Letzte Saison als Lernprozess - Rastenfeld will wieder jeden Gegner ärgern

In der abgelaufenen Saison der 2. Klasse Waldviertel Süd konnte UFC Rastenfeld stellenweise aufzeigen, die junge Mannschaft reihte sich im unteren Drittel der Liga ein und beendete die Meisterschaft mit 13 Zählern an der 12. Stelle. "Seit der Rückrunde bin als Trainer bei Rastenfeld, das Frühjahr ist relativ positiv ausgefallen. Im Herbst hatte die Mannschaft sieben Punkte geholt, in der zweiten Saisonhälfte mussten wir viele Ausfälle kompensieren und sammelten sechs Punkte ein. Jede Begegnung ist für uns eine Herausforderung gewesen, bis auf ein paar Partien sind sie durchaus gut verlaufen", erklärt Rastenfelds Trainer Andreas Goldnagl.

Punktuelle Änderungen im Kader

In der Übertrittszeit kam es bei Rastenfeld nur zu wenigen Veränderungen im Kader des letzten Jahres, Andreas Eder verletzungsbedingt und Petr Kiska gaben ihr Karriereende bekannt, Günther Handl muss diese Saison aufgrund einer Verletzung definitiv passen, könnte es aber danach noch einmal versuchen. Stefan Leitner kehrt zudem zu Wilhelmsburg zurück. Im Gegenzug wurde aus Tschechien mit Robert Kral ein 20-jähriger Spieler geholt, er kann im offensiven Mittelfeld oder ganz vorne auflaufen. Zudem ist ein polnischer Akteur zum Verein gestoßen, bei ihm steht aber aus beruflichen Gründen noch nicht fest, inwiefern er zur Verfügung steht. Junge Spieler sind außerdem nachgerückt, auch die Verletztenliste hat sich mittlerweile gelichtet und es wurden alle wieder fit.

Mit einem Testspiel gegen Karlstein startete Rastenfeld in die Vorbereitung, dabei fehlten aber noch viele Spieler und der Gegner trat voll besetzt an. Letzten Freitag wurde zum zweiten Mal getestet, gegen St. Oswald fehlten zwar wieder vier Stammkräfte, das Match ist aber laut Goldnagl gut verlaufen und endete 2:2. Nächsten Samstag spielt Rastenfeld noch gegen Krumau, sonst liegt der Schwerpunkt der Vorbereitung bei den Trainingseinheiten.

"Wir wollen kein Punktelieferant sein"

"Wir hoffen, dass die kommende Saison besser wird, es wird aber auf keinen Fall leichter, da es zwei Absteiger aus der 1. Klasse gibt und sich einige Teams verstärkt haben. Wie letztes Jahr wollen wir jeden Gegner ärgern und möglichst für Überraschungen sorgen, wir wollen keine Punktelieferant sein. Ein Platz im Mittelfeld wäre unser Wunschziel, mit einer jungen Mannschaft wird es aber nicht einfach werden", meint Rastenfelds Coach Andreas Goldnagl auf die Frage, welche Ziele der Verein für die bevorstehende Meisterschaft hat.

 

 

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