1. Klasse Nordwest

Neuer Trainer und zwei defensive Zugänge - Gaubitsch nimmt Kampf um den Ligaverbleib an

35 Punkte reichten UFC Gaubitsch in der letzten Meisterschaft für den 9. Platz in der 1. Klasse Nordwest, in der Saison 2018/19 startete man mit vier Punkten aus den ersten zwei Matches gut, danach verlor das Team aber fünf Matches in Folge. Der Verein hatte in der Hinrunde auch mit Ausfällen zu kämpfen und kam nicht mehr von untern weg, nach dem klaren Heimsieg gegen Göllersdorf in der letzten Herbstrunde überwinterte Gaubitsch auf Rang 11. "Positiv war, dass wir in der letzten Runde noch die rote Laterne abgeben konnten, sonst gab es im Herbst wenig erfreuliches und bei nur zwei Punkten Vorsprung auf den Tabellenletzten können wir nicht zufrieden sein", fasst Sektionsleiter Philipp Hödl die vergangenen Monate zusammen.

Alfred Eigner neuer Coach - Thomas Eigner bleibt als Spieler

Nach der Hinrunde bekam Spielertrainer Thomas Eigner ein Angebot als Coach in Poysdorf (1. Klasse Nord), Gaubitsch legte ihm keine Steine in den Weg und er nahm schließlich an, bleibt Gaubitsch aber als Spieler erhalten. Der Tabellenelfte musste sich damit überraschenderweise auf die Trainersuche begeben, führte mit Alfred Eigner, der in der Nähe wohnt und kein Unbekannter ist, gute Gespräche und man wurde sich rasch einig. Der neue Coach war zuletzt jahrelang in Wildendürnbach im Amt und als letzte Station Trainer der Frauen von Neudorf.

In der Kaderzusammenstellung gibt es auch punktuelle Änderungen und Gaubitsch hat sich im defensiven Bereich verstärkt. Maximilian Zelger spielte vor 1 1/2 Jahren in Laa/Thaya, war nach einem Knöchelbruch länger verletzt und trainierte bereits im Herbst mit der Mannschaft mit, der 21jährige ist nun vollkommen fit und für die linke Verteidigerposition gedacht. Patrik Sustr spielte zuletzt in der tschechischen Regionalliga bei FK Hodonin, ist 20 Jahre alt und kann sowohl in der Innenverteidigung, als auch defensiven Mittelfeld spielen. Laut Hödl wird es bei den beiden Transfers bleiben, Abgänge wird es keine geben.

Am 30. Januar startet die Mannschaft in die Vorbereitung, fünf Tests sind geplant und im Februar absolviert Gaubitsch ein dreitägiges Trainingslager in Olmütz (Tschechien). "Im Herbst hatten wir einige Ausfälle und beim Spiel gegen Ernstbrunn fehlten acht Akteure, mehrere kommen nun wieder zum Team zurück. Wir bereiten uns auf einen harten Abstiegskampf vor, unser Ziel ist es, gleich am Anfang ein paar Dreier einzufahren und von hinten wegzukommen", erklärt Philipp Hödl die Ziele für das Frühjahr. Im Rennen um den Titel glaubt der Sektionsleiter von Gaubitsch an ein Solo von Ernstbrunn.

 

 

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