Geretsberg-Ladies vom „Ländle-Team“ eiskalt ausgekontert

An einer zweiten Sensation schnupperten am Sonntag die Fußballerinnen der Union Geretsberg daheim kräftig gegen den Bundesliga-Erstligisten FFC Vorderland. Vor allem in der ersten Spielhälfte gaben die Innviertlerinnen den Ton an, musste sich aber nach zwei Kontertoren im zweiten Spielabschnitt schließlich mit 0:2 geschlagen geben.


„Das Endergebnis widerspricht leider total dem Spielverlauf“, hadert Geretsberg-Coach Andreas Meindl mit mangelndem Spielglück und Schusspech, die eine weitere Sensation durch eine Mannschaft aus Oberösterreich im SPORT.Land.NÖ. Frauen-Cup verhinderten. „In der ersten Halbzeit zeigten die Mädels tolle Kombinationen und geizten auch nicht mit herzhaften Schüssen, aber Ex-ÖFB-Torhüterin Jasmin Pfeiler im Gehäuse der Vorarlbergerinnen war einfach nicht zu bezwingen. Einmal rettete die Torstange für die schon geschlagene Keeperin, die Kugel wollte trotz dicker Chancen nicht ins Tor."

Tore, die man nicht schießt….


"In der 53. Minute schien es zu endlich klappen, Jenny Mayr setzte Sabine Pröller ideal ein, „Bini“ zielte auch entgegen der Laufrichtung von Pfeiler, aber mit einem unglaublichen Reflex konnte die größte Stütze der Gäste die Kugel noch irgendwie mit dem Fuß ablenken. Im unmittelbaren Gegenzug brachte die frühere ÖFB-U19-Internationale Eileen Campbell die Gäste mit 1:0 in Führung. Nun drängte meine Mannschaft energisch auf den Ausgleich, riskierte alles, so konnte ein Sololauf von Jenny Mayr im letzten Moment gestoppt werden, just wieder im Gegenangriff gelang Campbell das entscheidende 2:0. Die heutige Darbietung  blieb leider unbelohnt, aber die Mannschaft hat sich nach überzeugenden Leistungen im Herbst noch einmal glänzend präsentiert",  zieht der Coach trotz allem ein befriedigendes Gesamt-Resümee. 


Wendepunkt nach Vorderland-Klatsche


In der Saison 2016/17 kassierte Geretsberg in der damaligen 2. Liga Mitte-West gegen den späteren Meister und Bundesliga-Aufsteiger FFC Vorderland unter anderem auch eine 0:9-Heimniederlage, „damals wurde mein Kampfgeist geweckt, es weit besser zu machen“, gesteht Meindl, „heute tut es deshalb weh, die Revanche knapp verpasst zu haben, weil wir in der ersten Halbzeit mit Angriffsfußball begeisterten und Werbung für den Frauenfußball betrieben. Sogar der gegnerische Co-Trainer gratulierte uns zu dieser Sonderleistung und könnte sich unsere Mannschaft ohne weiteres auch in der 1. Bundesliga vorstellen, „Bini“ Pröller hätte er z.B. vom Fleck weg engagiert". 

 Konnten heute wieder spielerisch überzeugen: die Cup-Fighterinnen  der Union Geretsberg (Foto: U. Geretsberg)

 

Helmut Pichler 

 

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