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Mit zehn Mann: Fuchshofer-Elfmeter rettet Lafnitz II einen Zähler gegen Wildon

SV Lafnitz II
SV Wildon

Obwohl SV Lafnitz II auf dem Papier der klare Favorit war, kam die Zweitvertretung von Lafnitz gegen SV Raiffeisen Wildon nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SV Lafnitz II. Und nach den 90 Minuten? Freuen sich eher die anderen. Dennoch wäre für die Gäste mehr drinnen gewesen - Lafnitz holte den Rückstand in Unterzahl auf.

Scherf Elias Purgstaller

Elias Scherf musste in der 13. Minute eingewechselt werden

Lafnitz Goalie Rudolf Lang sah die rote Karte

Nach 13 Minuten mussten die Hausherren bereits den ersten Rückschlag hinnehmen. Torhüter Rudolf Lang wurde nach einer strittigen Szene - der Unparteiische musste sich erst mit seinem Assistenen beraten - wegen einer Torchancenverhinderung ausgeschlossen. Edin Mujkanovic musste raus und Ersatztorhüter Elias Scherf in die Bresche springen.

In Minute 23 brachte Tadej Vidmajer den SV Lafnitz II ins Hintertreffen. Nach einer Unsicherheit der Lafnitzer Abwehr beförderte er das Leder über die Linie. Bis zur Halbzeitpause konnte keine der Mannschaften ihre Torbilanz mehr verbessern - mit dem knappen 1:0 Vorsprung aus Sicht der Gäste ging es in die Kabinen.

Vidmajer Tadej Purgstaller

Tadej Vidmajer sorgte für die Führung der Gäste

Wildon traf einmal nur die Stange

Im zweiten Durchgang stellten die Gastgeber ihre Taktik ein wenig um, dies war der kompatkten Defensive der Wildoner geschuldet, die es nur schwer zu überwinden gelang. In Minute 51 hätten die Wildoner den Sack zumachen können, Patrick Schlatte traf aber nur die Stange - dieser Möglichkeit war wiederum ein Abwehrfehler voraus gegangen.

In der 75. Minute musste Schiedsrichter Jörg Hofgartner Elfmeter für die Heimmannschaft pfeifen und Marco Fuchshofer ließ sich nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:1 für Lafnitz II. Am Schluss hatte im Duell der beiden Mannschaften keine die Oberhand gewonnen und so trennten sich das Heimteam und Wildon schließlich mit einem Remis.

Der dritte Tabellenrang von Lafnitz II scheint einzementiert zu sein

Das Konto von SV Lafnitz II zählt mittlerweile 54 Punkte. Damit steht Lafnitz II kurz vor Saisonende auf einem starken dritten Platz. Der Defensivverbund von SV Lafnitz II steht nahezu felsenfest. Erst 27-mal gab es ein Durchkommen für den Gegner. Nur fünfmal gab sich Lafnitz II bisher geschlagen. SV Lafnitz II blieb auch im neunten Spiel hintereinander ungeschlagen, baute jedoch die Serie von acht Siegen nicht aus.

Gegen Ende der Spielzeit weiß SV Raiffeisen Wildon die Abstiegsränge hinter sich. Wo bei den Gästen der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 36 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. SV Wildon verbuchte insgesamt neun Siege, sechs Remis und zwölf Niederlagen. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei Wildon noch ausbaufähig. Nur fünf von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.

Am kommenden Samstag tritt Lafnitz II bei SV Rottenmann an, während SV Raiffeisen Wildon einen Tag zuvor Tus Heiligenkreuz am Waasen empfängt.

 

Stimme zum Spiel:

Udo Kleindienst, Trainer Wildon:

"Die Mannschaft hat auswärts wieder einmal bewiesen, was wir drauf haben. Die Konzentration ist scheinbar auf fremden Terrain immer etwas höher, wir fühlen uns dort wohler. Ein Sieg wäre drinnen gewesen, mit einem Unentschieden können wir leben."

 

 

Landesliga: SV Lafnitz II – SV Raiffeisen Wildon, 1:1 (0:1)

  • 75
    Marco Fuchshofer 1:1
  • 23
    Tadej Vidmajer 0:1

 

Startformationen:

Lafnitz: Rudolf Lang - Michael Kölbl (K), Peter Kandlhofer, Martin Rodler - Thomas Nico Reisenhofer, Philipp Scheucher, Stefan Binder, Marc Kögl, Elias Neubauer, Edin Mujkanovic - Marco Fuchshofer

Wildon: Andreas Boßler - Jure Travner, Denis Perger, Nico Neuhold, Robert Pusaver - Sandro Foda, Leon Crncic, Manuel Zöhrer (K), Markus Farnleitner, Tadej Vidmajer - Mag. Patrick Franz Schlatte

 

by René Dretnik

Fotos: Richard Purgstaller

 

 


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