Brunn zeigt sich im Frühjahr verbessert - Junge Spieler sollen weiter forciert werden

Zur Halbzeit der Saison 2018/19 lag USV Brunn/Wild mit nur vier Punkten an der 13. Stelle der 2. Klasse Waldviertel Thayatal, in der Winterpause kam es zu einem Trainerwechsel und Norbert Stummer übernahm das Ruder. Das Frühjahr verlief schon deutlich besser, in der Rückrunde sammelte die Mannschaft 13 Zähler ein. "Wir konnten uns in der Rückrunde steigern, uns gelang in der Frühjahrestabelle der 10. Platz. Es liegt aber noch viel Arbeit vor uns, wir haben viele junge Spieler, die Mannschaft soll weiterentwickelt werden und wir sind auf einem guten Weg", fasst Brunns Coach zusammen.

Zwei Zugänge

Auf die Frage nach den Gründen für das bessere Abschneiden in der zweiten Saisonhälfte meint Stummer: "Es ist zum einen an den zwei tschechischen Spielern gelegen, die Mannschaft hat sich zudem taktisch oft gut verhalten. Der eingeschlagene Weg ist der richtige, das Team konnte außerdem Selbstvertrauen tanken, da die Spieler sahen, dass man auch Spiele gewinnen kann."

Vorige Woche startete Brunn ins Mannschaftstraining, die Trainingsbeteiligung lässt laut Stummer aufgrund der Urlaube und Abwesenheiten noch zu wünschen übrig. Ein erster Test gegen Dobersberg musste daher auch abgesagt werden, heute trifft man auf Manhartsberg. Nach weiteren Testmatches geht es vor Beginn der Meisterschaft gegen Kühnring. In der Sommerpause gab es im Kader punktuelle Änderungen, Georg Winter wechselte in die Reserve von Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf, Georg Knobl zu Japons und Milan Klimes zu Martinsberg. Markus Braun und Andreas Scheidl verkündeten zudem eine Karrierepause. Im Gegenzug wurden zwei Spieler verpflichtet, Jiri Schlimbach spielte zuletzt in Tschechien bei FK Nove Sady, der 97er-Jahrgang wurde in der Akademie von Olmütz ausgebildet und kann als hängende Spitze oder im Sturm auflaufen. Zudem ist Mario Nakic von Weitersfeld zu Brunn gestoßen, er ist ein 96er-Jahrghang, kann auf der 8er- oder 10er-Position spielen.

Mannschaft soll weiterentwickelt werden

"Es wird in der bevorstehenden Saison sicher schwieriger, fast alle Teams haben sich in der Liga gut verstärkt. Das Hauptaugenmerk liegt bei uns darauf, die Mannschaft weiterzuentwickeln und die jungen Spieler zu forcieren. Diese Vorgehensweise ist für mich die Zukunft, viele Vereine werden sich in den nächsten Jahren die Ausländer nicht mehr leisten können und daher muss man vermehrt auf junge Akteure setzen", erklärt Norbert Stummer die Ziel seines Vereins für die nächste Zeit.

 

 

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