Disziplin als großes Manko im Herbst - Günselsdorf will sich weiter im Mittelfeld etablieren

"In der vergangenen Saison waren wir noch Letzter und setzten uns jetzt als Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen und in der gesamten Saison 30 Punkte zu sammeln. Grundsätzlich haben wir unser Ziel im Herbst geschafft und wir sind zufrieden, mit dieser Mannschaft wäre aber mehr möglich gewesen. Leider hatten wir mit gröberen Verletzungsproblemen zu kämpfen, David Wolfsbauer fiel fast den ganzen Herbst aus, Neuzugang Daniel Kaindl war zunächst krank und verletzte sich zudem am Knie. Unser Tormann Robin Payer fiel mehrere Wochen aus und ein junger Spieler fehlte aufgrund eines Schlüsselbeinbruches mehrere Matches. Die Disziplin war zudem nicht in Ordnung und wir hatten unnötige Ausschlüsse, wegen dieser zwei Dinge haben wir nicht Platz 5 oder 6 erreicht", lautet die Herbstbilanz von SC Günselsdorfs Sektionsleiter Raimund Grauszer. Der Verein belegt zur Halbzeit mit 16 Punkten Rang 9 der 2. Klasse Triestingtal.

Innenverteidiger könnte kommen

Die Verletztenliste lichtete sich bei Günselsdorf schon in de letzten Partien der Hinrunde, der Verein hofft im Frühjahr wieder aus dem Vollen schöpfen zu können und will sich in der Rückrunde noch steigern. "Die Disziplin war in der ersten Saisonhälfte unser großes Manko, wir sind teilweise gegen den Schiedsrichter angerannt und waren im Endeffekt selbst schuld. Vielleicht wollen wir uns im Kader auch noch ein wenig verstärken, es ist möglich, dass ein Innenverteidiger zum Team stößt. Sonst wird bei der Mannschaft wahrscheinlich alles gleich bleiben", ergänzt Grauszer.

Anfang Februar startet Günselsdorf in die Vorbereitung auf die Rückrunde, das Team nahm bereits beim Hallenturnier in Wr. Neustadt teil und wird traditionellerweise auch beim ASKÖ Hallenturnier auflaufen. Der Verein hofft, dass bis zum Frühjahresstart wieder alle Akteure an Bord sind und möchte sich möglichst nach der guten Hinrunde noch etwas nach oben orientieren.

"Ich bin mit der Arbeit unseres Trainers sehr zufrieden, wir haben jetzt wirklich eine Mannschaft, die zusammengewachsen ist. Dies hat man zum Beispiel auch beim Oktoberfest gesehen, das von der Gemeinde veranstaltet wurde und es waren 20 Spieler von uns zusammen dort. Wir sind zu einem Team geworden, spielerisch ist auch Potential da und wir haben im Frühjahr wieder die Möglichkeit, die stärkeren Vereine aus der Liga zu ärgern. Die großen Drei sind für uns nicht in Reichweite, zwischen Rang 4 und 9 ist aber nicht viel Unterschied und wir wollen wieder im guten Mittelfeld dabei bleiben", blickt der Sektionsleiter des Tabellenneunten optimistisch auf die kommenden Monate.

 

 

 

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