1. Klasse Nordwest-Mitte

Gutes Herbstfinish - Weitersfeld will Torausbeute mit neuem Stürmer verbessern

USV Weitersfeld beendete die letzte Saison mit 22 Punkten an der 13. Stelle der 1. Klasse Nordwest-Mitte, für die aktuelle Meisterschaft wollte der Verein den Blick wieder etwas weiter nach oben richten. Unter dem neuen Coach Thomas Strondl brauchte das Team im Herbst noch, um in die Gänge zu kommen, nach gutem Finish sammelte man 13 Zähler und ist zur Halbzeit Elfter. "Im Endeffekt sind wir mit der Hinrunde zufrieden, ein einstelliger Tabellenplatz war unser erklärtes Ziel. Nach oben fehlt uns nicht viel, nach unten aber auch nicht und es ist eine sehr enge Liga. Nach einem holprigen Start in er Herbst in Ordnung verlaufen", analysiert Mediensprecher Gernot Lenz die letzten Monate.

Legionärstausch

"Unter dem neuen Coach Thomas Strondl dauert es natürlich, bis sich alle umgestellt haben, am Schluss ist es schon besser gelaufen, die Spieler waren wieder auf der Höhe und haben sich auf die Spielwiese des Trainers umgestellt. Die Mannschaft ist nun auch geistig und körperlich verbessert aufgetreten", ergänzt Lenz.

Letzten Freitag startete Weitersfeld mit der Vorbereitung, in den nächsten Wochen sind Testspiele auch auf Kunstrasen in Tschechien geplant. Um den 23. Februar absolviert die Mannschaft zudem ein Trainingswochenende auf dem eigenen Platz, dabei ist auch ein Vorbereitungsmatch geplant. "Wir müssen torgefährlicher werden, wenn wir drei erzielen, können wir auch zwei bekommen, wenn uns allerdings kein Treffer gelingt, reicht auch ein Gegentor für eine Niederlage. Die Effizienz wollen wir steigern und haben uns daher auch auf der Stürmerposition verstärkt", meint der Mediensprecher des Tabellenelften. Bei Weitersfeld gab es einen Legionärstausch, Tomas Lukas wurde schon im Herbst abgegeben und ging zurück nach Tschechien zu TJ Micmanice. Dafür wurde ein neuer Offensivakteur verpflichtet, Radek Stepanek spielte zuletzt in Tschechien bei SK Lipova, er soll für die notwendigen Tore sorgen.

"Unser Ziel ist es, im Frühjahr wie den gleichen Fußball wie am Ende der Herbstmeisterschaft zu zeigen, es war auch für die Zuschauer schon ansprechend. Wir gehen mit fast dem gleichen Kader in die Rückrunde, wenn alles funktioniert, streben wir einen Platz zwischen 7 und 11 an", blickt Gernot Lenz bereits in die Zukunft.

 

 

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