Zehnter Hinrundensieg - Oed/Waldegg krönt sich gegen Theresienfeld zum Herbstmeister

Oed/Waldegg
SC Theresienfeld

In der 2. Klasse Steinfeld empfing der Tabellenerste WSV Oed/Waldegg in der 13. Runde den Tabellensechsten SC Theresienfeld. Oed hatte mit Personalproblemen zu kämpfen, wollte aber mit einem Sieg als Tabellenerster in die Winterpause gehen. Theresienfeld feierte zuletzt mehrere Siege in Folge und hoffte, dem Leader ein Bein stellen zu können. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams konnte nach einem Remis niemand den Platz als Sieger verlassen, das Match im Mai endete mit einem 4:4.


 

Heimelf geht zweimal in Front

Vor 200 Fans und einer tollen Atmosphäre entwickelt sich von Beginn weg eine gute Partie von beiden Seiten. Der Boden ist sehr tief, dennoch versuchen beide Mannschaften auch spielerisch Akzente zu setzen. Die Heimelf erwischt den besseren Start und geht rasch in Front, nach einem Outeinwurf ist David Kirchberger zur Stelle und trifft per Kopf zum 1:0 (4.).

Die Antwort der Gäste lässt nicht lange auf sich warten, Baran Tiskaya sorgt in der 12. Minute gegen seine Ex-Kollegen für das 1:1. Das Match wogt nun Hin und Her, beide Seiten werden immer wieder gefährlich und Oed geht zum zweiten mal in Front. Die Hausherren kombinieren sich in den 16er, Marco Eckenfellner nützt in Minute 33 diese Möglichkeit und verwertet zum 2:1, dem gleichzeitigen Pausenstand.

Entscheidung per Freistoß

Nach dem Seitenwechsel bleibt die Partie sehenswert und Oed baut den Vorsprung zu Beginn der Schlussphase aus. Robert Roffeis bezwingt in Minute 72 den gegnerischen Schlussmann mit einem herrlichen Freistoß aus 20 Meter und sorgt für das 3:1.

Theresienfeld gibt aber nicht auf und schafft spät den Anschlusstreffer, Baran Tiskaya bewahrt in der 85. Minute kühlen Kopf und kann zum 3:2 einschieben. Die Gäste drängen danach auf den Ausgleich, Oed steht hinten aber gut und feiert nach dem Sieg im letzten Spiel den Gewinn des Herbstmeistertitels.

Stimme zum Spiel:

Walter Lichtenwörther (Trainer Oed/Waldegg): "Wir mussten sieben Spieler vorgeben und pfiffen aus dem letzten Loch, durch den tiefen Boden war es schwer zu spielen. Es war aber von beiden Teams ein gutes Match und ging Hin und Her. Wir hatten vielleicht etwas mehr Spielanteile und legten nach der Pause durch einen super Freistoß nach, Theresienfeld hat am Ende gedrängt, es wurde nach dem Anschlusstreffer aber nicht mehr gefährlich."

Die Besten bei Oed/Waldegg: Markus Schmirl (LV), Emilian Popovic (RM).

 

 

 

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