2. Klasse Pulkautal/Schmidatal

Verletzungsanfälligkeit im Herbst - Manhartsberg hofft auf Rangverbesserung

Nach einem sehr guten Frühjahr belegte SV Manhartsberg in der Saison 2017/18 noch den vierten Rang in der 2. Klasse Pulkautal/Schmidatal, die Hinrunde der aktuellen Meisterschaft war geprägt von erheblichen Verletzungsproblemen. Die Mannschaft verlor in den ersten sieben Matches nur einmal, danach machten sich die Ausfälle aber immer wieder bemerkbar. 16 Punkte stehen zur Halbzeit am Konto, damit überwintert der Verein auf Platz 8. "Die Bilanz über den Hebst fällt relativ positiv aus, obwohl wir eine verletzungsanfällige Mannschaft hatten. Innerhalb von vier Runden hatten wir sechs verschiedene Verletzte, teilweise haben wir schon nicht mehr gewusst, mit wem wir spielen sollen. Es wären in der Hinrunde bei ein, zwei Partien mehr möglich gewesen, insgesamt sind wir im Hinblick auf die personelle Situation mit den letzten Monaten zufrieden", erklärt Sektionsleiter Helmut Seidl.

Tormann und zwei junge Spieler als Zugänge

Manhartsberg ist inzwischen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, heute wird zum ersten Mal in der Vorbereitung gegen Rußbach getestet. Vier bis fünf Tests stehen in den kommenden Wochen am Plan, davon mehrere auf Kunstrasen in Tschechien, Am ersten März-Wochenende befindet sich die Mannschaft zudem auf Trainingslager in Tschechien. Für das Frühjahr sieht Helmut Seidl noch in der Defensive Steigerungspotential, auch bei der Torchancenauswertung kann man sich noch steigern, während sich das Team im Herbst spielerisch schon gut präsentierte.

Im Kader kam es im Winter zu punktuellen Veränderungen, Oldrich Davidek wurde abgegeben und kehrte nach Tschechien zurück, zudem steht Ondrej Bocok aufgrund eines beruflichen Aufenthaltes in England nicht zur Verfügung. Im Gegenzug verstärkte sich Manhartsberg auf der Goalie-Position, mit Lukas Repan wurde ein neuer Legionär aus Tschechien verpflichtet. Zwei weitere junge Spieler sind zum Kader gestoßen, Andreas und Thomas Köck spielten zuletzt in der U23 von Retz.

"Wir haben gute, junge Spieler, sie sollen sich im Frühjahr weiter beweisen. Das Ziel des Vereins ist es, weiterhin vermehrt auf die eigenen jungen Akteure zu setzen. Letztes Jahr konnten wir nach einer guten Rückrunde noch auf Rang 4 vorkommen, wir sehen uns auch in dieser Saison in der Tabelle etwas weiter vorne und wären mit einem fünften oder sechsten Platz vollauf zufrieden", meint der Sektionsleiter des Tabellenachten auf die Frage nach den Zielen für die kommenden Monate.

 

 

 

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