Loosdorf: Klarer Sieg als Motivationsspritze für das Derby

Die Vorzeichen vor diesem Spiel hätten unterschiedlicher nicht sein können: Während der ASK Loosdorf weiter eine gewichtige Rolle im Kampf um den Meistertitel in der 1. Klasse West-Mitte spielt, hat der ASV Statzendorf ganz andere Sorgen. Diese betreffen den Abstieg. Im Duell der beiden Teams setzte sich auch schließlich der Favorit klar mit 3:0 durch.

 

Während es Tabellenführer Gablitz mit dem Vierten der Liga, Pressbaum, zu tun bekommt, hatten die Heimischen mit Statzendorf einen vermeintlich leichten Gegner zur Aufgabe. Und die Lossdorfer gaben sich auch keine Blöße und sorgten bereits früh für die Führung. Lukas Weinerer brachte sein Team nach gerade einmal zehn Minuten mit 1:0 in Führung und damit auf die Siegerstraße. Loosdorf spielte zwar alles andere als überzeugend, erwies sich aber als effizient. "Das war eine unspektakuläre Partie, mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Keines der beiden Teams hat wirklich guten Fußball gespielt", bestätigte der Loosdorfer Trainer Werner Bögl. Nichtsdestotrotz dominierte seine Mannschaft diese Begegnung und konnte nach einer halben Stunde die Torausbeute verdoppeln. Michael Resch besorgte das 2:0, womit bereits zur Halbzeit alles klar zu sein schien. 

Aller guten Dinge sind drei

Für Werner Bögl war die Partie jedenfalls schon vor den zweiten 45 Minuten gelaufen: "Statzendorf hatte in 90 Minuten keine einzige Torchance, daher mussten wir nach dem Wiederanpfiff keine Angst haben. Wir waren dem dritten Tor deutlich näher, als der Gegner dem Anschlusstreffer." Doch ein Tor wollte in der zweiten Spielhälfte vorerst gar keines fallen. Zwar hatten die Loosdorfer die eine oder ander Möglichkeit, ihre Führung weiter auszubauen, bis der dritte Treffer dann aber wirklich fiel dauerte es bis zur Schlussviertelstunde. Nach einem Angriff über die Seite und einer Flanke in die Mitte trat Sebastian Hofmarcher mit einem Heber in Erscheinung, der aber an die Latte ging. Den Abpraller nutzte aber sein Teamkollege Daniel Stanzl eiskalt aus und setzte damit den Schlusspunkt unter diese Begegnung." Nun wartet auf das Team von Trainer Werner Bögl Lokalrivale Leonhofen. "Das wird ein offenes Spiel, wie jedes Derby."

 

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