2. Landesliga Ost

ASK Bad Vöslau: Die überragende Form der ersten Runden soll wiedergefunden werden!

Der ASK Bad Vöslau belegt derzeit den zwölften Rang in der 2. Landesliga Ost. 17 Punkte stehen am Konto. Der Verein überraschte zu Beginn der Saison die komplette Konkurrenz. Nach einem 0:4 zum Auftakt in Stockerau folgten fünf Siege in Serie. Die Belohnung war die Tabellenführung. Mit der achten Runde verlor man diese Topposition. Bis zum Ende der Hinrunde wollte dann kein Erfolg mehr gelingen und so findet man sich jetzt nur im unteren Mittelfeld der Tabelle. Ligaportal hat sich mit Obmann Behrooz Khiaban über diese Achterbahnfahrt unterhalten.

Welches Fazit zieht man nach der Hinrunde?

Behrooz Khiaban: „Unsere starke Phase im Herbst war beeindruckend. Aber uns im Verein war klar, dass das natürlich nicht so weitergehen wird. Wir haben die jüngste Mannschaft der Liga. Oliver Knezevic zum Beispiel ist gerade mal 15 Jahre alt. Wenn einem im Team die Erfahrenheit und die Routine fehlt, dann sind Schwankungen ganz normal. Schade nur, dass es uns so extrem erwischt hat. Die Niederlagenserie war schon bitter. Von dem her konnten wir froh sein, als die Herbstsaison dann schließlich zu Ende ging. Das ursprüngliche Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz gewesen. Wenn wir es im Frühling schaffen, an unsere starken Leistungen anzuknüpfen, dann werden wir das auch erreichen.“

Welcher Moment im Herbst war besonders emotional?

Behrooz Khiaban: „Zu der Zeit, als wir Leader waren, hat mich das Auftreten unserer Talente schon extrem gefreut. Da hat man gesehen, was sie können und zu was sie imstande sind. Und die Jugend ist das Kapital und die Zukunft eines Vereins.“

In welchen Bereichen im Spiel hat es vor allem Schwächen gegeben?

Behrooz Khiaban: „Ich würde die Probleme jetzt gar nicht in verschiedene Bereiche kategorisieren wollen. Vielmehr war es so, dass in der Phase, in der wir an der Tabellenspitze standen, die Mechanismen toll funktioniert haben. Am Ende des Herbstes war natürlich genau das Gegenteil der Fall.“

Wie läuft die Frühjahrsvorbereitung ab?

Behrooz Khiaban: „Die Burschen stehen schon seit drei Wochen im Training. Zwei Testspiele, die wir verloren haben, wurden bereits absolviert. Die Ergebnisse sind aber zweitrangig. Im Vordergrund ist vielmehr, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Verschiedenes wird probiert und daraus dann die richtigen Schlüsse gezogen. Nächste Woche geht es für das Team in die Türkei auf Trainingslager. Bereits seit 25 Jahren machen wir das so. Bei angenehmen Temperaturen werden wir im sonnigen Süden optimale Bedingungen vorfinden.“

Wie nutzt man die Transferzeit?

Behrooz Khiaban: „Es verlässt uns Marcel Nedjelik. Er schließt sich Enzesfeld/Hirtenberg an. Außerdem geht Armin Eckl nach Kottingbrunn. Zugangsseitig begrüßen wir Niklas Klohs von Frastanz, Lukas Huber von Casino Baden, Kevin Akgül von Neutal, Ozan Aydin von Pottenstein, Hüseyin Akyildiz von Steinbrunn und Mert Mustafa Ekinci von Traiskirchen. Allesamt junge Akteure. Sie passen perfekt zu unserem Weg.“

Was ist nun das Ziel im Frühjahr?

Behrooz Khiaban: „Es geht darum, dass wir wieder an den Saisonauftakt anschließen. Die Talente sollen mit Freude spielen und das auf den Rasen bringen, was sie können. Dann werden wir auch den einstelligen Tabellenplatz noch einfahren.“

Wer wird sich im Meisterkampf durchsetzen?

Behrooz Khiaban: „Ich habe zu Beginn schon gesagt, dass die Admira Panthers Meister werden. Dahinter sehe ich am Ende Wolkersdorf. Vom Ebreichsdorfer Trainer halte ich andererseits auch sehr viel. Vielleicht kann auch sein Team noch eingreifen, sollte es um einen zweiten Aufstiegsplatz gehen.“