Unterstinkenbrunn mit zwei offensiven Zugängen und neuem Coach - Defensive soll kompakter auftreten

SV Unterstinkenbrunn kam im Herbst schwer aus den Startlöchern und nach einem Sieg in den ersten zehn Partien nicht von hinten weg. In der Schlussphase sammelte die Mannschaft in drei Spielen zwei wichtige Dreier ein und kletterte in der Tabelle noch etwas nach oben. Mit 13 Punkten überwintert der Verein auf Rang 10 der 1. Klasse Nordwest. In der Winterpause wurde mit Jürgen Hammer ein neuer Trainer gefunden. "Ich bin vom stellvertretenden Obmann Christian Huber kontaktiert worden, wir setzten uns zusammen und die Chemie hat von Beginn weg sehr gut gepasst. In den letzten Jahren war ich bei Hausbrunn in der 1. Klasse Nord Trainer, die jetzige Liga ist für mich komplettes Neuland und ich habe die Spieler nur vom Namen gekannt. Es ist aber eine sehr offene Mannschaft und ich habe mich rasch zurechtgefunden", erklärt Hammer.

Zwei Spieler aus Tschechien

"Seit 5. Februar trainieren wir, es läuft schon sehr gut und die Transferbeteiligung passt. Die Mannschaft ist offen für neue Ideen und die Stimmung passt absolut. In der ersten Woche lief alles nach Plan, wir trainieren alles mit dem Ball und konnten bisher immer auf den Platz. Für das Frühjahr ist der Klassenerhalt das erste Ziel, ein wichtiger Punkt ist, dass die Gegentore verringert werden sollen,. Bei den Heimspielen muss wieder regelmäßig gepunktet werden, im Herbst gelangen vor eigenem Publikum nur drei Zähler und das ist viel zu wenig. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch, dass die Defensive kompakter auftritt", erörtert Unterstinkenbrunns Neo-Coach.

Zwei Spieler werden in der Rückrunde nicht mehr für den Tabellenzehnten auflaufen, Vaclav Pechal und Tormann Bernhard Machinek wechselten innerhalb der Liga zu Obritz. Im Gegenzug wurden zwei Spieler verpflichtet, Krystof Pospisil und Lukas Jaronek spielten zuletzt in Tschechien und sind für die Offensive gedacht. Am Samstag absolviert Unterstinkenbrunn in Tschechien den ersten Test gegen Poysbrunn, im Laufe der Vorbereitung wird gegen fordernde Gegner gespielt. Neben Poysdorf sind auch Spiele gegen die Gebietsligisten Ernstbrunn und Laa geplant. Ende Februar trifft sich die Mannschaft zum zehnten Mal in Folge übers Wochenende zum gemeinsamen Skifahren.

"Die Liga ist sehr eng und es ist positiv, dass es in der 1. Klasse Nordwest zwei Fixabsteiger gibt und man Planungssicherheit hat. Für einige Mannschaften könnte es im Frühjahr knapp werden, daher ist unser Ziel primär der Verbleib in der Liga. Wir wollen uns so schnell wie möglich einen Punktepolster erarbeiten, damit es am Ende der Rückrunde nicht noch einmal knapp wird", lautet Jürgen Hammers Einschätzung zur Ausgangslage der 1. Klasse Nordwest im Frühjahr.

 

 

 

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