Vizemeister abgegeben! Der Sieg in Pachern reichte für Justiz Graz letztlich nicht!

SV Pachern II
SV Justiz Graz

Am Samstag empfing SV Pachern II vor eigenem Publikum den Tabellenzweiten SV Justiz Graz. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen. In der letzten Begegnung beider Mannschaften wurden die Punkte geteilt. Daraus wurde dann aber nichts, eben weil die Rossmann-Truppe noch einmal ordentlich auf das Gaspedal stieg. Ging es doch noch darum, sich den zweiten Platz in der Liga zu sichern. Was sich dann aber knapp nicht ausgehen sollte, weil Pirka-Windorf im Parallelspiel eine wahre Torflut losließen. Pachern II beendet die Spielsaison am 4. Tabellenplatz. Als Spielleiter fungierte im Walter Niederkofler Stadion vor 30 Zusehern Milos Grozdanovic.

Justiz Graz ist der Chef am Platz

In der 16. Minute zückt der Schiedsrichter den Karton und zeigt Florian Pregartbauer Gelb. Insgesamt kommt es dann zu fünf Verwarnungen. Nachfolgend trifft Franz Hartmann in der 25. Minute zum 0:1 für SV Justiz Graz und lässt die Zuschauer jubeln. Franz Hartmann zeigt in der 37. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 0:2. Damit waren die Würfel in dieser Begegnung auch bereits gefallen. Denn der Gastgeber ist an diesem Nachmittag nicht in der Lage dem Spiel noch eine Wende zu verleihen. Zwar gelangen die Haas-Schützlinge zur einen oder anderen Möglichkeit. Unter Strich betrachtet kommt die Gäste-Defensive aber kaum in Verlegenheit. Danach beendet der Unparteiische die erste Halbzeit und gönnt den Spielern 15 Minuten Pause.

Pachern lässt in der Defensive nicht viel zu

Auch im zweiten Durchgang lassen die Gäste dann nicht viel anbrennen. Das Problem das sich aber auftut, ist der Umstand, dass Konkurrent Pirka-Windorf nun gegen Unterpremstätten II Treffer um Treffer erzielt bzw. läuft man nun Gefahr aufgrund der Tordifferenz den zweiten Rang noch zu verlieren. Denn nach vorne hin stagniert das Spiel bei den Gästen nun weitgehenst bzw. schafft es Pachern immer wieder die Angriffsbemühungen von Justiz Graz abzufangen. So sollte es es dann letztlich nur mehr zu einem Tor reichen, das Philip Kager in der 85. Minute markiert - Spielendstand: 0:3. Wie sich dann herausstellen sollte, reichte das dann nur zum dritten Platz. Ausschlaggebend war die Tordifferenz: Pirka-Windorf +59 / Justiz Graz +58.

 

Robert Tafeit

 

 

 

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