Die Meister - Teil 26: Kainbach-Hönigtal II: Entwicklung als Ass

altDie zweite Kampfmannschaft von Kainbach-Hönigtal sicherte sich mit zwei Punkten Vorsprung den Meistertitel in der 1. Klasse Mitte B. Damit steigt man in die Gebietsliga Mitte auf. Im 26. Teil unserer Serie "die Meister der Steiermark" haben wir uns die Saison der Kainbacher noch einmal zu Gemütze geführt. Wir sprachen außerdem mit Sektionsleiter David Spahija über die abgelaufene Spielzeit sowie über die nächste Saison, in der die Ziel durchaus hochgsteckt sind.

Den Grundstein für den Titel legten die Kainbacher schon im Herbst. Man ging als beste Hinrundenmannschaft in die Winterpause. Mit zwei Punkten Vorsprung ging man in die zweite Saisonhälfte, in der man aber nicht mehr das beste Team war. In der Rückrunde war Vasoldsberg eine Klasse für sich und nahm dem späteren Meister vier Punkte ab. Die Heimstatistik der Kainbacher ist hingegen furchteinflößend. In den zehn Partien holte man zehn Siege und das bei einem Torverhältnis von 37:6. Insgesamt erzielte man 74 Tore und erhielt 25. "Ich denke, dass wir auf jeden Fall verdient Meister geworden sind", meint Spahija. "Die Mannschaft hat eine tolle Hinrunde gespielt und eine nicht ganz so tolle Rückrunde. Es hat trotzdem gereicht und wir freuen uns darüber natürlich. Das ist schon ein großer Erfolg für die junge Mannschaft."

Super ausgebildet

Der Hauptgrund für das Erreichen des Meistertitels ist laut Spahija ist die taktische Ausbildung der Truppe sowie die körperliche Fitness jedes einzelnen Spielers. "Unsere Spieler werden in der Jugend super ausgebildet. Das macht sich dann natürlich bezahlt. Die körperliche Vorraussetzung kommt natürlich vom Alter. Es ist klar, dass man das als älterer Spieler nicht mehr bringen kann." Meistertrainer Reinhard Rottensteiner wird übrigens in die erste Kampfmannschaft hinaufgezogen und die Unterliga-Truppe betreuen. "Unser Einser-Trainer muss operationsbedingt pausieren. Es ist logisch, dass Reinhard weiter macht." Für die Zweier gibt es bis dato noch keinen neuen Mann.

Obere Tabellenhälfte

Was es allerdings gibt, ist ein Ziel für die neue Saison. "Ich traue der Mannschaft einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu. Natürlich kann man die Gebietsliga nicht mit der 1. Klassen vergleichen, aber wir sind stark und ich bin mir sicher, dass wir auch in der Gebietsliga eine Rolle spielen können", so der Funktionär, der auch auf die notwendigen noch jüngeren Spieler im Kader baut. "Einige Spieler haben sich für die Einser empfohlen. Das heißt, dass wir von unten nachbesetzen müssen."

von Redaktion

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