St. Veit/M.: Optimismus trotz langer Verletztenliste

Nach erheblichen Kaderveränderungen - neben vier Neuzugängen stehen nach einer Auszeit zwei weitere Spieler wieder zur Verfügung - und einem Trainerwechsel fiebern die Verantwortlichen und Aktiven der Union St. Veit/M. bereits dem Rückrundenauftakt der 2. Klasse Nord-West entgegen. "Die Spieler sind allesamt engagiert und motiviert am Werk und brennen bereits auf die Meisterschaft", ist Neo-Trainer Harald Luckeneder zufrieden. "In der Vorbereitung hat jedoch der Verletzungsteufel zugeschlagen, sind derzeit nicht weniger als sieben Spieler verletzt."

Obwohl beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht der Kader über den Winter angewachsen ist, steht dem neuen Trainer in diesen Tagen ein dezimiertes Personal zur Verfügung. So werden mit Daniel Krauck (Meniskuseinriss), Georg Gattringer (Fersenbeinprellung) und Peter Donner (Muskelfaserriss) zumindest drei Spieler beim Saisonstart nicht dabei sein. "Ich hoffe, dass vier weitere angeschlagene Spieler rechtzeit fit werden", so Luckeneder. "Wir trainieren überaus konsequent und intensiv und das ist der eine oder andere Spieler nicht gewöhnt, weshalb wir vor allem mit muskulären Problemen zu kämpfen haben."

In den bisherigen Testspielen (2:1 gegen Niederneukirchen, 2:2 gegen Niederwaldkirchen und jeweils 1:4-Niederlagen gegen Gramastetten, Treffling und Hagenberg) hat sich der "herbstliche Prügelknabe" zum Teil recht beachtlich geschlagen. "Die Spieler ziehen toll mit, haben jetzt einfach das Gefühl, dass etwas möglich ist. Das liegt auch an den starken Neuzugängen", weiß der Trainer. "Mit  Christoph Scheweder steht ein starker Torwart zur Verfügung. Adrian Schwaiger soll im Angriff für die nötigen Tore sorgen. Peter Neuhuber nimmt im Mittelfeld eine tragende Rolle ein. Und mit seinen 37 Jahren kann Roland Mathä aufgrund seiner immensen Erfahrung der Mannschaft entscheidend helfen." Vor der Meisterschaft testet die Luckeneder-Elf noch gegen Sandl und St. Magdalena 1b.

"Aufgrund der schwierigen Bedingungen sind wir in der Vorbereitung sehr viel gelaufen. Die Einstellung der Spieler ist ausgezeichnet, sind stets 15 bis 22 Leute im Training. Und deshalb ist die Mannschaft auch in einer guten körperlichen Verfassung", sagt Harald Luckeneder. "Wir setzen die Mannschaft nicht unter Druck, wollen aber den letzten Platz unbedingt abgeben. Im Vordergrund steht jedoch die Entwicklung im spielerischen und taktischen Bereich. Und sollten wir die gewünschten Fortschritte machen, dann werden auch die Ergebnisse stimmen", ist der Coach zuversichtlich. "Außer zwei, drei Teams ist in unserer Liga jeder Gegner zu schlagen und deshalb bin ich auch guter Dinge, dass wir in den ersten Spielen gegen Kleinzell und Kirchberg unseren ersten Saisonsieg einfahren werden."


Günter Schlenkrich

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