Siege für Donau, Sattledt und Micheldorf

ASKÖ Tekaef Donau Linz hatte während des Spieles gegen den SV Bad Schallerbach eigentlich selbst nicht an einen Sieg geglaubt, zu überlegen waren die Gäste. Die letzten fünf Minuten haben alles umgedreht und den Kleinmünchnern einen mehr als schmeichelhaften 2:1 Sieg beschert. Der FC Blau-Weiß Linz musste heute seine erste Niederlage einstecken. Beim ATSV Bamminger Sattledt ging man als 1:2 Verlierer vom Platz, die nun wieder auf den dritten Platz vorrückten.

Von Anfang an lief das Spiel fast durchwegs gegen das Donau-Tor. Bad Schallerbach war drückend überlegen, fand reihenweise Chancen vor, allein Lindorfer vergab drei Mal in aussichtsreicher Position, konnte aber Torwart Saurer nicht bezwingen. Nach zwei Pfostenschüssen und dem mehr als verdienten Führungstreffer durch Josef Bögl schien der Bann gebrochen. Wie aus heiterem Himmel gelang Denis Hodzic aus einem sehenswerten Freistoß, der via Innenstange ins Tor ging der Ausgleich. Damit nicht genug. Kurz vor Schluss verabsäumte es Cosic, Rudlstorfer am Flanken zu hindern, Makowsky stand goldrichtig und traf zum nicht mehr für möglich gehaltenen 2:1 Sieg für Donau. Pressechef Jürgen Schuster hatte den Sieg noch nicht verarbeitet: "Schallerbach war enorm stark, unsere Mannschaft war großteils unterlegen, aber in den letzten fünf Minuten hatten wir alles Glück der Welt. Ich muss zugeben, bis zum Schlusspfiff hätte ich nie gedacht, dass wir gewinnen". Schallerbachs Trainer Thomas Gerstorfer war verzweifelt: "Ich habe keine Erklärung mehr. Von den Verletzten will ich gar nicht mehr sprechen. Aber wenn man die besten Chancen reihenweise verjuxt und zweimal schläft, dann wird man bestraft. Was haben wir davon, dass wir stark gespielt haben, letztendlich gar nichts. Ich muss meine Burschen wieder aufrichten. Momentan weiß ich aber nicht, wie ich das anstellen soll". 

Sattledt hatte im Waldstadion vor rund 1000 Besuchern Blau-Weiß Linz in der ersten Hälfte klar im Griff, konnte aber die Möglichkeiten nicht verwerten. Die Linzer hatten zumeist das Nachsehen, gingen aber kurz nach der Pause durch einen Distanz-Schuss des Ex-Sattledters Gerhard Eschlböck überraschend in Führung. Torwart Mario Turnier sah dabei alles andere als gut aus. Fast postwendend gelang aber Thomas Rakowetz der Ausgleich und eine Viertelstunde später sah Eschlböck nach zwei Fouls die "Ampelkarte". Als Mario Huemerlehner wenige Minuten später Sattledt in Führung brachte, schien das Spiel gelaufen. In Unterzahl wachte aber Blau-Weiß auf, wehrte sich und versuchte noch auszugleichen. Bei etlichen Möglichkeiten machte Turner seinen Patzer vom Verlusttor wieder gut und rettete Sattledt mit sensationellen Paraden den Sieg. Erwin Spiegel trauerte einem möglichen Linzer Punkt etwas nach: "In der ersten Hälfte hatten wir große Probleme. Letztendlich sind wir aber zu spät aufgewacht. Aber der Torwart hat Sattledt im Finish den Sieg gerettet. Ein Punkt war auf jeden Fall möglich". Sattledt-Funktionär Wolfgang Böhm sah es ähnlich: "Unsere Mannschaft war lange Zeit wesentlich aggressiver, hatte mehr vom Spiel, aber nach der Führung waren wir uns zu sicher und hätten das Match beinahe noch aus der Hand gegeben. Es ändert aber nichts daran, dass wir insgesamt verdient gewonnen haben". 

Nach einem 3:0 Sieg in der IFW-Arena über den FC Braunau ist der SV Haidlmair Grün-Weiß Micheldorf zumindest bis morgen Tabellenführer. Nach dem Ausschluss des Braunauers Markus Schneidhofer wegen einer Tätlichkeit nach bereits 30 Minuten nützten die Kremstaler das Überzahlspiel aus und spielten die drei Punkte nach Hause. Mathias Roidinger steuerte einen Doppelpack bei, Thomas Brunner erledigte den Rest. 

Quelle: newsarena.at

 

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