Neuer Coach und mehr Transfers als erwartet - Ravelsbach will wieder vorne mitspielen

Schon zur Halbzeit der letzten Saison reihte sich SV Ravelsbach mit 19 Punkten im Mittelfeld der 2. Klasse Pulkautal/Schmidatal ein. Auch in der Rückrunde konnten die gesteckten Ziele nicht ganz erfüllt werden, wieder sammelte die Mannschaft 19 Zähler ein und der Verein beendete die Meisterschaft an der achten Stelle der Liga. "Wir haben letzte Saison nicht ganz unsere Ziele erreicht, insgesamt haben wir zu viele Spiele noch aus der Hand gegeben und des wäre mehr drinnen gewesen, vielleicht sogar ein dritter oder vierter Platz. Gleich in der dritten Runde hatte sich unser Stürmer Ismar Karic schwer verletzt und musste schließlich auch die Karriere beenden, dies war auch ein Mitgrund, dass es nicht ganz nach Wunsch verlaufen ist", erklärt Ravelsbachs sportlicher Leiter Maximilian Grötz.

Herbert Humer übernimmt das Traineramt

"Die Mannschaft hatte sich im letzten Jahr spielerisch weiterentwickelt, wir haben uns aber dazu entschlossen neue Impulse zu setzen und haben unserem damaligen Trainer im Mai mitgeteilt, dass wir einen neuen Coach holen werden. Eigentlich wollten wir das Team in der Sommerpause zusammenhalten, dies hat aber nicht geklappt und so wurden in der Übertrittszeit vier, fünf Kampfmannschaftspieler ausgetauscht. Der Trainer und der Vorstand haben schließlich eine gute Truppe zusammenstellt", so Grötz weiter.

 Herbert Humer wurde als neuer Coach präsentiert, er ist jung und war davor lange der U23- und Co-Trainer von Grafenwörth. Er schließt laut Ravelsbachs sportlichem Leiter gerade die B-Lizenz ab und überzeugte bereits in der Vorbereitung mit einem extrem professionellen Training. Drei Testspiele hat die Mannschaft in den letzten Wochen schon absolviert, gegen ein aus U23 und Kaderspielern bestehendes Team von Eggenburg verlor man 2:3, wobei drei, vier Spieler bei Ravelsbach fehlten. Beim 2:2 gegen Lichtenau war laut Grötz eine Halbzeit in Ordnung, gegen die U23 von Grafenwörth und einer fußballerisch starken Truppe war Ravelsbach fast komplett und setzte sich nach gutem Match 2:0 durch. Tests gegen Ruppersthal, Großmugl und Rußbach stehen noch am Programm, ehe die Saison wieder startet.

Ein Top 3-Platz wäre das Wunschziel"

"Die Spieler sind körperlich bereits fit, im Zusammenspiel brauchen wir sicher noch zwei, drei Wochen. Unser Ziel wäre vorne mitzuspielen und schwierig auszurechen zu sein, wir wissen selbst aber nicht genau, wo wir stehen. Ein Platz unter den ersten Drei wäre super, unter den Top 5 passt es auch. Wir werden aber erst sehen, ob die Kaderzusammenstellung passt und wie es uns gelingt in den Spielfluss zu kommen. Von den Konkurrenten ist niemand schwächer geworden, Nappersdorf und Kühnring sehe ich weit vorne und es wird sicher eine spannende Meisterschaft", blickt Maximilian Grötz bereits auf die bevorstehende Saison.

 

 

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