Bessere Ausgangsposition im Finish verspielt - Muckendorf/Zeiselmauer möchte bereit sein, wenn vordere Teams schwächeln

"Es war eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen, wir haben im Finish des Herbstes durch zwei Unentschieden leider den Anschluss an die Spitze nicht halten können. Mein Team war in dieser Phase nicht mehr so fokussiert, daher sind wir gegenüber den beiden vorderen Teams komplett abgerissen. Sieben Punkte sind eine schwierige Ausgangsposition, Spillern und Enzersfeld stehen zurecht ganz oben in der Tabelle und werden sich wohl den Meister untereinander ausmachen", blickt USC Muckendorf/Zeiselmauer Trainer Rudolf Ginsthofer noch einmal auf die erste Saisonhälfte zurück. Sen Team sammelte bis zur Winterpause 25 Punkte ein und liegt damit zur Halbzeit auf Platz 3 der 1. Klasse Nordwest.

Je zwei Zu- und Abgänge

"Wir haben zu Beginn der Saison zu viele Tore bekommen, dies brachte die Mannschaft im Laufe des Herbstes gut in den Griff. Der Knackpunkt war, als unser Torjäger in Göllersdorf eine unnötige rote Karte kassierte, er kam nach der Sperre nicht mehr wirklich auf Touren. Bei uns gibt es auf alle Fälle Steigerungspotential in der Offensive, im letzten Drittel der Herbstsaison waren wir zu wenig präsent, um Chancen zu kreieren und Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Die Defensive hat sich im Laufe der Hinrunde dagegen ganz gut gefunden", erklärt der Coach des Tabellendritten.

Im Winter kam es bei Muckendorf/Zeiselmauer bereits zu den ersten Transfers, Alija Lejlic und Faisal Holzmann wurden als Abgänge bekanntgegeben. Auf der anderen Seite wurden zwei Akteure geholt, Marco Friedrich war zuletzt bei Langenrohr und Mario Bittlingmayer bei Langenlebarn. "Es wird sich vielleicht noch eine offensive Kraft ergeben, wenn nicht ist es auch kein Beinbruch, da wir genug Qualität im Kader haben", sieht Ginsthofer die noch laufenden Transferzeit gelassen.

Nächste Woche absolviert die Mannschaft von Muckendorf/Zeiselmauer eine Testtrainingseinheit in einem Fitnesscenter, bei der geschaut wird, ob man dies in das normale Training einfließen lassen kann. Dann hat das Team noch eine Wochenende frei und am 22. Jänner startet der Verein in die offizielle Vorbereitung. Rund fünf Testspiele sind geplant, das erste Vorbereitungsmatch findet Ende Jänner statt und danach wird im Wochenrhythmus gespielt.

Angesprochen auf die Ziele seines Vereins für das Frühjahr meint Rudolf Ginsthofer zum Abschluss des Gesprächs: "Sollten die beiden vorderen Teams im Frühjahr schwächeln, wollen wir bereit sein, daher dürfen wir uns keine Schwankungen erlauben. Spillern und Enzersfeld sind sicher die Favoriten auf den Titel, es wird sich am Anfang der Rückrunde entscheiden, ob noch etwas möglich ist."

 

 

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