Enttäuschende letzte Saison - Willendorf muss in der Defensive kompakter werden

SV Willendorf hatte in der letzten Saison mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen und kam schwer in die Gänge, nach 15 Punkten und Rang 9 im Herbst lief es im Frühjahr allerdings nicht besser. Gerade zehn Zähler standen am Konto der Rückrunde, damit beendete der Verein die Saison 2018/19 an der elften Stelle der 2. Klasse Wechsel. "Zu Beginn er Meisterschaft riss sich unser Spielertrainer Ovidiu-Cosmin Petelean das Kreuzband, ein weiterer Akteur fiel ebenfalls mit dieser Verletzung aus und es war dann schwierig da wir immer wieder zusätzliche Ausfälle hatten. Wir mussten in der Abwehr immer wieder mit einer anderen Konstellation spielen, können mit der Defensive auf keinen Fall zufrieden sein. Wr haben zwar 56 Tore erzielt, aber auch 81 Gegentore erhalten. Zehn Punkte im Frühjahr waren zudem Enttäuschung pur", erklärt Sektionsleiter Johann Katits.

Drei Verstärkungen fix

Im Kader von Willendorf kam es inzwischen zu mehreren Veränderungen, Kapitän Fabian Scherleitner versucht sein Glück weiter oben und heuerte bei Neudörfl an, "er hat es sich verdient und wir wünschen ihm bei seiner neuen Station alles Gute", so Katits. Thomas Posch ging zu Breitenau, Balazs Racz wieder in die Slowakei zurück und Selim Ütük legt eine Karrierepause ein, er könnte aber bei dringendem Bedarf aushelfen. Auf der anderen Seite wurden drei Verstärkungen geholt, innerhalb der Liga wechselten Jiri Dobes und Premysl Turecek von Ternitz zum letztjährigen Elften der der Liga. Brahim Ouchen wurde für Neunkirchen in der Reservemeisterschaft der 2. Klasse Wechsel mit 32 Treffern Torschützenkönig, er verstärkt nun die Offensive von Willendorf. Ein Testspieler wird zum Trainingsstart dabei sein, zudem sind laut dem Sektionsleiter von Willendorf mehrere Spieler für die Reserve gekommen.

Morgen startet der Verein in die Vorbereitung, in den kommenden Wochen ist das Turnier der Kampfmannschaften am 20. Juli ein Highlight, dabei trifft man, bei einer Spieldauer von 30 Minuten, auf drei weitere Teams. Drei weitere Testspiele sind geplant, ehe die Meisterschaft wieder startet.

"Die 2. Klasse Wechsel wird immer stärker"

"Im letzten Jahr war Neunkirchen über die anderen Teams zu stellen, sie hatten aber auch das Glück des Tüchtigen. Während sie wichtige Spiele für sich entschieden, nahmen sich die Verfolger gegenseitig die Punkte weg und so ist am Ende der große Abstand zustande gekommen. Da sich jede Mannschaft in der Liga immer verstärkt, wird die 2. Klasse Wechsel auch sukzessive stärker, es gibt sicher vier bis sechs Teams, die ganz oben mitspielen können", so Johann Katits, der noch ergänzt: "Bei uns ist in der kommenden Saison der Rang sekundär, wir wollen viel mehr Punkte sammeln und dies wird sich dann auch in der Tabelle wiederspiegeln."

 

 

 

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