Großengersdorf trotzt der schwierigen Ausgangsposition - Mannschaft schaut nur noch auf sich

"In den letzten Wochen vor der Winterpause wollte ich wieder Leben in die Mannschaft reinbringen. Es waren dann alle dafür, dass ich es weitermache und auch die Lösung als Spielertrainer hat sich als gut erwiesen. Nach dem Herbst haben wir für die zweite Saisonhälfte natürlich keine gute Ausgangsposition, wir haben aber neue Spieler mit an Bord geholt und unserer Mannschaft gezeigt, dass der Vorstand und alle Verantwortlichen daran glauben, dass wir es noch schaffen können", erklärt SC Großengersdorfs Spielertrainer Patrick Pöschl die Ausgangslage für das Frühjahr. Sein Verein kam in der Hinrunde nicht von hinten weg und die Mannschaft erreichte nur zwei Siege. Mit acht Punkten startet man vom 16. und letzten Platz der 1. Klasse Nord in die Frühjahresmeisterschaft.

Kader breiter aufgestellt

Am 27. Jänner startete Großengersdorf ins Mannschaftstraining, Patrick Pöschl zeigte sich mit den ersten Wochen zufrieden: "Es ziehen alle mit und die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, jetzt ist es wichtig, dass der Spaß wieder zurückkommt und das Team noch näher zusammenrückt." Zwei Testspiele wurden bisher absolviert und beim 1:2 gegen Matzen wurde laut dem Spielertrainer vieles ausprobiert. Das Ergebnis war nicht so gut, die Leistung hat aber gepasst. Letzten Samstag traf man auf Leitzersdorf und gewann 3:2, bei diesen Test sah man schon, dass die trainierten Bereiche besser umgesetzt wurden. Drei Vorbereitungsmatches stehen noch am Plan, am Sonntag spielt Großengersdorf gegen Kreuzstetten. Nächste Woche wird am Mittwoch gegen Prottes getestet und Samstag folgt der Probegalopp gegen Strasshof.

Der Kader für das Frühjahr wurde breiter aufgestellt, David Presl von Prottes, Jakub Lidmila von Wilfersdorf und Dominik Boden (zuletzt Großebersdorf) wurden verpflichtet. Aus der Steiermark vom 1. FC Pistorf dockte Florian Scharz an, fast in letzter Minute legte Yasin Cetin den Pass zu Großengersdorf, er war zuletzt bei Deutsch-Wagram, trainiert mit und hilft aus, wenn Not am Mann ist. Kapitän Oliver Henzler ist nach einer Verletzung wieder zum Team gestoßen, drei Spieler werden dagegen im Frühjahr nicht mehr für Großengersdorf auflaufen. Raphael Pöschl ging zu Neudorf, Thomas Stedronsky wechselte nach Wien zu Donaustadt und Benjamin Bauer ebenfalls in die Bundeshauptstadt in die DSG-Liga (DSG Spice Balls).

"Für viele gelten wir als Fixabsteiger"

"Wir starten mit zwei schweren Auswärtsspielen gegen Eckartsau und Neusiedl/Zaya in die Rückrunde, können aber ohne Druck agieren. Für viele gelten wir als Fixabsteiger, wir wollen nicht auf die Tabelle schauen, sondern kontinuierlich unser Punkte machen. Wichtig ist, dass die Mannschaft einen positiven Spirit mitnimmt, wird werden am Ende sehen, wofür es gereicht hat", blickt Patrick Pöschl abschließend auf das bevorstehende Frühjahr.

 

 

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