Derby vor 300 Zuschauern - Türnitz setzt Siegesserie gegen Frankenfels fort

SV Türnitz
FCU Frankenfels

In der 2. Klasse Alpenvorland stand die 11. Runde auf dem Programm,  SV INDAT Türnitz hatte am Samstag FCU Frankenfels/Schwarzenbach zu Gast. Türnitz kam in den vergangenen Wochen in Schwung und kletterte in der Tabelle nach mehreren Dreiern hoch in die obere Hälfte der Liga. Frankenfels feierte zuletzt zwei klare Heimsiege und wollte nun auswärts nachlegen, um im Rennen um den Herbstmeistertitel dranzubleiben.


 

Türnitz führt verdient

Die zahlreichen Fans sehen ein sehr gutes Derby, Türnitz hat in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, kontrolliert die Begegnung und erarbeitet sich mehrere Möglichkeiten. Frankenfels zeigt zwar auch gute Ansätze, ist aber zunächst nicht so stark wie der Gegner.

Mitte des Abschnittes geht das Heimteam verdient in Front, nach einem langen Pass auf die Seite wird das Leder noch einmal durchgesteckt und in der 30. Minute netzt Michael Weinmesser zum 1:0 ein. Bei diesem Spielstand bleibt es auch bis zur Pause.

Heimelf legt auf 3:0 nach - Frankenfels drängt in Überzahl auf Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel erwischt Türnitz einen Blitzstart und baut den Vorsprung aus, nach einem Corner von Christian Anzberger köpfelt Michael Kausl zum 2:0 in die Maschen (46.). Wieder nur wenige Angriffe später legen die Hausherren nach, Christian Anzberger sorgt erneut per Eckball für die Vorlage und Matthias Grundböck trifft nach 51 Minuten per Kopf zum 3:0.

Türnitz hat eine Stunde lang alles im Griff, Frankenfels verkürzt aber rasch nach dem dritten Gegentor den Rückstand. Nach einem Schuss der Gäste landet der Ball via Innenstange hinter der Linie, der Klärungsversuch der Heimelf kommt zu spät. Zu Beginn der Schlussphase machen die Gäste das Spiel spannend, in der 74. Minute versenkt Juraj Kroslak aus abseitsverdächtiger Postion das runde Leder zum 3:2 im Eckigen. Türnitz ist nach einer Ampelkarte gegen Kadri Krasniqi nur mehr zu zehnt, übersteht aber die Schlussoffensive des Gegners und nimmt drei Punkte mit. 

Stimme zum Spiel:

Martin Stupphann (Trainer Türnitz): "In den ersten 60 Minuten war es eine klare Angelegenheit und wir hatten auch eine gute Chance auf den vierten Treffer. Nach dem Ausschluss hat der Gegner noch einmal Druck erzeugt. Wir hielten gut dagegen, insgesamt war es sicher ein verdienter Sieg."

Die Besten bei Türnitz: Michael Weinmesser (ST), Selim Krasniqi (IV).

 

 

 

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