SC St. Valentin erarbeitet sich Klassenerhalt – Youngstar Sandner trifft im Abschiedsspiel doppelt

Es ist amtlich – der SC St. Valentin bleibt nach der Aufstiegssaison vorerst in der Bezirksliga Ost! Nachdem man im Vorjahr bereits auf erfolgreiche Art und Weise mit der Relegation Bekanntschaft machen durfte, konnte man auch in diesem Jahr die „Verlängerung“ der Saison erfolgreich gestalten. Diesmal hieß der Gegner ATSV Rüstorf und war definitiv kein leichtes Unterfangen, dennoch konnte sich eine stark-ersatzgeschwächte Truppe von Spielertrainer Sebastian Gschnaidtner nach einem knappen 1:0-Hinspielerfolg auch im Rückspiel durchsetzen und siegte mit 3:2. Erwähnenswert hinsichtlich der prekären Personalsituation bei den Gästen: Nach etlichen verletzungsbedingten Ausfällen schickte man eine enorm junge Truppe ins Rennen, die zur Gänze aus Eigenbauspielern bestand.

Früher Sandner-Treffer bringt St. Valentin in exzellente Lage

Nachdem der SC mit einem Vorsprung ins Rückspiel ging, waren die Rüstorfer unter Zugzwang, gerieten dennoch früh erneut in Rückstand: Vor 600 Zuschauern, wovon ein guter Teil mit dem Fanbus aus St. Valentin angereist war, konnte Gabriel Sandner einen fatalen Schnitzer der Hausherren direkt nützen und zeichnete für einen wichtigen Führungstreffer in Minute 15 verantwortlich. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei gegen Ende der ersten Hälfte die Gastgeber am Drücker waren, aus dieser Drangphase aber kein Kapital schlagen konnten. 

Urban trifft erneut – Rüstorf pirscht sich nach Schockstarre wieder an

Die zweite Halbzeit hatte es dann so richtig in sich: Nachdem der SC direkt mit der ersten Aktion die vermeintliche Vorentscheidung herbeiführen konnte – Fabian Urban, der bereits im Hinspiel das Goldtor erzielt hatte, zeichnete sich dafür nach einem langen Ball verantwortlich – ging es unter dem Motto „Totgesagte leben länger“ blitzartig weiter. Binnen vier Minuten glich die Durgutovic-Elf aus und war nun wieder knapp dran an einer Verlängerung. Erst traf Philipp Rensch per Elfmeter (52.), ehe nur vier Minuten später Bernhard Hofmann schon ausgleichen konnte. Sonderlich lange hielt eine nun sichtlich-motivierte Heimmannschaft jene Hoffnung aber nicht aufrecht. In Minute 59 tauchte Sandner, der im Sommer in Richtung Schwertberg abwandert, nach einem Konter erneut vor dem Kasten auf und schnürte in seinem Abschiedsspiel einen Doppelpack. Die Gastgeber waren infolgedessen weiterhin bemüht, fanden auch gute Chancen vor, am Ende reichte es aber immer wieder nicht. In der Nachspielzeit sahen Rüstorfs Christoph Hamader und St. Valentins Manuel Oberaigner noch beide wegen einer Tätlichkeit die rote Karte, sonstige Highlights blieben den Zusehern verwehrt. 

Stimme zum Spiel

Hubert Ströbitzer (Obmann SC St. Valentin):

„Die Saison war eigentlich sehr durchwachsen, wir haben oft Punkte liegengelassen. Wir hatten doch einige Verletzte und hoffen, dass wir das nächste Jahr etwas ruhiger gestalten können und uns im Mittelfeld wiederfinden.“

Harald Leitner (Sektionsleiter SC St. Valentin):

„Letztendlich war das der letzte Kraftakt, wir haben quasi mit dem letzten Aufgebot gespielt. Wir sind irrsinnig stolz auf die Mannschaft, alle haben Charakter gezeigt. Die Spiele waren beide spannend, wir haben aber unterm Strich verdient gewonnen. Wir hatten nach dem Ausgleich Gott sei dank die richtige Antwort parat, sonst wäre es eventuell sogar in die Verlängerung gegangen. Im Endeffekt sind wir jetzt glücklich und zufrieden, widmen den Sieg unseren verletzten Spielern und dem Verein!" 

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