Doppelschlag in der Schlussphase - Klausen-Leopoldsdorf dreht Match gegen Günselsdorf

Klausen-Leopoldsd.
SC Günselsdorf

Vor heimischer Kulisse traf zum Abschluss der Saison der Tabellenzwölfte FC Klausen-Leopoldsdorf in der 26. Runde der 2. Klasse Triestingtal auf den Tabellendreizehnten SC Günselsdorf. Beide Teams mussten in den vergangenen Wochen mehrere Niederlagen hinnehmen und hofften im letzten Match vor der Sommerpause noch auf ein Erfolgserlebnis. In der Hinrunde setzte sich Günselsdorf im direkten Duell mit 2:1 durch.


Keine Tore in Halbzeit 1

Vor 50 Zuschauern haben die Hausherren zwar mehr Spielanteile, leisten sich dabei aber noch zu viel Abspielfehler und finden so nicht richtig ins Match. Günselsdorf versucht auf der anderen Seite in der Defensive kompakt zu stehen und nach vorne Nadelstiche zu setzen.

Klausen kommt zu den ersten Möglichkeiten auf die Führung, hat dabei aber das Visier nicht perfekt eingestellt und bleibt in den ersten 45 Minuten ohne Treffer. Die Gäste setzen auch zeitweise Akzente nach vorne, Günselsdorf hält gut mit, doch es geht mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

Gäste mit Blitzstart - Heimelf mit besserem Ende

Nach dem Seitenwechsel erwischt Günselsdorf einen perfekten Start ins Match, in Minute 52 startet Eduard Krasniqi auf das Tor zu und verwertet überlegt zum 0:1. Nach dem Gegentreffer nimmt aber Klausen-Leopoldsdorf das Heft in die Hand und wird stärker, die Hausherren machen mehr fürs Spiel und erarbeiten sich Chancen auf den Ausgleich.

Lange bleibt es aber bei der Führung der Gäste, die in der Schlussphase nach gelb-rot gegen Laurent Idrizaj nur mehr zu zehnt sind (82.) Klausen nützt die Überzahl und dreht die Partie in den Schlussminuten, zunächst befördert Florian Linhart in der 86. Minute nach schöner Kombination den Ball über die Linie und stellt auf 1:1. Wenige Angriffe später klingelt es wieder im Kasten der Gäste, nach einem weiten Einwurf verlängert Markus Zwölfer in Minute 89 zum 2:1 Endstand in die Maschen. ´

Stimme zum Spiel:

Gottlieb Schöndorfer (Sektionsleiter Klausen-Leopoldsdorf): "Die erste Hälfte war von uns nicht so gut, wir gerieten kurz nach Wiederbeginn in Rückstand, spielten dann aber besser und drehten das Match. Es war am Ende ein verdienter Sieg, wir hatten nie die Angst, das Match zu verlieren."

Die Besten bei Klausen-Leopoldsdorf: Thomas Werschnik (IV), Alex Ofner (LV).

 

 

 

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