Änderungen im Kader - Ebenthal will sich nach verkorkstem Herbst besser präsentieren

Nachdem SV Ebenthal im Vorjahr noch in den oberen Gefilden der 2. Klasse Weinviertel Süd mitspielte, verlief die Hinrunde der aktuellen Saison überhaupt nicht nach Wunsch und der Verein liegt zur Halbzeit mit sieben Zählern nur auf Platz 11. "Wir hatten für diese Saison andere Ansprüche und die Bilanz vom Herbst ist schlecht. Es sind viel Dinge schief gelaufen, die zwei Legionäre haben nicht das gebracht, was erhofft wurde. Wir hatten einen schweren Stand, es gab Verletzte, Ausfälle und Spieler haben uns während der Saison verlassen. In der 2. Klasse kann man den Ausfall von so vielen Stammspielern nicht verkraften, dies ist für kein Team möglich", blickt Coach Robert Nemeth auf ein missglücktes halbes Jahr zurück.

Legionäre werden ausgetauscht

"Wir haben in den kommenden Monate einige große Räder, an denen wir drehen müssen. Der Verein wird zwei neue Legionäre holen, es gibt da aber natürlich keine Garantie, dass sie einschlagen werden. Insgesamt werden wir wohl vier, fünf Akteure zu Ebenthal lotsen. Körperlich gibt es noch Dinge zu verbessern, im taktischen und technischen Bereich kann man auch etwas machen und kein Spieler ist fertig. Es gibt genug Punkte, bei denen wir uns im Training verbessern wollen, wir werden die Vorbereitung dazu nutzen und uns auch die notwendige Kraft und Ausdauer holen", so Nemeth weiter.

Im Kader gibt es im Winter mehrere Veränderungen, von Daniel Abrahamovsky und Stefan Madner hat man sich schon im Laufe des Herbstes getrennt, Kevin Handzel ist im Finish des Herbstes nur noch in der Reserve aufgelaufen. Auch der zweite Legionär Filip Lanik wird im Frühjahr nicht mehr für Ebenthal auflaufen, zwei Legionäre werden in den nächsten Wochen verpflichtet.

"Liga hat etwas an Qualität eingebüßt"

Morgen trifft sich die Mannschaft zur abschließenden Weihnachtsfeier, die Spieler gehen derzeit jeden Freitag in die Halle, zudem selbständig laufen und am 11. Februar startet der Verein in die Vorbereitung. Fünf bis sechs Testspiele werden absolviert, je nach Wetterlage steht in Ebenthal in den kommenden Monaten auch eine Halle zur Verfügung. "Ich gehe davon aus, dass alle Spieler wieder fit sind, wir haben nicht all zu viele Vorbereitungsspiele geplant, damit die Spieler richtig heiß auf die Frühjahresmeisterschaft sind", erklärt Ebenthals Coach. Er ergänzt auf die Frage nach den Zielen für die kommenden Monate: "Wir wollen uns anders präsentieren als im Herbst, werden uns dann schon auf die nächste Saison vorbereiten. Die Liga hat meiner Meinung nach in diesem Jahr etwas an Qualität eingebüßt, ich denke, dass Großschweinbarth und Kronberg sich den Titel ausmachen werden."