Der USPV Weiten hält nichts vom alternativen Spielmodus

Vom neuen Spielmodus möchte man in Weiten nichts hören. Auf das Nachbarschaftsduell gegen Pöggstall möchte man nur ungern verzichten. Der Zuseher-Andrang ist dort selbstverständlich am höchsten. Sportlich möchte man einen Platz im vorderen Drittel ergattern, muss während der Transferphase jedoch noch den Abgang von drei Legionären kompensieren. Gleichzeitig kann man sich aber auch auf zahlreiche junge Spieler im Kader verlassen.

 

Abgang von drei Legionären

Zweimal pro Woche wird in Weiten bereits wieder trainiert. Das erste Testspiel soll am 10. Juli ausgetragen werden. Der Kader muss einen kleinen Umbruch verkraften. Denn mit Michal Stropek, Petr Nedved und Lukas Voracek verabschiedet man sich gleich von drei Legionären. Die Anzahl der Legionäre möchte man im Zuge dessen auf zwei Spieler reduzieren, befindet sich aber noch auf der Suche nach geeignetem Ersatz. Als Saisonziel gibt der Obmann des USPV Weiten, Franz Höfinger, folgendes aus: „Wir wollen im vorderen Bereich dabei sein, am besten im vorderen Drittel. Man muss erstmal abwarten, wie sich die jungen Spieler und die möglichen Neuzugänge einfinden werden.“ Die jungen Spieler können zwar auf einige Angebote zurückgreifen, jedoch plant man, alle halten zu können.

Ablehnung gegenüber alternativem Modus

Vom alternativen System bezeichnet sich Weiten auf keinen Fall als Befürworter: „Wir halten nicht viel davon. Wenn man sich die Aufteilung ansieht, hat man zum Beispiel Pöggstall nicht dabei, wo immer viele Zuseher zum Derby kommen. So ist das Ganze irgendwie etwas zerrissen. Das System passt, so wie es ist.“ Sollte der Vorschlag durchgewunken werden, „nehme“ man es „hin“, doch in Weiten „möchte“ man den neuen Modus „nicht“.