Florin Calin Trainer in Winklarn - Team verinnerlicht noch Spielphilosophie

Die letzte Saison verlief für FCU Winklarn durchaus ansprechend, schon nach der ersten Saisonhälfte lag der Verein im oberen Drittel der Tabelle und sammelte bis zur Winterpause 20 Punkte ein. Im Frühjahr lief es noch besser, nach 25 Zählern belegte die Mannschaft in der Endabrechnung Rang 5 der 1. Klasse West. Da Coach Roman Galtberger für ein Jahr eine Pause einlegt, machte sich Winklarn auf die Suche nach einem neuen Übungsleiter. Florin Calin wurde schließlich als neuer Trainer präsentiert, die Mannschaft wurde fast zusammengehalten und nun befindet man sich mitten in der Vorbereitung auf die Saison 2019/20.

Kader auf zwei Positionen verändert

Im Kader gab es bei Winklarn im Sommer fast keine Umstellungen, Pascal Sündhofer ging in die Gebietsliga zu Biberbach und Tormann Andreas Mistelbauer wechselte zu Aufsteiger Allhartsberg. Auf der anderen Seite verstärkt Gabriel Schagerl, zuletzt bei Euratsfeld, die Defensive von Winklarn, zudem wurde mit Stefan Kupresak ein 16-jähriger Spieler aus dem Nachwuchs von Amstetten mit an Bord geht. Er ist laut Winklarns Sektionsleiter Andreas Grafeneder ein junges Talent und ein guter Fußballer, man wird sehen, wie schnell er sich in der Mannschaft etablieren kann.

Winklarn startete in der ersten Juli-Woche in die Vorbereitung, drei Tests wurden vom Team bisher absolviert. Gegen Mauer (0:6) und Euratsfeld (0:5) musste man sich zwei Gebietsligisten geschlagen geben, Winklarns Mannschaft stellte sich ab in dieser Phase noch auf die Spielphilosophie des neuen Trainers ein und es hat noch nicht alles geklappt. Letzten Samstag traf man auf Opponitz, dabei hat man ganz ordentlich gespielt und 4:1 gewonnen. Morgen trifft Winklarn auf Sonntagberg, der Abschluss der Testspielreihe folgt eine Woche späte mit dem Match gegen Gebietsliga West-vertreter Neuhofen.

Mittelfeldplatz als Ziel

"Die Mannschaft braucht noch Zeit, um die neuen Aufgaben des Trainers umzusetzen, dabei muss das Team noch die Spielphilosophie verinnerlichen. Wir hoffen auf einen guten Start in die Meisterschaft und streben einen Mittfeldplatz an", meint Sektionsleiter Andreas Grafeneder. Er ergänzt noch im Hinblick auf die bevorstehende Meisterschaft: "Mehrere Vereine haben sich im Sommer gut verstärkt, außerdem kommt mit Allhartsberg ein guter Aufsteiger dazu. Ich denke, dass die 1. Klasse West im Vergleich zum Vorjahr stärker geworden ist. Wir sind vom Kader her gleichgeblieben und werden nach den ersten 4 bis 6 Runden sehen, wo wir stehen."

 

 

 

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