Gänserndorf hat große Pläne

Dergaenserndorf sv SV Gänserndorf belegt nach dem Herbst den fünften Rang, hat aber bereits 19 Punkte auf die überragende Mannschaft aus Stripfing Rückstand. Daher hat sich der Verein rund um Sektionsleiter Wolfgang Schabhüttl auch entschlossen, in der Wintertransferzeit keine großen Transfers zu tätigen. Warum dennoch so viele Spieler neu angemeldet wurden, verrät Schabhüttl im unterhaus.at-Gespräch.

Keine leichte Phase machte zuletzt Trainer und Sektionsleiter Wolfgang Schabhüttl. Wegen Herzproblemen musste er sein Fußballengagement etwas zurückschrauben, hat die Betreuung bei der ersten Mannschaft des SV Gänserndorf etwas auf Eis gelegt. "Jetzt macht es mal Thomas Erdle. Ich bin zwar bei den Spielen und bei manchen Trainings dabei, will mich aber vorerst nicht ganz vorne hinstellen." Ziele und Visionen hat Schabhüttl aber genug, so will er zum Beispiel in drei Jahren in die 1. Klasse aufsteigen. Außerdem plant er, in Gänserndorf ein Sportzentrum zu eröffnen, bei dem vor allem der Nachwuchs der Umgebung profitieren soll. "Das LAZ endet mit dem 14ten oder 15ten Lebensjahr. Ich will den Spielern danach gute Trainingsmöglichkeiten bieten. Dazu muss ich aber erst mit den Vereinen in der Umgebung sprechen", so Schabhüttl, der zuletzt mit der U17-Mannschaft aus Prottes, die eine Spielgemeinschaft aus den umliegenden Orten ist, große Erfolg gefeiert hat.

Kein Grund, Geld auszugeben

Bei der Kampfmannschaft selbst sah Schabhüttl in dieser Transferzeit keinen Grund, großartig zu investieren. "Es bringt mir nichts, wenn ich jetzt tausende Euros hinaus schieße, wenn der Meistertitel so gut wie vergeben ist. Wir haben zwar einige Spieler aus Gänserndorf Süd bekommen. Davon sind aber nur zwei Kicker für die erste Mannschaft dabei." Auch von anderen Vereinen hat Gänserndorf noch Spieler bekommen, ohne aber Geld in die Hand zu nehmen. "Wenn wir den fünften Platz halten können, ist es für uns in Ordnung. Wir sind zufrieden, wie die Situation jetzt ist."

Im Herbst sollen in Gänserndorf die Heimspiele übrigens an Freitagen ausgetragen werden. "Ich will damit auch Rücksicht auf die Spieler nehmen, für die es sicher angenehmer ist, das Wochenende frei zu haben. Viele haben Familie." Dazu wird bald mit dem Bau einer Flutlichtanlage begonnen.

 

 

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