Winter ein weiterer Akteur zu uns, bislang ist aber noch nichts fix", meint Mario Verlende, dem zwei Legionäre im neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen - die beiden Tschechen, Thomas Valta und Daniel Granov, wechseln in ihre Heimat zurück.

Top-Fünf-Platz erwünscht

Aktuell ruht im Mühlviertel der Ball, ehe bereits am 9. Jänner die Vorbereitung in Angriff genommen wird. Durch die reichlich gesammelten Punkte zum Herbstausklang ist für die Kirchberger in der zweiten Meisterschaftshälfte eine deutliche Rangverbesserung durchaus möglich. "Da mir die Spieler und der Verein ans Herz gewachsen sind, habe ich ein Angebot eines Bezirksligisten ausgeschlagen und werde meinen Vertrag erfüllen. Mit ein Grund für meine Entscheidung war, dass die Kicker durchwegs super Burschen sind, auch wenn sie an der nötigen Einstellung noch arbeiten müssen", weiß der Trainer. "Da der aktuelle Fünfte aus Kollerschlag nur vier Punkte mehr am Konto hat, sind wir bemüht, zumindest den letztjährigen sechsten Rang zu egalisieren und streben insgeheim einen Top-Fünf-Platz an".

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