Vielversprechender zweiter Test - Irnfritz kompensiert zwei Abgänge

Nach der ersten Hälfte der Saison 2018/19 lag TSU Irnfritz mit guten 29 Punkten nur drei Zäher hinter dem Tabellenführer. In der Winterpause verstärkte man sich noch punktuell, im Frühjahr hatte der Verein aber mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Dennoch holte Irnfritz 26 Zähler und verteidigte den dritten Rang in der 2. Klasse Waldviertel Thayatal. "Unser Ziel war ein Top 3-Platz, ein wenig hatten wir gehofft, dass auch gleich der Aufstieg wieder gelingt. In der zweiten Hälfte der Saison hatten wir aber zumeist fünf, sechs Verletzte und wir mussten lange ohne unseren einzigen wirklichen Stürmer Jakub Szabo auskommen. Die Mannschaft hat aber brav gekämpft und das Maximum herausgeholt, Windigsteig ist am Ende zurecht Meister geworden und hat sich den Aufstieg verdient", blickt Sektionsleiter Günter Spitaler noch einmal auf die vergangene Meisterschaft zurück.

Mehrere Spieler von Breiteneich in den Kader gestoßen

In der Sommerpause musste Irnfritz die Abgänge zweier treffsicherer Spieler hinnehmen, Patrik Isak ging in die 1. Klasse zu St. Bernhard, Michael Winkler wechselte zu Kühnring. Der Verein hat versucht, diese zu kompensieren, durch Zufall kamen zudem mehrere Spieler von Breiteneich. Der Verein setzt zumindest ein Jahr aus und sechs Akteure, die vor allem für die Reserve gedacht sind, sind zu Irnfritz gestoßen. Zudem verstärkt Mittelfeldspieler Lukas Schmidl die Kampfmannschaft, er war zuletzt bei Sigmundsherberg. Gernot Glück gehört Geras und hat schon letzte Saison für Irnfritz gespielt, er wurde ein weiteres Jahr verpflichtet.

Vor 14 Tagen startete der Verein in die Vorbereitung, im ersten Test traf man auf Burgschleinitz. Beide Teams liefen mit einer Mischung aus Kampfmannschaft und Reserve auf, Irnfritz gewann 5:3. Der zweite Test war vielversprechend, gegen den 1. Klasse Verein Großsiegharts setzte sich Irnfritz in einer schnellen, fairen Partie nach guter Leistung 2:1 durch.

"Wir wollen wieder unter die ersten Drei kommen"

"Die Liga ist im Vergleich zum letzten Jahr wahrscheinlich sogar stärker geworden, ist ausgeglichener und es gibt keinen klaren Favoriten auf den Titel. Die Absteiger werden oben dabei sein, man weiß nicht, was für Ambitionen sie haben. Gars hat sich sehr gut verstärkt und Karlstein auch, Allentsteig darf man nicht vergessen und auch Japons ist dabei. Es werden fünf, sechs Mannschaften oben mitspielen, wir wollen wieder unter die ersten Drei kommen", erklärt Günter Spitaler.

Irnfritz testet nächste Woche am Mittwoch zu Hause gegen Pleißing, am Samstag inklusive der Reserve gegen Pulkau. Mit unter anderem Windigsteig, Vitis und Straning warten in den kommenden Wochen weitere interessante Testspielgegner.

 

 

 

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