Unzufriedenheit mit Hinrunde - Stetten muss im Frühjahr kompakter auftreten

"Mit der Hinrunde bin ich überhaupt nicht zufrieden, wir waren weit hinter unseren Möglichkeiten. Es war auch Verletzungspech dabei, dies soll aber keine Ausrede sein. Wir hatten immer elf Spieler am Feld, bei denen man verlangen kann, das sie positive Ergebnisse erreichen. Wir haben Gegner in Reichweite nicht geschlagen oder diese Matches sogar verloren, dies hat etwa mit uns zu tun. Es muss am Rad Bereitschaft und Einstellung gedreht werden, dieser Bereich ist für mich sehr wichtig. Auch der Kader spielt eine Rolle, die Spieler wussten teils, dass sie sowieso spielen, es ist ab ihre Pflicht alles was möglich ist abzurufen", fasst SV Stettens Trainer Walter Petru eine missglückte Herbstmeisterschaft schonungslos zusammen. Sein Team sammelte in zwölf Matches nur elf Punkte ein und liegt zur Halbzeit auf Rang 9 der 2. Klasse Donau.

Zugänge sind möglich

Am 4. Februar geht bei Stetten wieder das Mannschaftstraining los, der Verein hat dann sieben Wochen Vorbereitungszeit und es sind sechs bis sieben Tests geplant. Eine intensive Zeit steht bevor, ein Schwerpunkt für die kommenden Trainingswochen ist die Defensivarbeit, da man mit 42 Gegentoren die zweitmeisten der Liga erhielt. Mit Thomas Bayerl und Georg Schmid kehren zwei Spieler nach überstandener Verletzung zum Kader zurück, Stetten ist in der Transferzeit noch an Neuverpflichtungen dran. "Wir wollen den Kader ergänzen und Druck aufbauen, man darf sich aber keine Wunderdinge erwarten. Wir sind im Niemandsland der 2. Klasse, da ist es schwer, im Winter Verstärkungen zu bekommen", so Petru.

Angesprochen auf die Ausgangslage der Liga für das kommende Frühjahr meint der Trainer von Stetten zum Abschluss des Interviews: "In der 2. Klasse Donau gibt es so etwas wie ein 2-Klassen-Gesellschaft, es gibt gute Teams wie Rust, Tulbing und Zwentendorf. Dann folgt ein kleines Mittelfeld und ein paar Mannschaften weiter hinten. Wir sind derzeit auch eher im unteren Mittelfeld angesiedelt, dort wollten wir nicht sein. Ich hoffe für die Rückrunde noch auf eine Rangverbesserung, wir müssen stabiler werden und kompakter auftreten. Es soll jetzt die Mannschaft für das nächste Jahr geformt werden."

 

 

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