UFC Langschlag orientiert sich nach oben

Was war das für ein Saisonfinish der Vorsaison in der 2. Klasse Waldviertel Süd mit dem Leidtragenden UFC Langschlag. Am letzten Spieltag hat man gegen Waldhausen den Meistertitel verspielt und auch in der Relegation unterlag man dem SV Spitz. „Von diesem Rückschlag hat sich die Mannschaft im Herbst nicht erholen können", ist sich der Sportlicher Leiter Christoph Buxbaum sicher. Im Interview mit ligaportal.at analysiert er die Hinrunde in der 2. Klasse Waldviertel/Zentral und gibt einen Einblick auf Transferaktivitäten.

Verpasster Aufstieg hinterließ Spuren

Die letzten Saisonen spielte der UFC Langschlag immer vorne mit, auch heuer liegt man zur Halbzeit auf Rang Vier. Der Abstand zu Arbesbach ist dennoch groß, vor allem das Saisonende der vergangenen Spielzeit hat Spuren bei den Spielern hinterlassen.

„In der abgelaufenen Saison haben wir wirklich einen guten Fußball gezeigt, auch in den Coronasaisonen waren wir stets an der Spitze zu finden. Das Saisonende mit den verlorenen Spielen war für die Spieler und auch für die Funktionäre extrem bitter und vor allem im moralischen Bereich kräfteraubend, dass wir die Chance verpasst haben aufzusteigen. Kadertechnisch verfügen wir über genug Qualität, aber das angesprochene Thema hat uns während des Herbsts begleitet."

Stanek und Prucha gehen, Marhoun und Moser kommen

Stanek und Prucha werden den Langschlag verlassen. Jan Marhoun stößt von Brand/Nagelberg zu Langschlag und Tobias Moser kehrt wieder von St.Martin zu seinem Heimatklub zurück. „Wir spielen damit wieder mit der alten Philosophie, nämlich mit zwei tschechischen Legionären und der Rest mit Eigenen", erwartet Buxbaum einen Aufwärtstrend im Frühjahr.

Mit den Transfers erhofft man sich wieder die Kompaktheit, einen durchwegs gleich qualitativen Kader, welcher in den abgelaufenen Saisonen die große Stärke der Langschlager war. „Die Knackpunkte müssen wir hinter uns lassen und uns wieder stabilisieren, dann spricht einem erfolgreichen Frühjahr nichts im Wege. Die Zielsetzung lautet sicherlich Top Drei, Arbesbach einzuholen wird zwar immens schwierig, wir werden aber alles versuchen und Vollgas geben", gibt Buxbaum die Marschroute vor.