Herbst verlief besser als erwartet - Winzendorf will so lange wie möglich oben dranbleiben

Nach dem Abstieg aus der 1. Klasse gab es bei SV Winzendorf im Sommer einen Umbruch im Kader und der Verein wollte in der 2. Klasse Steinfeld in der Saison 2018/19 unter den besten Fünf landen. Das Team etablierte sich aber sogar im Spitzenfeld der Liga, stand bis kurz vor der Winterpause an der Spitze und liegt zur Halbzeit mit vier Punkten Rückstand auf Sollenau auf Rang 3. "Wir haben im Grunde genommen nach dem Abstieg eine ganze Mannschaft verloren und zehn Feldspieler haben uns verlassen. Unser Ziel war realistisch betrachtet ein Platz in den Top 5, bis zwei Runden vor Schluss waren wir aber sogar Erster. Es hat weh getan, dass wir die letzten beiden Spiele verloren, im Sommer hätten wir Platz 3 aber sofort genommen und der Herbst war mehr als zufriedenstellend", erklärt Coach Gerald Haas.

Neuzugang reißt sich Achillessehne

Am 28. Jänner startete Winzendorf die offizielle Vorbereitung, diese verlief laut Haas gut und auch die Ergebnisse bei den Tests waren in Ordnung. Kurzfristig hatte der Tabellendritte ein wenig Verletzungspech, wirklich weh tut der Ausfall von Neuzugang Ahmed Elshazli. Der Offensivmann kam im Winter von St. Egyden, riss sich allerdings die Achillessehne und ist lange zum Zuschauen verdammt.

Im Kader gab es beim Tabellendritten weitere punktuelle Veränderungen, mit Patrick Zierhofer kehrte ein Winzendorfer Urgestein von St. Egyden zurück, Oliver Jansa war zuletzt bei Marienthal und spielt nach einem halben Jahr wieder an seiner alten Wirkungstätte. Mit Sebastian Reiner spielt ein weiterer Winzendorfer wieder bei seinem Verein, er absolvierte die Wr. Neustadt-Schule und war zuletzt bei Forchtenstein. Als einziger Abgang wechselte der U23 Tormann David Roth zu Pottenstein.

Winzendorf biegt langsam in die Zielgerade der Vorbereitung ein, morgen testet man gegen Oberwaltersdorf, nächsten Dienstag folgt auswärts gegen Felixdorf der Abschluss der Testspielreihe. Von Donnerstag, den 14. März, bis 17. März absolviert die Mannschaft zudem ein Kurztrainingslager in Rovinj (Kroatien), zum vierten Mal in Folge holt sich der Verein dort den Feinschliff.

"Sollenau ist der große Favorit"

Auf die Frage nach den Zielen und Erwartungen des Vereins im Frühjahr meint Gerald Haas: "Allein vom Kader her ist Sollenau der große Favorit, sie müssen Meister werden. Wir können Meister werden, wollen solange wie möglich den Abstand geringhalten und am Ende wird abgerechnet. Unser Ziel ist es, möglichst am Herbst anschließen zu können, wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen."

 

 

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