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SU St. Martin/M. erledigt Pflichtaufgabe gegen Donau Linz glanzlos - 0:2-Auswärtserfolg

Wohl endgültig abgefahren sein dürfte der Zug für die ASKÖ Donau Linz in puncto Klassenerhalt in der Oberösterreich-Liga. Schlichtweg zu groß bereits der Abstand ans rettende Ufer, zu ernüchternd die Auftritte in den vergangenen Runden. Zu allem Überfluss empfing man dann noch am heutigen Abend auf eigener Anlage die SU STRASSER Steine St. Martin/M. – die Nimmervoll-Elf hat zumindest noch theoretisch Chancen auf den Titelgewinn, vorausgesetzt natürlich man entscheidet die Partie gegen das Tabellenschlusslicht für sich. Diese Aufgabe bestand man letztlich mehr oder weniger souverän, siegte in der Landeshauptstadt mit 0:2 und darf sich weiterhin zumindest rechnerische Chancen auf den Meisterschaftsgewinn ausmalen. 

 

Donau Linz gestaltet Partie tapfer offen 

Dabei waren die Rollen zunächst in Durchgang eins keineswegs so klar verteilt, wie man es aufgrund der unterschiedlichen Ausgangslagen vermuten hätte wollen. Die Gastgeber aus Linz zeigten sich vom Anpfiff weg enorm engagiert, zweikampfstark und darüber hinaus auch ungemein spielfreudig im eigenen Ballbesitz. Damit erarbeitete man sich sogleich die klar besseren Spielanteile gegen einen Kontrahenten, der in den ersten 45 Minuten nicht wirklich in die Spur fand, zumindest was das Offensivspiel betrifft. Im Abwehrverbund stand man hingegen weitestgehend stabil und ließ im letzten Drittel den spielerisch mit Übergewicht agierenden Kleinmünchnern kaum Raum für gute Abschlüsse. Sinngemäß ging es torlos in die Kabinen. 

Favorit drückt auf Gaspedal und schlägt zu 

Nach dem Seitenwechsel reagierten die Gäste aus dem Mühlviertel, brachten gleich drei neue Akteure aufs Feld und sorgten damit umgehend für enorm frischen Wind auf dem grünen Rasen. Es sollte keine fünf Minuten dauern, bis jene Veränderungen Wirkung zeigten und den bis dahin harmlosen Cupfinalisten in Führung brachten. Dabei profitierten die Nimmervoll-Schützlinge jedoch auch von einem groben Missverständnis im Aufbauspiel der Heimischen: Martin Lindak nahm das Geschenk dankend an und versenkte die Kugel aus spitzem Winkel humorlos im Gehäuse. Nach gut siebzig Minuten stellte man dann auf 2:0, Michael Wild trat als Joker eingewechselt umgehend in den Mittelpunkt des Geschehens und sorgte für die Vorentscheidung. Was man den Hausheren aber zweifelsohne anrechnen muss, sind ein toller Kampfgeist sowie eine ebenso beachtliche Moral. So gaben sich die Kleinmünchner trotz der aussichtslosen Tabellensituation und dem Rückstand nicht auf, spielten weiter mutig nach vorne und kamen beispielsweise durch Hyseni zu guten Chancen zum Anschlusstreffer. Für einen solchen sollte es schlzssendlich jedoch nicht mehr reichen, es blieb beim unspektakulären Auswärtserfolg der SU St. Martin/M.

Stimme zum Spiel 

Christoph Rudelstorfer (Sportlicher Leiter SU Strasser Steine St. Martin/M.): 

„Wir haben uns heute sicher nicht mit Ruhm bekleckert. Donau hat das aber auch sehr gut gemacht. Bei uns liegt der Fokus nun ganz klar am Spiel des Jahres nächsten Donnerstag.“ 

Die Besten: Timo Streibl (LV), Martin Lindak (RMF), Michael Wild (LMF) 


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