Bischofstetten reagierte frühzeitig auf das Coronavirus - Spieler halten sich zu Hause fit

Vergangene Woche wurde den österreichischen Fußballvereinen mehrere Maßnahmen übermittelt, um in einer außergewöhnlichen Situation die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. SU Bischofstetten hatte bereits vorab reagiert: "Wir haben schon vorige Woche am Mittwoch eine Testspiel abgesagt und setzten am Donnerstag das Training aus, kurz bevor die Maßnahmen zum Aussetzen des Spielbetriebs eintrafen", erklärt der sportliche Leiter Alexander Schneider-Brandl. "Die Endscheidungen waren für mich persönlich notwendig und von unserm Bundeskanzler war es vollkommen richtig, Schritt für Schritt die Menschen darauf vorzubereiten. Es ist genauso im Fußballbereich passiert, zuerst gab es eine Warnung, dann wurde der Nachwuchs ausgesetzt, als Drittes kam der Spielbetrieb bei den Erwachsenen dran und dann wurde noch der gesamte Trainingsbetrieb eingestellt."

Keine Ausgaben nach abgesagten Spielen

"Die Situation durch das Coronavirus ist für alle Vereine gleich herausfordernd, man muss die derzeitige Lage akzeptieren und Geduld haben. Die Spieler von unserm Verein können sich jetzt nur zu Hause fit halten und die weitere Entwicklung abwarten. Eigentlich weiß keiner, wie es in den nächsten Wochen weitergehen soll, ich persönlich glaube, dass die Saison nicht mehr fertig gespielt wird", ergänzt der Funktionär des Tabellenzehnten der 2. Klasse Alpenvorland. "Fußball ist jetzt nicht das wichtigste und man wird später sehen, wie der Verband im Bezug auf die Saison entscheidet sowie ob es Auf- und Absteiger gibt."

Nach der Absage der ersten drei Spieltage und vorläufig bis zum 5. April wird von vielen nicht geglaubt, dass sich die Situation bis nach Ostern normalisiert hat. Dies stellt so manchen Verein auch vor finanzielle Probleme, die laut Bischofstettens sportlicher Leiter aber eher die Klubs aus höheren Ligen treffen könnte: "Jene Vereine, die den Spielern monatlich Geld geben, sind vom Ausfall der ersten Matches natürlich mehr betroffen. Wenn wir keine Spiele haben, gibt es für uns auch keine zusätzlichen Ausgaben und damit wird der Verlust in Grenzen gehalten. Interessant ist es eher bei den oberen Klassen und man wird sehen, wie die Vereine die schwierige Situation stemmen werden."

 

 

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