SPG Walding/Rottenegg: "Wollen in absehbarer Zeit zurück in die 1. Klasse"

Nach einem vierten Rang in der vergangenen Saison ist die SPG Walding/Rottenegg auch in der aktuellen Spielzeit der 2. Klasse Nord-West gut unterwegs, beendete die Hinrunde als Dritter und hat nur zwei Punkte weniger am Konto als die Top-Teams aus St. Peter und Kleinzell. "In einem - auch aufgrund von Verletzungen - mäßigen Frühjahr haben wir den Anschluss verpasst, weshalb dann die Luft heraußen war. Im Sommer haben wir uns wieder einiges vorgenommen, wollten im Aufstiegskampf eine Rolle spielen und konnten dieses Vorhaben bislang eindrucksvoll realisieren. Wir haben uns eine exzellente Ausgangsposition für die zweite Meisterschaftshälfte verschafft, überwintern in Lauerstellung und sind mittendrin und voll aber", ist Sektionsleiter Markus Gattringer rundum zufrieden.

 

Trainerwechsel am Beginn der Saison

Obwohl die Spielgemeinschaft gut aus den Startblöcken kam und in den ersten drei Runden sieben Punkte sammelte, trennten sich die Mühlviertler am Beginn der Saison von Coach Johann Kramml. Seither schwingt mit Walter Rosenauer ein Trainer das Zepter, der im Vorjahr das erfolgreiche U17-Team betreut hat und vor einigen Jahren schon einmal als Kampfmannschaftstrainer tätig war. In seiner zweiten Amtszeit ist der 64-jährige Übungsleiter bislang überaus erfolgreich. "Auch wenn uns ein guter Start gelungen ist, haben wir uns aufgrund von Auffassungsunterschieden zu einem Wechsel entschieden. Der Herbst ist in Summe ausgezeichnet verlaufen, weshalb wir alles richtig gemacht haben. Zudem kennt Rosenauer die Talente aus dem U17-Team, die im Sommer in den Kampfmannschaftskader nachgerückt sind", so Gattringer.

Stärkste Defensive der Liga

Nur in St. Veit und gegen Rohrbach 1b zog die Rosenauer-Elf den Kürzeren, teilte zwei Mal mit dem Gegner die Punkte und konnte die übrigen acht Spiele allesamt gewinnen. Während zwei Teams mehr Treffer bejubeln durften, stellt die SPG mit lediglich zehn Gegentoren die stärkste Defensive der Liga. Der Aufstiegsaspirant feierte fünf Heimsiege und fuhr in der Fremde drei "Dreier" ein. "Obwohl die Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren sehr jung ist, hat sie eine ausgezeichnete Performance abgeliefert und ist stabil durch den Herbst gekommen. Es hat in der Hinrunde eigentlich alles gepasst und sind mit dem Abschneiden überaus zufrieden", meint der Sektionsleiter.

Trainingslager in Kapfenberg

Aktuell ruht in Walding und Rottenegg der Ball, ehe die Kicker Laufeinheiten sowie in der Halle ein Zirkeltraining absolvieren müssen. Am 26. Jänner nimmt der Drittplatzierte die Vorbereitung in Angriff, reist in den Semesterferien in die Steiermark und hält wie im Vorjahr in Kapfenberg ein Trainingslager ab. Rund 35 Kicker werden die Reise antreten, eine Neuerwerbung wird vermutlich keine dabei sein. "Natürlich halten wir die Augen und Ohren, zudem kann sich immer etwas Überraschendes ergeben. Wir sind jedoch mit dem aktuellen Personal überaus zufrieden und auch stolz dartauf, dass in der Mannschaft durchwegs eigene Spieler stehen", erwartet Markus Gattringer kaum bzw. keine Transfers.

Kein Druck

Obwohl die Spielgemeinschaft im Aufstiegskampf mittendrin und voll dabei ist, wird in Walding und Rottenegg der Ball flach gehalten. "Natürlich möchten wir bis zum Schluss ganz vorne mitmischen, wollen die junge Mannschaft aber nicht zusätzlich unter Druck setzen. Auch wenn wir in absehbarer Zeit zurück in die 1. Klasse wollen, ist der Aufstieg in dieser Saison kein Muss, hätten aber nichts dagegen, wenn wir im Sommer als Zweiter oder sogar Erster ins Ziel kommen würden," so Gattringer. "Es ist reichlich Potenzial vorhanden und wissen, dass einiges möglich ist, die Liga ist heuer aber wesentlich ausgeglicherner als in den vergangenen Jahren, weshalb uns eine schwierige Rückrunde erwartet". 

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