Derbysieg trotz vieler Ausfälle - Stronsdorf bezwingt Gaubitsch

UFC Gaubitsch
SC Stronsdorf

Am Freitag empfing UFC Gaubitsch vor eigenem Publikum den Tabellensiebten SC Stronsdorf. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen und die Serie ungeschlagener Spiele fortgeführt werden. Stronsdorf hatte vor dem Derby mit vielen Ausfällen zu kämpfen, nach der Niederlage gegen Hausleiten hoffte man dennoch auf einen Punktezuwachs. Letzte Saison endeten beide direkten Duelle mit einem 2:1 Erfolg der Heimelf.


Gäste treffen knapp vor der Pause

Über 200 Fans wollen sich das Derby nicht entgehen lassen, die Gäste müssen bereits nach fünf Minuten einen Innenverteidiger verletzt auswechseln, zeigen aber eine gute Leistung und agieren mit viel Einsatz. Stronsdorf findet auch die eine oder andere Möglichkeit auf die Führung vor, Gaubitsch versucht auf der anderen Seite ebenfalls nach vorne Akzente zu setzen, kommt aber nur selten durch.

Lange bleibt es in der ersten Hälfte beim 0:0, ehe Stronsdorf doch noch den ersten Treffer erzielt. Nach Aktion über die linke Seite zieht Marcel Bauer in Minute 41 Richtung Tor, sein Abschluss landet noch abgefälscht zum 0:1 in den Maschen.

Rascher Ausgleich und postwendende Antwort

Zu Beginn der zweiten Hälfte verzeichnet die Heimelf den besseren Start und gleicht nach wenigen Augenblicken aus, nach Angriff von der Seite und Flanke in die Gefahrenzone passt der Abschluss von Philipp Uhl in Minute 47 genau neben die Stange. Gaubitsch wird danach bei Standardsituationen gefährlich, kassiert aber rasch den zweiten Gegentreffer.

Nach Angriff über das Mittelfeld und toller Einzelaktion netzt Philip Kronberger in der 50. Minute zum 1:2 ein. Stronsdorf verlegt seine Spielweise danach auf Konter, spielt dabei Gelegenheiten aber nicht richtig fertig. Gaubitsch komm noch einmal auf und drängt auf den Ausgleich, kann den Gästekeeper aber nicht mehr bezwingen und Stronsdorf kehrt auf die Siegerstraße zurück.

Stimme zum Spiel:  

Michael Czarda (Sportlicher Leiter Stronsdorf): "Wir haben aufgrund der Personalsituation gewusst, dass es nicht leicht wird etwas zu holen und unser Team war vor dem Match Außenseiter. Wir waren aber läuferisch und kämpferisch stark, agierten aggressiv, präsent und gewannen oft die zweiten Bälle. Es war für uns ein sehr wichtiger Sieg vor dem Match gegen Enzersfeld."

Der Beste bei Stronsdorf: Michael Thurner (ZM).

 

 

 

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