Weg mit eigenen Spielern wird fortgesetzt - Haag will mit hinten nichts zu tun haben

Nach 13 Punkten in 13 Spielen in der Hinrunde der 1. Klasse West kam es bei Union Haag in der letzten Winterpause zu einem Trainerwechsel und Gerhard Schnabl wurde als neuer Coach installiert. Sein Team holte in der Rückrunde einen Punkt mehr und schaffte schließlich den Verbleib in der Liga. "Unser Ziel im letzten halben Jahr war es, nicht abzusteigen. Wir konnten nicht wissen, dass es nur einen Absteiger geben wird, wir wollten zwei Teams hinter uns lassen und dies ist uns am Schluss gelungen", lautet die Frühjahresbilanz des Haag-Trainers.

Abgänge intern ersetzt

In der neuen Saison erwartet Haag erneut eine schwierige Liga, in der Kaderzusammenstellung gab es in der Pause nur vereinzelt Veränderungen. Michael Dietl wechselte zu Oed/Zeillern und mit Ondrej Prucha ist der Legionär für die linke Sete abhandengekommen. Auf der anderen Seite ist mit Alen Tutkur ein Verteidiger von Westbahn Linz zu Haag gestoßen, aus Tschechien kam Pavel Simacek, er verstärkt die Torhüterposition. "Leider haben wir für die Seite nicht preiswertes bekommen, wir schauen jetzt, dass wir die Abgänge mit eigenen Spielern auffüllen", ergänzt Schnabl.

In der Vorbereitungszeit absolvierte der letztjährige 12. der 1. Klasse West bereits zwei Matches, gegen Haidershofen (1:2) und Aschach/Steyr (1:5) musste man sich geschlagen geben, wobei noch viel Akteure urlaubsbedingt fehlten. In den nächsten Wochen ist es ein Ziel zwei Positionen für außen zu finden, die Mannschaft soll bis zum Saisonstart wieder konkurrenzfähig sein. Drei Spiele werden in den kommenden Wochen noch gespielt, ehe die Meisterschaft wieder losgeht.

"Trend mit eigenen Spielern gefällt mir"

"Da meiner Meinung nach keiner der Vereine in der Liga in der Pause extrem viel stärker geworden ist, glaube ich, dass das Level des Vorjahres insgesamt gehalten wird. Ich hoffe, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz schaffen. Es wird für uns sicher nicht leicht, wir wollen aber mit hinten nichts zu tun haben", meint Gerhard Schnabl auf die Frage nach den Zielen für die kommende Saison. Er ergänzt noch dazu: "Es gibt jetzt immer mehr den Trend, dass die Vereine versuchen auf die eigenen Spieler zu setzen, das gefällt mir. Der Markt ist auch irgendwann übersättigt und die Vereine können es sich auf Dauer nicht leisten. Wir werden auch den Weg mit den eigenen Spielern weitergehen und hoffen, dass wir wieder junge Akteure an die erste Mannschaft heranführen können."

 

 

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