Drei Zugänge für Wieselburg - Zusammenhalt im Abstiegskampf gefragt

Nach einem schwierigen Start in die Herbstmeisterschaft kam die Mannschaft von SC Wieselburg in der Schlussphase noch auf Touren, sammelte in den letzten vier Matches acht Punkte ein und landete zur Halbzeit der Saison mit 15 Punkten an der elften Stelle der 2. Landeliga West. "Im Sommer kam es im Kader zu einem Umbruch und ich bin relativ spät verpflichtet worden, dadurch war es am Transfermarkt schwer. Wir konnten uns konsolidieren, Wille, Begeisterung, Leidenschaft und Kameradschaft haben gestimmt, jeder ist für jeden eingetreten. Es wären im Herbst mehr als 15 Punkte drinnen gewesen, Spieler wie Clemens Heindl und Markus Speiser verletzten sich während der Saison, dazu kamen noch Langzeitverletzte dazu. Am Schluss lieferten wir gut Spiele ab und fanden das richtige System, es gibt noch sehr viel zu arbeiten, ich bin aber guter Dinge", erklärt Coach Rudolf Vogel.

Spielerische Elemente sollen verbessert werden

"Wir können uns in allen Bereichen verbessern, wir haben den körperlichen Zustand auf Vordermann gebracht, hierbei wollen wir weiter zulegen. Bei den spielerischen Elementen gibt es auch noch viel Potential, beim ersten und zweiten Kontakt wollen wir unter Druck bessere Lösungen finden, in Stresssituationen sollen richtige Entscheidungen getroffen werden. Zudem soll der Abschluss verbessert werden. Mir hat im ersten halben Jahr gefallen, dass alle mitziehen, die Trainingsbeteiligung ist sehr hoch. Es sind sehr viele junge Spieler zwischen 17 und 20 dabei, sie sind entwicklungsfähig und sollen weiter reifen", erörtert der Coach des Tabellenelften weiter.

Derzeit absolviert die Mannschaft jeden Montag eine Laufeinheit und trifft sich am Samstag in der Halle, Wieselburg tritt am 4. Jänner bei einem Hallenturnier an und am 20. Jänner geht die offizielle Vorbereitung los. Acht Testspiele, Teambuilding, intensive Intervallläufe und Einheiten auf Kunstrasen mit dem Ball stehen danach am Programm. Die Vorbereitung wir laut Vogel sehr abwechslungsreich gestaltet.

Zwei Abgänge

Die Transferaktivitäten sind bei Wieselburg praktisch abgeschlossen, drei Spieler wurden mit an Bord geholt, zwei Akteure werden im Frühjahr nicht mehr für den Verein auflaufen. "Nachdem Goalie Patrick Pranger aus beruflichen Gründen aufgehört hat, haben wir uns auf der Tormannposition mit Tomas Kucernak verstärkt. Er war in der RLO in Krems, er spielte zuletzt in Wilhelmsburg und kommt von Mautern. Er ist 40 Jahre alt und ich halte sehr viel von ihm. Martin Ziska war bei mir in Hofstetten, er hat keine Starallüren, gibt alles, ist jung, will unbedingt spielen und ist ein Topmann. Zudem kam mit Andreas Schluder ein eigener Spieler nach einem halben Jahr in Ybbs zurück zu Wieselburg", fasst Rudolf Vogel die Transfers zusammen. Als weiterer Abgang wechselte Jakub Petr zu DSG Union Naarn.

"Wir haben jetzt einen etwas größeren Kader, wenn von den Langzeitverletzten zwei von drei zurückkommen würden, wäre ich schon sehr glücklich und der Konkurrenzkampf würde weiter erhöht. Mir ist wichtig, dass die Spieler die Ideen des Trainers annehmen, alle müssen voll bei der Mannschaft dabei sein und für den Abstiegskampf ist der Zusammenhalt enorm wichtig", gibt der Coach von Wieselburg die Marschrichtung für das Frühjahr vor.

 

 

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