Vereinsbetreuer werden

Noch manchmal im Oberligatakt

kindberg.jpgNach elf gespielten Runden steht der SVA LPS Kindberg als bester Aufsteiger im Mittelfeld der steirischen Sparkasse Landesliga. Mit 16 Punkten aus fünf Siegen und einem Unentschieden stehen die Mürztaler auf dem achten Tabellenrang. Zeit für steirerliga.at, bei den Kindbergern nachzufragen wie zufrieden man mit dem bisher Erreichten ist. Im Gespräch mit dem sportlichen Leiter Manfred Mühlhans erfuhren wir mit welchen Leistungen seiner Mannschaft er einverstanden ist und was man in Zukunft noch verbessern muss.

Mittelfeldplatz als Ziel
"Für eine Aufstiegssaison kann man mit dieser Platzierung sicherlich zufrieden sein", kommentiert Manfred Mühlhans den aktuellen Status seiner Mannen. Durchaus verständlich, denn immerhin liegt man als bester Aufsteiger nach etwas mehr als einem Drittel der Meisterschaft im Mittelfeld der Tabelle. Aber man blickt auch mit Wehmut auf so manche knappe Partie zurück. "In manchen Spielen ist es sehr unglücklich für uns gelaufen, spielerisch sind wir sicher besser als es der Tabellenplatz aussagt", so der sportliche Leiter, der aber betont, dass man sich für die Saison keine Wunder ausrechnet:"Ein Platz im Mittelfeld ist in dieser Saison sicher realistisch und wird unser Ziel sein."

Mangelnde Cleverness
Auch deshalb weil man in dieser Spielzeit noch einiges an Lehrgeld bezahlen musste. Neben der Chancenauswertung sieht Mühlhans auch in der Abgebrühtheit seiner Kindberger noch Defizite:"In manchen Spielen fehlt uns einfach noch die Cleverness, da sind wir noch im Oberligatakt drinnen." Beeindruckt ist er allerdings von der kämpferischen Leistung der Truppe. "Die Jungs kämpfen über 90 Minuten, damit kann man nur zufrieden sein. Sie sind sich ihrer Fehler selbst bewusst und arbeiten im Training hart daran."

Zu Hause auf Sieg
In der kommenden Runde empfängt der SVA LPS Kindberg mit den KSV Superfund Amateuren einen der Titelmitfavoriten, was aber für Mühlhans kein Grund ist, sich mit einem Unentschieden zufrieden zu geben. "Sicherlich ist ein Punkt gegen den Titelfavoriten schön, aber zu Hause werden wir versuchen sie zu biegen. Spielerisch haben wir auf alle Fälle die Mittel dazu", gibt der sportliche Leiter die Marschrichtung für die nächste Partie vor. 

Ob das gelingt wird man am kommenden Samstag ab 15 Uhr im Stadion Kindbergdörfl verfolgen können.


von Gernot Komar